Noch sind sie verspielt und toben durch das Polizeipräsidium Heilbronn. Doch bald sollen sie Beamte schützen, Kriminelle verfolgen oder Verstecke erschnüffeln. Mit Basko und Ignaz bildet die Heilbronner Polizei aktuell zwei neue Polizeihunde aus.
Noch sind wir Nachwuchs auf vier Pfoten, aber unser Ziel ist klar: Polizeihunde werden!
Mit Spiel und Spaß: In zwei Jahren zum Polizeihund
In etwa eineinhalb bis zwei Jahren werden der Deutsche und der Belgische Schäferhund waschechte Schutzhunde sein - wenn alles gut geht. Schutzhunde verteidigen zum Beispiel ihr Herrchen oder Frauchen, können aber auch Verbrecherinnen und Verbrecher jagen oder bei verschiedenen Suchen helfen.
Das Training beginnt mit einer spielerischen Ausbildung. Dabei geht es vor allem um Sozialisierung, aber auch darum, den Hund an unterschiedliche Umgebungen zu gewöhnen - zum Beispiel verschiedene Untergründe oder Menschenmengen. Kleine Suchspiele sollen den Spürsinn der Tiere trainieren.
Hohe Anforderungen an die vierbeinigen "Anwärter"
Die Ausbildung wird von den Hundeführern durchgeführt, die gleichzeitig auch die Herrchen sind. Währendessen zeigt sich schnell, ob einer der Vierbeiner zum Polizeihund taugt oder nicht. Hat ein Hund beispielsweise Probleme oder Angst auf einem bestimmten Untergrund zu laufen, ist die Ausbildung vorbei. Ob der Hund dann bei seinem Führer oder seiner Führerin bleibt, hängt auch davon ab, wie stark die Bindung ist. Denn dann muss ein neuer "Anwärter" her.
Ignaz und Basko müssen sich jetzt beweisen
Je älter die Hunde werden, desto näher an den späteren Einsätzen sind auch die Übungen. Dazu kommen verschiedene Lehrgänge und später auch die Begleitung echter Einsätze.
Ignaz und Basko stehen noch ganz am Anfang. Auf Facebook hat die Polizei die beiden in einem kleinen Video vorgestellt. In knapp zwei Jahren sollen die tobenden Welpen dann ausgewachsene Profis sein.