Überdurchschnittlich viele Patienten stationär in Behandlung

Viele Infekte: Kliniken in Konstanz und Singen verschieben OPs

In den Kliniken in Konstanz und Singen müssen Operationen verschoben werden. Der Grund: Mehr Patientinnen und Patienten als üblich sind dort derzeit wegen Infektionskrankheiten in Behandlung.

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Stand

Von Autor/in Esther Leuffen

In den Kliniken Singen und Konstanz werden aktuell überdurchschnittlich viele Patienten mit Infekten wie Magen-Darm und Atemwegserkrankungen stationär behandelt. Dies hat Auswirkungen auf den Krankenhausbetrieb.  

Die hohe Zahl an Infektionsfällen beruht laut dem Konstanzer Klinikverbund auf verschiedenen Erregern. Es gebe also keine epidemische Lage für eine spezielle Erkrankung. Gleichwohl müssten zum einen viele Patienten und Patientinnen stationär behandelt werden und zum anderen hätten sich auch viele Mitarbeitende angesteckt. Darum müssten aktuell planbare, nicht dringliche Operationen im Einzelfall verschoben werden. Betroffene Patientinnen und Patienten würden informiert.

Normaler Klinikbetrieb in Friedrichshafen und Ravensburg

Um eine weitere Ausbreitung der Infektionen zu verhindern, sollte auf Besuche im Krankenhaus während einer eigenen Erkältung oder eines Magen-Darm-Infekts verzichtet werden. Bei der Oberschwabenklinik mit Häusern in Ravensburg und Wangen sowie dem Medizin Campus Bodensee mit Kliniken in Friedrichshafen und Tettnang läuft der Klinikbetrieb laut einer SWR-Anfrage normal. Nur in der Kinderklinik der Oberschwabenklinik gebe es eine leichte Zunahme an Kindern mit Atemwegsinfektionen. Aber das habe keine Auswirkungen auf den allgemeinen Klinikablauf.

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