Der Astrophysiker und Bestsellerautor Harald Lesch hält am Mittwochabend die Rede zur diesjährigen Mediendozentur an der Universtität Tübingen. Die Veranstaltung wird ab 18:30 Uhr im Internet übertragen. Hier geht es zum Link.
Der Professor für Astrophysik kann abstrakte Sachverhalte so anschaulich erklären, dass er dafür schon viele Preise bekommen hat. In Tübingen will er erklären, warum er davon ausgeht, dass es in der aktuellen Krisensituation eine neue "Aufklärung" braucht. Es gehe um gezielte Fehlinformationen beispielsweise in den sozialen Medien, die laut Lesch einerseits zu falschen Gewissheiten führen und andererseits zu totalem Zweifel.
Lesch sieht Hypes und Hysterien, wo es Kompromisse geben sollte
Harald Lesch sieht uns auf dem Weg in eine Gesellschaft, die von Hypes und Hysterien regiert wird. Angesichts der verschiedenen Krisen, die auch noch ineinander verschlungen seien, müssten wir aber Kompromisse und gemeinsame Standpunkte finden.
Die Tübinger Mediendozentur findet zum 20. Mal statt und ist eine gemeinsame Veranstaltung der Uni und des Südwestrundfunks in Tübingen. Seit 2003 sind für die Mediendozentur unter anderem Claus Kleber, Maybrit Illner, Alice Schwarzer, Doris Dörrie, Sascha Lobo und Juli Zeh nach Tübingen gekommen.
Tübinger Mediendozentur wird live übertragen
Der Vortrag von Harald Lesch im Festsaal der Universität am Mittwochabend um 18:30 Uhr kostet keinen Eintritt. Man kann vorab keine Plätze reservieren. Da mit einem großen Andrang gerechnet wird, wird der Vortrag auch in ein nahegelegenes Gebäude der Uni übertragen.