Literatur

„Fortsetzung des Schreibens mit anderen Mitteln“ – der Tübinger Schriftsteller Joachim Zelter über die Leidenschaft des Radfahrens

Die Tour de France startet in diesem Jahr in Barcelona: 3.333 Kilometer, 21 Etappen und etlichen harten Bergstrecken.

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Der Kampf ums gelbe Trikot ist ein Spektakel, das den Tübinger Schriftsteller Joachim Zelter vor fast 30 Jahren zu einem anderen Mann gemacht hat: aus einem Kettenraucher wurde ein begeisterter Radrennfahrer, der sich heute mehrmals in der Woche auf den Sattel schwingt, um den Kopf freizubekommen.

In SWR Kultur am Samstagnachmittag erzählt er, welches Erlebnis ihn zum Rennradfahren gebracht hat und was ihn an dieser Sportart fesselt. Für Joachim Zelter ist sie nicht nur ein ästhetisches Erlebnis, sondern auch ein Akt des Überlebens: ohne sie wäre die Einsamkeit des Schreibens schwer auszuhalten. Derzeit arbeitet der Autor an einem Erzählband, der in vielen kleinen Momentaufnahmen die Faszination des Rennradfahrens beschreibt. Für SWR Kultur am Samstagnachmittag hat er daraus zwei bislang unveröffentlichte Texte mitgebracht: „Schreibtisch“ und „Cyclomanie“

Erstmals publiziert am
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Das Interview führte
Markus Brock
Interview mit
Joachim Zelter