Für den 18. Drei-Länder-Marathon sind am Sonntag 12.000 Läuferinnen und Läufer aus 96 Nationen an den Bodensee geströmt. Die Veranstalter sprechen von einem neuen Rekord. Das liege auch an dem allgemeinen "Laufboom".
Neben dem klassischen Marathon am Sonntag über gut 42 Kilometer gab es auch einen Halb- und einen Viertelmarathon. Die meisten Teilnehmer liefen laut Veranstalter den Halbmarathon. Bereits am Samstag hatte es ein Kinderrennen gegeben. Daran nahmen rund 2.700 junge Läuferinnen und Läufer teil, so der Veranstalter.
Sieger beim Marathon: Kenia dominiert
In der Königsdisziplin setzte sich Kenia durch: Bei den Männern siegte Hosea Tuwei in 2:12:30, gefolgt von Freedom Amaniel aus Italien und Elvis Tabarach ebenfalls aus Kenia. Bei den Damen triumphierte Rholex Jelimo aus Kenia mit persönlicher Bestzeit von 2:34:28. Zweite wurde Rabea Schöneborn aus Deutschland. Der Dritte Platz ging an Marlene Windisch ebenfalls aus Deutschland.
Drei-Länder-Marathon führte direkt am Bodensee entlang
Der Drei-Länder-Marathon startete am Sonntagvormittag am Bundesbahnhafen in Lindau. Er führte am Bodensee entlang nach Bregenz, weiter nach St. Margrethen in der Schweiz und zurück in die Vorarlberger Landeshauptstadt. Dort war das Ziel im Stadion von Bregenz.
Bereits sechs Wochen vor dem Start lagen über 9.500 Anmeldungen vor. Das seien fast 30 Prozent mehr als im Vorjahr gewesen, so die Veranstalter. Durch die gestiegenen Teilnehmerzahlen musste auch die Strecke in diesem Jahr angepasst werden. Die neue Streckenführung habe deutlich mehr Platz für die Läuferinnen und Läufer gebracht.
Der Drei-Länder-Marathon sorgte in Lindau und Bregenz für Einschränkungen im Verkehr. Rund um das Ziel im Bregenzer Stadion waren die Parkplätze überlastet. Auch am Ausgang des Stadions bildeten sich lange Schlangen von Läufern und Zuschauern. Laut Polizei gab es aber keine Zwischenfälle.