Ob Reizgasangriffe im Klassenzimmer oder Messerstechereien auf dem Schulhof: fast täglich berichten die Medien über gewalttätige Vorfälle an deutschen Schulen. Für Berlin liegt jetzt erstmals eine repräsentative Studie zum Thema vor. Ergebnis: Mehr als die Hälfte der Lehrkräfte bewertet Gewalt als großes oder sehr großes Problem. Schon Grundschulkinder berichten von Beleidigungen, Mobbing und Schlägen.
Findet an deutschen Schulen eine „Normalisierung von Gewalt“ statt? Oder ist Berlin ein Sonderfall? Doris Maull diskutiert mit Prof. Dr. Clemens Kroneberg – Soziologe an der Universität Köln; Dirk Lederle – Vizechef des VBE, des Verbands Bildung und Erziehung Baden-Württemberg und Schuldirektor; Jeannette Otto –
Bildungsredakteurin der Wochenzeitung „Die Zeit“
Weitere Themen aus der Sendung
Forum Schlagen, treten, mobben - Gibt es immer mehr Gewalt an Schulen?
Das Berliner Konflikt und Gewaltbarometer, die erste repräsentative Studie in einem Bundesland, zeigt einen Anstieg von Gewalt an Berliner Schulen. Ist das ein Hauptstadtphänomen? Oder gibt es bundesweit mehr Gewalt an Schulen?