Oft übersehen

Mangold – unbekannt, gesund und lecker

Mangold wird im Gemüseregal leider viel zu häufig übersehen – obwohl er voller Vorteile steckt: Feinschmecker und Gesundheitsbewusste schätzen ihn längst für seine Vielseitigkeit und Nährstoffpower. Und für alle, die gerne im eigenen Garten gärtnern oder darüber nachdenken: Der Mangold ist das perfekte Anfängergemüse.

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Stand

Steckbrief: Mangold (Beta vulgaris subsp. vulgaris)

Allgemeine Infos

  • Pflanzenart: Blattgemüse, gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse
  • Verwendung: Blätter und Stiele werden gekocht, gedünstet oder roh verzehrt

 Anbau von Mangold

  • Vorkultur im Haus/Gewächshaus: ab Februar möglich
  • Direktaussaat ins Freiland: März bis Juni         
  • Erntezeit: Juni bis Oktober, je nach Aussaat

Standort & Boden:

  • Licht: Sonnig bis halbschattig
  • Boden: Nährstoffreich, tiefgründig, humos, durchlässig
  • pH-Wert: leicht alkalisch bis neutral

Warum ist Mangold gesund?

Mangold ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen – er gilt als echtes Power-Gemüse.

NährstoffeFunktion im Körper
Vitamin KBlutgerinnung, Knochengesundheit
Vitamin A (Beta-Carotin)Sehkraft, Zellschutz, Immunsystem
Vitamin CImmunsystem, Antioxidans
EisenBlutbildung, Sauerstofftransport
MagnesiumMuskel. und Nervenfunktion
KaliumBlutdruckregulation, Zellfunktion
BallaststoffeVerdauungsfördernd, sättigend
FolatZellteilung, Schwangerschaft

Hinweis zum Verzehr:

  • Nitratgehalt kann bei Lagerung und falscher Zubereitung ansteigen → Mangold am besten frisch verarbeiten
  • Bei Nierenproblemen wegen des Oxalsäure-Gehalts nur in Maßen konsumieren

Mangold-Pesto

Schnell, einfach und lecker.

Erstmals publiziert am
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Autor/in
SWR