Naturkatastrophe

Sturzflut im Himalaya – das sind vermutlich die Auslöser

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Stand

Die Sturzflut im Himalaya hat viele Menschenleben gefordert, zahlreiche Häuser und Infrastruktur sind zerstört. Vieles deutet darauf hin, dass eine Eis- und Gerölllawine eines Gletschers einen Fluss aufgestaut hat, aus dem dann eine gewaltige Sturzflut ins Tal rauschte.

Astrid Meisoll im Gespräch mit Dr. Jens Turowski, Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in Potsdam.

Nepal-Kennerin zu Sturzflut: "So etwas habe ich noch nie erlebt"

Hunderte Menschen in Nepal und China getötet Nepal-Kennerin zu Sturzflut: "So etwas habe ich noch nie erlebt"

Sturzfluten haben in Nepal und China hunderte Menschen getötet, über tausend werden vermisst. "So etwas habe ich noch nie erlebt", sagt Bergsteigerin Bierling. Was bedeutet es für die Menschen vor Ort?

SWR Aktuell am Nachmittag SWR Aktuell

Die Collage zeigt Benedikt Böhm in hochalpiner Kleidung vor Bergen im Hintergrund

Dokumentation Tödlicher Himalaya

Die Extrembergsteiger Benedikt Böhm und Sebastian Haag verbindet eine tiefe Freundschaft, die 2014 tragisch endet: Bei einer Expedition im Himalaya wird Sebastian von einer Lawine in den Tod gerissen. 2025 kehrt Benedikt an den Berg zurück, an dem er mit seinem besten Freund den ersten Weltrekord im Speed-Bergsteigen aufstellte. „Tödlicher Himalaya“ ist ein Film über Freundschaft, Abschied und den langen Weg, Frieden zu schließen. Dreiteilige Doku ab sofort in der ARD Mediathek, die erste Folge am 23. März um 23:35 Uhr im Ersten.

Reinhold Messner (links) und Peter Habeler (rechts) 1978 in München. Der damals 33-jährige Südtiroler Messner und sein Begleiter Peter Habeler haben geschafft, was Mediziner und Bergsteiger für nahezu unmöglich gehalten hatten: Am 8. Mai 1978 erreichten sie als erste ohne künstlichen Sauerstoff den Gipfel des 8848 Meter hohen Mount Everest.

23.5.1978 Reinhold Messner und Peter Habeler kehren vom Mount Everest zurück

23.5.1978 | Reinhold Messner begründete seinen Ruf als Extrembergsteiger in den 1970er- und 1980er-Jahren. Er war der erste Mensch, der alle Achttausender bestiegen hat. Er war der erste, der allein einen Achttausender bezwang. Und er war zusammen mit Peter Habeler der erste, der ohne zusätzlichen Sauerstoff auf den Mount Everest stieg. Das war am 8. Mai 1978. Zwei Wochen später, unmittelbar nach ihrer Rückkehr, erzählen die beiden im Südwestfunk von der Expedition.

Am 29. Mai 1953 standen erstmals zwei Menschen auf dem Gipfel des Mount Everest, der neuseeländische Bergsteiger Edmund Hillary und der nepalesische Sherpa Tenzing Norgay.

Juli / August 1953 Mount-Everest-Erstbesteiger Edmund Hillary und Tenzing Norgay nach ihrer Rückkehr

Juli/August 1953 | Am 29. Mai 1953 standen erstmals zwei Menschen auf dem Gipfel des Mount Everest, der neuseeländische Bergsteiger Edmund Hillary und der nepalesische Sherpa Tenzing Norgay. Die Welt erfährt von diesem Ereignis erst vier Tage später – als die beiden wieder heruntergekehrt waren und der Rest der Expeditionsmannschaft die Nachricht über Boten weitertrug. Da es sich um eine britische Expedition handelt, reisten die Bergsteiger zusammen mit Expeditionsleiter John Hunt zunächst nach London, wo Hillary von der gerade frisch gekrönten Königin Elizabeth in den Ritterstand gehoben wurde. Die drei Bergsteiger geben auch eine Pressekonferenz, auf der sie gefragt werden, was den Erfolg der Expedition ausmachte. Das genaue Aufnahmedatum ist nicht vermerkt.
Im August kehrt Sir Hillary wieder zurück nach Neuseeland, wo er noch einmal von Walter Schäuble, einem Mitarbeiter des Südwestfunk interviewt wird. Auch hier nennt der Archiveintrag kein genaues Datum.

Das Archivbild von 1951 zeigt eine Spitzhacke, die auf einen großen unidentifizierten Fußabdruck im Schnee des Himalaya deutet. Eine Expedition stieß 1951 auf den Abdruck und schrieb ihn dem sagenumworbenen Schneemenschen Yeti zu.

19.4.1952 Himalaya-Forscher Dyhrenfurth über den "Schneemenschen" alias Yeti

19.4.1952 | Der Südwestfunk befragt den Himalaya-Forscher Prof. Günter Oskar Dyhrenfurth zum mysteriösen Schneemenschen, der später allgemein als Yeti bezeichnet wird. Einige Monate vor dem Interview wurden erneut Spuren dieses mutmaßlichen Wesens gesichtet, das als halb Tier, halb Mensch beschrieben wird. Dyhrenfurth schlägt zur weiteren Erforschung eine Expedition vor, inklusive Jäger. (19.4.1952)

Die Luftfahrtpionierin Elly Beinhorn

1932 / 1978 Elly Beinhorn: Die erste Frau, die um die Welt fliegt

1932 / 1978 | Elly Beinhorn (1907 - 2007) gehört zu Deutschlands berühmtesten Fliegerinnen. 1931 fliegt sie nach Afrika und über den Himalaya, 1932 umrundet sie im Alleinflug die Welt.

Erstmals publiziert am
Stand
Interview mit
Dr. Jens Turowski Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in Potsdam
Das Interview führte
Astrid Meisoll
Astrid Meisoll ist Moderatorin und Redakteurin bei SWR Kultur Aktuell und bei Impuls