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Wie sich Menschenrechte verändern

Gábor Paál spricht mit der Rechtswissenschaftlerin Paulina Jo Pesch

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Menschen haben Rechte: auf Gesundheit und Bildung, auf Arbeit und faire Gerichtsverfahren. Dass diese Rechte in vielen Ländern nicht viel wert sind, ist das eine. Doch Menschenrechte verändern sich auch oder werden neu ausgelegt. Die ökologischen Krisen tragen dazu ebenso bei wie Migration oder Digitalisierung. Und auch durch die Zunahme an autokratischen Regierungen verschieben sich Menschenrechtsnormen.

Die Rechtswissenschaftlerin Prof. Paulina Jo Pesch ist Mitglied im Exzellenzcluster "Transforming human rights" an der Universität Erlangen-Nürnberg.

Demonstranten mit Flaggen Palästinas verfolgen auf einem Großbildschirm eine Übertragung aus dem Gericht: Demonstration in Den Haag vor dem Friedenspalast. Der Internationale Gerichtshof (IGH) prüft Südafrikas Vorwurf des Völkemords gegenüber Israel. Eine endgültige Entscheidung kann Jahre dauern, aber einstweilige Maßnahmen können bereits verhängt werden.

Internationaler Gerichtshof Vorwurf Völkermord – Genozide vor Gericht

Seit 1948 gibt es den Straftatbestand Völkermord. Angewendet wird er selten. Genozide sind juristisch schwer nachzuweisen und allein der Vorwurf ist brisant – wie der Fall Israel zeigt.

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Künstliche Intelligenz kann bei Entscheidungen komplett daneben liegen.

Informatik Wenn KI Entscheidungen trifft – Hilfreich bis tödlich

Künstliche Intelligenz schreibt beeindruckende Texte. Man könnte sie fragen: Ist ein Verdächtiger schuldig? Soll mein Auto eine Vollbremsung machen? Doch hier stößt KI an Grenzen.

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Leonid Breschnew, Helmut Schmidt, Urho Kekkonen: Die OSZE beruht auf der Schlussakte von Helsinki, die 1975 von 35 Staaten unterzeichnet wurde.

50 Jahre Schlussakte von Helsinki Vom Kalten Krieg bis heute – Taugt die OSZE als Friedensstifter?

Landesgrenzen und Menschenrechte achten, Streitfälle friedlich regeln: Die OSZE beruht auf der Schlussakte von Helsinki, 1975 von 35 Staaten unterzeichnet.

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Paul Gauguin: Selbstbildnis mit Manao Tupa

Porträt Südsee-Maler Paul Gauguin – Neuer Blick auf Exotik und Missbrauch

Wie begegnet man Paul Gauguin, einem der bedeutendsten Maler des 19. Jahrhunderts, mit einem modernen Verständnis von Menschenrechten und kultureller Aneignung?

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Ein kenianischer Unterstützer der LGBT-Gemeinschaft ist mit einer Regenbogenflagge maskiert und protestiert 2014 gegen Ugandas Anti-Homosexuellen-Gesetz vor dem ugandischen Hochkommissariat in Nairobi, Kenia. Über die Hälfte der afrikanischen Staaten verbietet Homosexualität, in Uganda kann sie sogar mit dem Tod bestraft werden.

Menschenrechte Homosexuellen-Verfolgung in Afrika und der Einfluss von US-Missionaren

Homosexualität ist in weiten Teilen Afrikas strafbar. Westliche Staaten protestieren dagegen, gleichzeitig fördern und finanzieren radikale Christen aus den USA homophobe Kampagnen.

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Eleanor Roosevelt, Witwe des US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt, am 30. Juni 1950 in London

Oktober 1948 Eleanor Roosevelt wirbt in Deutschland für Menschenrechte

Oktober 1948: Noch vor der Verabschiedung der Menschenrechtscharta hält die Vorsitzende der UN-Kommission für Menschenrechte, Eleanor Roosevelt eine Rede in deutscher Sprache, in der sie auf die besondere Chance der Menschenrechte für Deutschland eingeht. Sie würdigt dabei auch die Leistungen der Frauen in der Nachkriegszeit. Hier ein Ausschnitt dieser Rede – leider ist in den Archiven nicht dokumentiert, wo und zu welchem Anlass genau sie diese Rede hielt.

Erstmals publiziert am
Stand
Gespräch mit
Paulina Jo Pesch
Das Gespräch führte
Gábor Paál
Gábor Paál