In der Metall- und Elektroindustrie in BW sind in den ersten drei Monaten diesen Jahres mehr als 9.000 Arbeitsplätze verloren gegangen. Das teilte der Chef des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Peter Sebastian Krause, mit. Seit dem Beschäftigungshöchststand 2019 wurden insgesamt fast 80.000 Stellen in der Schlüsselindustrie abgebaut.
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Wirtschaftsabschwung und globaler Wettbewerb - um Arbeitsplätze im Land zu sichern, fordert IG Metall-Chefin Resch mehr politische Verantwortung für die heimische Industrie.
Südwestmetall: Internationale Wettbewerbsfähigkeit verschlechtert
Derzeit seien im Land noch knapp 930.000 Menschen in der Schlüsselbranche beschäftigt, so Krause. Doch die Zahl könnte weiter schrumpfen: Sollten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht verbessern, würde sich der Abwärtstrend fortsetzen.
Das Grundproblem: Die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts habe sich in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert.
Die Basis für unser Geschäftsmodell ist ins Rutschen geraten.
Am heimischen Standort zu produzieren sei inzwischen so teuer, dass viele Unternehmen nicht mehr investieren, ihre Produktion verlagern oder einstellen - oder zumindest darüber nachdenken würden, führt der Chef des Arbeitgeberverbands weiter aus.
Stellenabbau bei großen und mittelständischen Unternehmen
Zuletzt hatte der Automatisierungsspezialist Festo angekündigt, in Deutschland rund 1.300 Stellen streichen zu wollen. Bereits im vergangenen Jahr hatten große Unternehmen wie Daimler Truck, ZF Friedrichshafen, Bosch, Mahle, Porsche und Voith Stellenabbauprogramme angekündigt. Auch zahlreiche mittelständische Firmen reduzieren ihr Personal.