Mit „Ariadne auf Naxos“ schufen Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal eine moderne Meta-Oper über den schwierigen Entstehungsprozess einer Oper als Auftrag eines Superreichen. Was dabei herauskommt, ist eine spannungsgeladene Mixtur aus Tragödie und Komödie, hoher Kunst und Unterhaltung.
Ein ideales Programm auch für die Salzburger Festspiele, nicht nur wegen der beiden Autoren als Mitbegründer des Festivals, sondern auch weil die Schönen und Reichen sich dort die Türklinke in die Hand geben. All das eine Steilvorlage für einen Radikalregisseur wie Ersan Mondtag.
In bewährten Strauss-Händen liegt die musikalische Leitung bei Manfred Honeck und den Wiener Philharmonikern. Opernkritiker Bernd Künzig berichtet von seinen Eindrücken aus Salzburg.
Zeitwort 22.8.1920: Die ersten Salzburger Festspiele werden eröffnet
Die Salzburger Festspiele sind ein internationales Großereignis aus Klassischer Musik und Theater. Eine der Hauptrollen in Hofmannsthals „Jedermann“ zur spielen, gilt als Krönung jeder Schauspielerkarriere. Die Anfänge der Festspiele waren bescheidener.
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