Ausstellung in Mannheim macht Kriminalgeschichte erlebbar

Crime-Ausstellung im Technoseum zeigt gesprengten Geldautomaten

Die "CRIME"-Sonderausstellung im Technoseum zeigt unter anderem, wie neue Technologien für verbesserte Sicherheitsmaßnahmen sorgen.

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Ausstellungsstück der neuen Sonderausstellung im Technoseum - gesprengter Geldautomat
Das LKA und die Landespolizei haben in der Vergangenheit bereits mehrere Geldautomaten kontrolliert gesprengt, um neue Erkenntnisse zu Sicherheitstechniken zu gewinnen.
Ausstellungsstück der neuen Sonderausstellung im Technoseum - eingefärbte Geldscheine
Eine Methode, um die Geldautomaten-Sprengungen nutzlos zu machen, ist das automatische Einfärben der Geldscheine bei einer Explosion.

Um Verbrechern auf die Spur zu kommen, kommt die Forensik ins Spiel. Also die wissenschaftliche und technische Untersuchung von Spuren. Mögliche Spuren, die man an einem Tatort finden kann, sind zum Beispiel Fingerabdrücke oder DNA-Spuren. Aber was, wenn Täter keine Spur hinterlassen? Die "CRIME"-Austellung macht deutlich: Neue Technologien sorgen für verbesserte Sicherheitsmaßnahmen. Ein Thema in der Ausstellung sind Geldautomaten-Sprengungen. Automaten können bei einer Sprengung mittlerweile nämlich nicht nur die Geldscheine mit einer speziellen Farbe einfärben, wodruch sie nutzlos werden, sondern durch eine Patrone auch künstliche, nicht sichtbare DNA versprühen. Diese setzt sich sowohl auf dem Täter, als auch auf seinem Werkzeug und den Geldscheinen ab. Durch diese künstliche DNA werden die Gegenstände und der Täter selbst unbemerkt kennzeichnet.

Erstmals publiziert am
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Autor/in
SWR