Trainingsauftakt 1.FC Kaiserslautern

FCK-Trainer Lieberknecht will den Kader aufwerten und am Punktedefizit arbeiten

Eine "klassische Wintervorbereitung" ist es für Trainer Torsten Lieberknecht und den 1. FC Kaiserslautern in diesem Jahr nicht. Der 52-Jährige will im Januar noch den Kader erweitern und dann am Punktedefizit arbeiten.

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Aufgrund des engen Zeitplans und der nur zweiwöchigen Vorbereitungszeit bis zum Spiel gegen Hannover 96 verzichtet der 1. FC Kaiserslautern in diesem Jahr auf ein Winter-Trainingslager. "Wir haben hier Top-Bedingungen und das ist für uns das gewohnte Umfeld. Wir spielen in zwei Wochen bei ähnlichen Temperaturen und haben dann keine Adaptionszeit", erklärte Sportdirektor Marcel Klos die Gründe für diese schon vor einigen Wochen getroffene Entscheidung.

"Wir haben noch einige Themen, die wir in der kurzen Zeit versuchen, in die Mannschaft reinzubringen. Wir wollen unter anderem vermitteln, dass wir neben unserem hohen Pressing auch aus einer zweiten Grundordnung agieren können", beschreibt Trainer Torsten Lieberknecht im Gespräch mit SWR Sport die Trainingsziele seiner Mannschaft für die nächsten Tage.

Knackige Hausaufgabe für die Weihnachtszeit

"Uns war wichtig, dass wir zwischen den Jahren schon vieles abarbeiten, um hier jetzt eher komplexere Dinge zu trainieren", sagte der 52-Jährige nach der ersten Einheit des neuen Jahres. Deshalb hatte er seinen Schützlingen auch einen Trainingsplan für die freien Tage mitgegeben: "Die Jungs mussten in der kurzen Phase der Pause schon ein paar Läufe absolvieren, ein paar knackige. Da waren die Augen schon groß", so Lieberknecht.

FCK hadert mit dem Jahresabschluss

Der misslungene Jahresabschluss 2025 hängt dem Trainer und seiner Mannschaft immer noch nach: "Wir waren alle enttäuscht nach dem Magdeburg Spiel. Dass wir nicht auf die 30 Punkte gekommen sind. Wir wissen dass wir Punkte haben liegen lassen, dass wir da ein Defizit haben.", sagte Lieberknecht, der sein Team jetzt gerne verstärken möchte.

Kaiserslautern
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Kader soll auf zwei Positionen verstärkt werden

"Wir wollen den Kader erweitern. Wir wollen ihn aufwerten und dementsprechend suchen wir auf verschiedenen Positionen", so Lieberknecht. Die Verpflichtung eines Stürmers und eines Innenverteidigers steht laut Sportdirektor Klos ganz oben auf der Liste. "Wir hatten in der Vorrunde in der Offensive einige Verletzte, sondieren den Markt und haben Interesse, vorne noch mal nachzujustieren", sagte er.

Auch in der Abwehr ist der FCK auf der Suche nach Verstärkung. Grund dafür ist eine erneute Verletzung des vom FC Brentford ausgeliehenen Innenverteidigers Jisoo Kim, die dieser im Reha-Training in England erlitt. "Wir müssen mal abwarten, wie sich das in den nächsten Wochen entwickelt und ob wir auf dieser Position noch mal etwas machen", sagte Klos.

Gespräche mit Spielern, die den Verein verlassen können

Im Gegenzug soll der Kader aber auch noch verkleinert werden. Spieler, die in der Hinrunde kaum zum Einsatz kamen, sollen abgegeben werden. "Wir haben mit den Betreffenden schon vor der Winterpause gesprochen. Auch da gab es schon Tendenzen. Die Situation für einige Spieler ist diesbezüglich eigentlich klar", sagte Klos.

Erfreuliche Nachrichten gibt es von Simon Asta und Kenny Prince Redondo, die nach langen Verletzungspausen wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen sind. Hoffnung besteht auch bei Top-Torjäger Ivan Prtajin und seinem Sturmkollegen Mahir Emreli, die nach ihren Verletzungen bald wieder ins Team zurückkehren könnten. Beide trainieren zunächst noch individuell. 

"Es sieht gut aus. Wir werden bei beiden Spielern noch mal einige Testungen haben. Sie könnten in den kommenden zwei bis drei Wochen wieder mit der Mannschaft auf dem Platz stehen", sagte Klos.

Erstmals publiziert am
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SWR