Mutmaßlicher Waffenhändler festgenommen

Waffen aus 3D-Drucker im Darknet verkauft: 46-Jähriger aus Karlsruhe in U-Haft

Weil er Waffen mit einem 3D-Drucker hergestellt haben soll, wurde ein Mann aus Karlsruhe festgenommen. Die Polizei durchsuchte seine Wohnung und stellte Beweismaterial sicher.

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Von Autor/in Mathias Zurawski

Der Mann soll Waffen mit einem 3D-Drucker produziert und verkauft haben. Die Kriminalpolizei durchsuchte am Dienstag zusammen mit Spezialeinsatzkräften seine Wohnung im Karlsruher Stadtteil Knielingen und fand Beweismaterial.

3D-Drucker, Anleitungen und Drogen sichergestellt

Die Beamten fanden bei der Durchsuchung vier 3D-Drucker und technisches Zubehör für die Herstellung von Waffen. Außerdem wurden zahlreiche Datenträger und über ein halbes Kilo Cannabis bei dem Verdächtigen beschlagnahmt.

Der Mann soll in der Vergangenheit mehrfach Waffen hergestellt und über das Darknet verkauft haben. Laut Staatsanwaltschaft handelt es sich um Kurzwaffen, also unter anderem um Pistolen.

Wegen Drogendelikten vorbestraft

Es hätten bereits mehrere Verkäufe stattgefunden, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft weiter. Der Verdächtige sei bereits wegen Drogendelikten vorbestraft. Seit Mittwoch sitzt er in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei befinden in einem frühen Stadium und werden fortgesetzt.

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SWR4 BW am Nachmittag SWR4 Baden-Württemberg

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