SWR Kultur bietet eine Fülle an Konzerten für Sie. Einige zum Download, viele ein Jahr lang zum Nachhören. Stöbern Sie und finden Sie schöne Musikschätze.
Sie finden hier außerdem die Radio-Sendetermine von Konzerten aktueller Festivals.
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Das Mainzer Komponist*innenportrait 2026 war der in München lebenden Griechin Konstantia Gourzi gewidmet. Ein ganzes Wochenende lang drehte sich in Orchester- und Kammerkonzerten, einem Workshop sowie in einer Gesprächsrunde alles um das Schaffen dieser vielseitigen Künstlerin, die nicht nur kompositorisch und am Dirigentenpult, sondern auch als Hochschullehrerin eine bedeutende Persönlichkeit und wichtige Stimme in der europäischen Musikszene ist. 2023 mit einem Opus Klassik als "Komponistin des Jahres" ausgezeichnet, präsentiert sie ein beachtliches Werkverzeichnis. Einen Ausschnitt daraus stellte sie in den Veranstaltungen des Mainzer Portrait-Wochenendes mit großem Erfolg vor.
Das Konzert unter dem Motto "DRP Pur" zeigt wieder einmal die große Bandbreite dieses Formats, dessen Dramaturgie und Probengestaltung sowie Projekt-Organisation in den Händen von Orchestermitgliedern liegen. Das Programm des Live-Mittagskonzerts rückt die Trompete in den Mittelpunkt - als virtuose Solistin und leise Stimme aus der Ferne. Von barocker Spielfreude in Vivaldis Doppelkonzert über Mendelssohns strahlende Ouvertüre bis hin zu Haydns "Paukenschlag" zeigt das Instrument seine faszinierenden Facetten.
Seit 1999 vergibt die Stadt Schwäbisch Gmünd den Preis der Europäischen Kirchenmusik; in diesem Jahr geht er an Thomas Jennefelt. Der 1954 geborene Schwede verbindet geistliche Gattungen mit gesellschaftspolitischer Schärfe - sein früher Erfolg „Warning to the Rich" greift die Reichenschelte des Jakobusbriefs auf. Charakteristisch sind der Reichtum an Chorfarben über gleichmäßigem Puls und eine aufs Wesentliche reduzierte Tonsprache. Im Preisträgerkonzert trifft seine Vertonung des 110. Psalms auf die von Händel. Dazu kommen a-cappella-Sätze, eine Uraufführung sowie Werke schwedischer Landsleute.
"Der Feuervogel" ist ein russisches Märchen voller Zauber und Gefahren. Igor Strawinsky hat dazu eine farbenreiche Ballettmusik komponiert, in der geheimnisvolle, ruhige Klänge und kraftvolle, rhythmische Passagen einander gegenüberstehen. Beim Schulkonzert mit dem SWR Symphonieorchester und SWR Musikvermittlerin Carolina Nees tauchten Anfang Juli über 900 kleine und große Konzertbesucher ein in eine klingende Geschichte von starken Prinzessinnen, düsteren Zauberern und einer Feder mit magischen Kräften.
Anton Bruckner hat seine 8. Sinfonie ein "Mysterium" genannt. Lang hatte er daran getüftelt, erst 1892 kam sie in ihrer endgültigen Fassung zur Uraufführung. Schon ihr düsterer Beginn signalisiert den dramatischen Gehalt dieser Sinfonie. Die Coda des Kopfsatzes verglich Bruckner selbst mit einer "Totenuhr", die, während ein Leben zu Ende geht, "immer gleichmäßig fortschlägt". Diesen Gedanken greifen François-Xavier Roth, das SWR Symphonieorchester und das SWR Vokalensemble in diesem gemeinsamen Konzertprogramm auf und stellen Bruckners Achter György Ligetis 16-stimmiges "Lux aeterna" voran.
Seit Jahrzehnten lädt der ehrenamtlich geführte Konzertveranstalter ins Kulturzentrum Palatin zu Kammer- und Sinfoniekonzerten, engagiert herausragende Musikerinnen und Musiker aus aller Welt und setzt im badischen Wiesloch damit internationale Maßstäbe. Am 24. September starten die Kunstfreunde Wiesloch in die neue Konzertsaison - ein perfekter Anlass, um auf viele musikalische Höhepunkte der letzten Jahre zurückzublicken.
Mit 13 haben die drei Musiker*innen des Amelio Trios zum ersten Mal in dieser Formation bei "Jugend musiziert" mitgemacht. Das ist ein paar Jahre her; inzwischen spielen sie seit mehr als der Hälfte ihres Lebens zusammen. Gemeinsam haben sie den Deutschen Musikwettbewerb und den zweiten Preis beim ARD Musikwettbewerb gewonnen und sich durch Dick und Dünn gespielt - immer mit Freude an der Musik, Lust an der Gestaltung und großer musikalischer Energie. Im Sommer spielten sie in Waldenbuch Lieblingsstücke des Trio-Repertoires.
Shooting stars beim Finale der Ludwigsburger Schlossfestspiele: die junge spanische Geigerin Maria Dueñas spielt Brahms‘ Violinkonzert, begleitet vom European Union Youth Orchestra und Dirigentin Elim Chan.
Die dunklen Momente der menschlichen Existenz stehen im Zentrum dieses Liedprogramms mit Golda Schultz und Jonathan Ware: Nacht und Wahnsinn, Sinnestäuschungen, die Spannung zwischen Tod und Leben, Liebe und Abschied. Neben Musik von Brahms, Clara Schumann und George Crumb sind auch Werke der Amerikanerin Florence Price und der wenig bekannten französischen Komponistin Rita Strohl zu hören. Zum Abschluss: Richard Strauss’ Vier letzte Lieder mit ihrem altersweisen Blick auf Leben und Tod.
Danach: Das Trio Concept mit Weinbergs Klaviertrio, entstanden am Ende des Zweiten Weltkriegs. Auch so ein existenzielles und dunkles Werk.
Hören Sie neue Aufnahmen mit dem Konzertchor Mädchen von Cantus Juvenum Karlsruhe von der gerade erschienenen CD „Prisma“, die zum 20-Jährigen Jubiläum dieser preisgekrönten Singschule im September 2026 erschienen ist. Außerdem Mitschnitte der etablierten Reihe „Junge Klassik" auf der Insel Mainau mit Marie Helling, Anna Meipariani sowie mit Moë Dierstein. Schließlich ein Bruchsaler Schlosskonzert von Philipp Schupelius, den Classic FM im März 2024 unter die 30 spannendsten Nachwuchsmusiker der Welt gewählt hatte.
Asya Fateyeva gilt als Pionierin, die das Saxofon in der klassischen Musikszene fest etabliert hat und mit innovativen Programmen unterschiedlichste Stile und Epochen verbindet. In ihrem Ludwigsburger Konzert arrangiert sie einige barocke "Schlager" für ihr Instrument.
Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Michael Francis eröffnen das Musikfest Speyer 2026. Vor Joseph Haydns Sinfonie Nr. 49 f-Moll "La Passione" wird gemeinsam mit den Solisten Nikolaus Boewer (Violine), Florian Barak (Violoncello) und Joseph Moog (Klavier) wird Beethovens Tripelkonzert op. 56 geboten.
Einige der besten Fagottisten Deutschlands haben sich beim Musikfestival Sommersprossen in Rottweil zum Konzert mit dem passenden Titel "Fagottissimo!" zusammengetan. Gemeinsam widmen sie sich Werken, die man in dieser Besetzung selten bis nie hört, wie Edvard Griegs Suite „Aus Holbergs Zeit“ oder Igor Stravinskys „Pulcinella“. Bei „Fagottissimo!“ steht das Fagott ganz im Mittelpunkt. Mit einer Bearbeitung des „Concerto à Cinque“ von Joseph Bodin de Boismortier und Jakob Fliedls „Sonata for Four“, zeigen sie die erstaunliche Ausdrucksvielfalt ihres Instruments.
Einige der besten Fagottisten Deutschlands haben sich beim Musikfestival Sommersprossen in Rottweil zum Konzert mit dem passenden Titel "Fagottissimo!" zusammengetan. Gemeinsam widmen sie sich Werken, die man in dieser Besetzung selten bis nie hört, wie Edvard Griegs Suite „Aus Holbergs Zeit“ oder Igor Stravinskys „Pulcinella“. Bei „Fagottissimo!“ steht das Fagott ganz im Mittelpunkt. Mit einer Bearbeitung des „Concerto à Cinque“ von Joseph Bodin de Boismortier und Jakob Fliedls „Sonata for Four“, zeigen sie die erstaunliche Ausdrucksvielfalt ihres Instruments.
Lise de la Salle gab als Neunjährige ihr Konzertdebüt und veröffentlichte im Teenageralter ihre erste CD. "Nicht ich habe mich für das Klavier entschieden - das Klavier hat mich ausgewählt", erinnert sie sich an ihre Anfänge. Vor 20 Jahren gastierte sie erstmals in der Mainzer Klavierreihe; damals war sie 17 und faszinierte mit ihrem klaren, tiefgründigen und virtuosen Spiel. Da die Pianistin überzeugt ist, dass Musik generell Zeit und Muße braucht, spielt sie konsequenterweise nur rund 45 Konzerte pro Jahr - ein Abend mit ihr ist demnach in jeder Hinsicht etwas ganz Besonderes.
Ergänzend zu seiner Karlsruher Dienstzeit verbindet die Musikwelt heute auch Franz Danzis Kammermusikwerke direkt mit der Region. Rechtzeitig zum 200. Todestag im Jahr 2026 legte der Flötist Karl Kaiser mit dem Ardinghello Ensemble eine Neueinspielung der Flötenquintette op. 50 vor. Die gerade erschienene neue Aufnahme macht diese Kompositionen im Jubiläumsjahr wieder zugänglich.
Orchester der Klangverwaltung München
Rebekka Hartmann (Violine)
Hiyoli Togawa (Viola)
Antonín Dvořák:
Streicherserenade op. 22
Wolfgang Amadeus Mozart:
Duo für Violine und Viola KV 423
Johann Sebastian Bach:
Brandenburgisches Konzert Nr. 3
Andreas Begert:
Doppelkonzert für Violine und Viola (UA)
(Konzert vom 06. Juni 2026 im Rittersaal des Schloss Neuenstein in Hohenlohe)
Kein Requiem wurde im 18. Jahrhundert häufiger aufgeführt als das von Niccolò Jommelli, selbst das von Mozart reicht da bei weitem nicht heran. Jommelli, damals württembergischer Hofkapellmeister, schrieb das Requiem 1756 für das Begräbnis der Herzogin-Mutter Maria Augusta in der Ludwigsburger Schlosskirche. Hans-Christoph Rademann und die Gaechinger Cantorey musizieren es zum 300. Jubiläum der Stadtkirche am Marktplatz, ein paar Meter vom Schloss entfernt. Nach dieser Live-Übertragung ziehen wir um ins Forum am Schlosspark: zum Ensemble Philharmonix, in dem Musiker der Wiener und Berliner Philharmoniker zusammenspielen.