Ein Bauernhaus in Ehingen-Schlechtenfeld (Alb-Donau-Kreis) hat Ende Juni lichterloh gebrannt. Jetzt haben die Ermittler einen Tatverdächtigen festgenommen, der das Feuer gelegt haben soll.
Tatverdächtig ist der Neffe des Brandopfers
Bei dem jungen Mann soll es sich laut Polizei und Staatsanwaltschaft um einen Bewohner des Gehöfts handeln. Der Tatverdächtige ist der Neffe des bei dem Feuer lebensgefährlich verletzten Mannes. Er wohnte auch im Haus und soll am 25. Juni in der Nacht ein Feuer in seinem Zimmer gelegt haben.
Nach Angaben einer Sprecherin der Staatsanwaltschaft gehen die Ermittler von einer psychischen Erkrankung des 24-Jährigen aus. Der Haftrichter ordnete eine Unterbringung des jungen Mannes in einer Psychiatrie an.
Brand mit fünf Verletzten Ehingen: Haus brennt lichterloh - Feuerwehr rettet schwer verletzten Mann
In Ehingen hat am frühen Donnerstagmorgen ein Bauernhaus gebrannt. Fünf Menschen wurden verletzt. Einen der Bewohner rettete die Feuerwehr aus dem brennenden Gebäude.
Brandopfer starb Anfang Juli
Bei dem Feuer musste ein 64-jähriger Mann aus dem Obergeschoss des Hauses gerettet werden. Er kam mit schweren Verbrennungen in eine Spezialklinik. Dort starb er Anfang Juli. Weitere vier Bewohner des Hauses, darunter der Tatverdächtige, kamen mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus. An dem Gebäude entstand ein Schaden von einer halben Million Euro.