Reiterin übersieht in trübem Wasser gefährlichen Untergrund

Pferd bleibt bei Stockach in Gitterboden stecken - Rettungseinsatz erfolglos

Dramatischer Großeinsatz: Ein Pferd war in einer mit Wasser gefüllten Mulde auf ein Gitter getreten und darin steckengeblieben. Das Tier musste noch vor Ort eingeschläfert werden.

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Dramatischer Rettungseinsatz am Karfreitag bei Stockach (Kreis Konstanz) mit traurigem Ausgang: Eine Frau wollte mit ihrem Pferd bei Weiler Windegg nahe der Bundesstraße 14 durch eine mit trübem Wasser gefüllte Mulde reiten. Sie erkannte dabei nicht, dass kein fester Boden, sondern ein Gitter unter dem Wasser verbaut war. So beschreibt es die Tierrettung Südbaden auf ihrer Facebook-Seite.

Ein Pferd war bei Stockach im Gitterboden einer Wassermulde steckengeblieben. Feuerwehrleute pumpten zunächst das Wasser ab, um Zugang zu dem Tier zu bekommen.
Ein Pferd war bei Stockach im Gitterboden einer Wassermulde steckengeblieben. Feuerwehrleute pumpten zunächst das Wasser ab, um Zugang zu dem Tier zu bekommen. Pressestelle Freiwillige Feuerwehr Stockach

Pferd steckt fest - Einsatzkräfte kommen mit schwerem Gerät

Das Pferd blieb mit zwei Beinen in dem Gitterboden der Wassermulde stecken und drohte zu ertrinken. Feuerwehren aus Stockach und Radolfzell (Kreis Konstanz) kamen unter anderem mit einem speziellen Gerätewagen, der mit einem Ladekran ausgestattet ist, teilte die Feuerwehr Stockach mit. Zunächst wurde demnach das Wasser abgepumpt, um überhaupt Zugang zu dem Tier zu bekommen.

Ein Tierarzt sedierte das Pferd, woraufhin die Helfer es befreien konnten. Die Verletzungen waren laut Tierrettung Südbaden aber so gravierend, dass das Pferd noch vor Ort eingeschläfert werden musste.

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Rebecca Lüer
SWR-Redakteurin und Studioleiterin Rebecca Lüer Autorin Bild

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