Hits und Storys

Queen – "Bohemian Rhapsody"

Songs von Queen sind normalerweise Teamwork. Einer hatte eine Idee und die anderen haben sie weiterentwickelt und ihren Teil eingebracht, bis der Song fertig war. Bei "Bohemian Rhapsody" war das aber ganz anders.

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Von Autor/in Bernd Rosinus

Der Rest von Queen hat keine Ahnung

Sänger Freddie Mercury hatte "Bohemian Rhapsody" von Anfang an komplett und fertig im Kopf. Er leitet die Band genau an und lässt nur geringe Veränderungen zu. Keiner, außer Freddie Mercury, hat eine Ahnung, wohin die Reise geht.

Galileo, immer wieder Galileo

Besonders der opernhafte Mittelteil nervt die anderen. Immer wieder müssen sie kleine Fitzelteile einsingen. Sie singen im Studio immer wieder "Galileo" und nochmal "Galileo Figaro". Aber Freddie macht Dampf. Höher, tiefer, lauter, leiser – er ist nie zufrieden.

"Bohemian Rhapsody" wird gleichzeitig in mehreren Studios produziert

So entstehen 180 Einzelteile – ein gigantisches Puzzle. Nur Freddie hat eine Vorstellung davon, wie sich das am Ende anhören wird. Der Aufwand ist gigantisch, es wird in fünf Studios produziert. Produzent Thomas Baker hat später erzählt, dass alleine die Aufnahmen für das gesungene "Galileo" drei Wochen gedauert haben. Teilweise wird parallel in drei Studios nur an diesem Song gearbeitet.

Queen – Bohemian Rhapsody (Official Video Remastered)

Happy End

Was niemand erwartet hat: Am Ende mischen sich die Einzelteile zu einem fantastischen Queen-Song. "Bohemian Rhapsody", einer der besten Rocksongs aller Zeiten – erdacht nur von Freddie Mercury.  

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Bernd Rosinus
SWR1 Musikchef Bernd Rosinus erzählt die Geschichten zu den größten Hits aus der Rock- und Popmusik. © SWR
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