Wer liebt wen? Und wen nicht? Darum kreist „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare. Pınar Karabulut will in ihrer Zürcher Inszenierung dem nachgehen, was sie hinter der Liebe vermutet, den menschlichen Trieben. Sexualität, Groteske, ein bisschen Spuk und Grauen: All das findet auf der Bühne Platz, ganz bewusst überzeichnet. So richtig auf die Spur der uns bestimmenden Urkräfte kommt Karabulut damit allerdings nicht.
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