Natalie Schäfter aus Bretzfeld (Hohenlohekreis) ist die neue Deutsche Weinprinzessin. Beim Finale zur Wahl zur Deutschen Weinmajestät in der Pfalz belegte die Württembergische Weinkönigin am Freitag zusammen mit Kathrin Knierim aus Rheinhessen den zweiten und dritten Platz. Gewonnen hat Paula Löbler vom Anbaugebiet Saale Unstrut. Das Trio wirbt jetzt ein Jahr lang für die Weine der 15.000 deutsche Winzerinnen und Winzer im In- und Ausland.
Natalie Schäfter glückliche Weinprinzessin
Damit stellt das Anbaugebiet Württemberg nach acht Jahren wieder eine der Deutschen Weinhoheiten. Nach der Wahl sagte Schäfter: "Wir haben uns so gefreut. Wir haben jetzt schon alle gewonnen. Wir haben es uns allen gegenseitig gegönnt."
Noch nie hatte es eine Finalistin aus der Gemeinde gegeben. Ob auf Infoblättern, T-Shirts oder Bannern: In Bretzfeld drehte sich in den vergangenen Tagen vieles um Natalie Schäfter.
Nicht alle Fans konnten zum Finale mitfahren. Während ein Teil des Fanclubs mit dem Bus anreiste, fieberte der Rest in Bretzfeld mit: Es gab extra ein großes Public Viewing
Württemberg Natalie Schäfter
...vertritt Württemberg bei der Wahl zur Deutschen Weinmajestät 2026.
"Authentisch und bodenständig" - Bretzfeld setzt auf Schäfters Persönlichkeit
Warum Natalie Schäfter in ihrer Heimat so viel Unterstützung bekommt, ist für ihre Freundin und ehemalige Hohenloher Weinprinzessin Marleen Häfele schnell erklärt: "Natalie ist einfach so eine Person hier aus dem Ort, die man einfach kennt, und sie bleibt total authentisch und bodenständig."
Auch Bretzfelds Bürgermeister Martin Piott (parteilos) setzt Hoffnungen in die Finalistin - gerade angesichts der schwierigen Lage im Weinbau: "Ich glaube, dass das für uns in der derzeitigen Absatzkrise oder insgesamt in der Weinbaukrise eine enorme Chance darstellt, eine so frische, natürliche, authentische Persönlichkeit wie Natalie Schäfter zu haben."