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Soweto 1976 – Aufstand gegen die Apartheid in Südafrika

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Von Autor/in Stephan Ueberbach | ARD-Studio Johannesburg

Am 16. Juni 1976 gehen in Soweto in Südafrika tausende Schülerinnen und Schüler auf die Straße. Sie protestieren gegen eine Entscheidung der Apartheid-Regierung, wonach zentrale Schulfächer künftig auf Afrikaans unterrichtet werden müssen – der Sprache der weißen Minderheit und der Unterdrücker.

Die Polizei geht mit äußerster Brutalität vor. Der Soweto-Aufstand markiert einen historischen Wendepunkt im Kampf der schwarzen Bevölkerungsmehrheit gegen das Regime: Zwar hat Südafrika die Rassentrennung 1994 offiziell überwunden. Die Folgen aber sind bis heute im Alltagsleben noch deutlich spürbar. Die sozialen Unterschiede sind so groß wie nirgendwo sonst auf der Welt.

Nelson Mandela (1918 - 2013): Er wuchs auf dem Land auf, wurde von einem Häuptling erzogen, schaffte es trotz Rassismus zu studieren. Er wurde zum unermüdlichen Kämpfer gegen die Apartheid und zum ersten schwarzen Präsidenten seines Landes.

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Ein Brillenpinguin (Spheniscus demersus) kommt am Boulders Beach aus dem Wasser: Die Brillenpinguine in Südafrika sind massiv bedroht. Rund 62.000 Afrikanische Pinguine sind verschwunden; vermutlich verhungert, weil ihnen schlicht das Futter ausgeht.

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Der Anti-Apartheid-Kämpfer Nelson Mandela mit seiner Frau Winnie verlässt am 11. Februar 1990 nach 27 Jahren Haft als freier Mann das Victor-Verster-Gefängnis. Er wurde am 10. Dezember 1993, zusammen mit Frederik Willem de Klerk, mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

11.2.1990 Reporter: Nelson Mandela ist frei!

11.2.1990 | Einer der größten Wendepunkte in der Geschichte Südafrikas: Nelson Mandela (18.7.1918 - 5.12.2013) wird nach 27-jähriger Haft aus dem Victor-Verster-Gefängnis in Paarl bei Kapstadt entlassen. Unter den Journalisten, die vor den Toren auf seine Freilassung warten, ist auch ARD-Korrespondent Klaus Metzler.

Der Führer der südafrikanischen Befreiungsbewegung ANC, Nelson Mandela (Mitte), hält nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis am 11.2.1990 eine Rede in Kapstadt. Hinter ihm seine Frau Winnie Mandela. Der spätere Nobelpreisträger und Politiker wurde der erste schwarze Staatspräsident des Landes (1994-1999). Er wurde 1964 wegen seines Kampfes gegen das Apartheidregime zu lebenslanger Haft verurteilt und 1990 freigelassen. 1993 bekam er gemeinsam mit Präsident Frederik de Klerk den Friedensnobelpreis.

11.2.1990 Mandelas berühmte Rede nach seiner Freilassung

11.2.1990 | Eine Stunde nach seiner Freilassung am 11. Februar 1990 aus dem Gefängnis bei Kapstadt spricht Nelson Mandela (18.7.1918 - 5.12.2013) in Anzug und Krawatte zu seinen Anhängern. Er streckt erst eine, dann beide Fäuste in die Luft. „Ich stehe hier nicht als Prophet, sondern als euer bescheidener Diener.“ So beginnt er seine Rede. Die Apartheid habe keine Zukunft, erklärt er und appelliert an die weißen Mitbürger, sich am Aufbau eines neuen Südafrikas zu beteiligen. Doch bevor er seine Rede beginnen kann, wird er zunächst zwei Minuten lang begeisternd begrüßt.

Schwarze Chirurgin mit Maske und OP-Kittel steht unter einer OP-Lampe: Krankenhäuser und Pflege-Einrichtungen sind auf medizinisches Personal aus dem Ausland angewiesen.

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Eine Ärztin bereitet eine Infusion für eine Patientin vor: Das deutsche Gesundheitssystem geht vom weißen männlichen Körper als Norm aus. Mit gefährlichen Folgen

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Menschen platzieren Unterstützungsbotschaften über dem beleidigenden Schriftzug auf dem Wandbild von Manchester-United-Stürmer und England-Spieler Marcus Rashford. Das Wandbild wurde am Morgen nach der Niederlage der englischen Fußballmannschaft zerstört. Mit Empörung haben Politik, Fußballverband und Gesellschaft in Großbritannien auf rassistische Beleidigungen gegen die englischen Elfmeter-Fehlschützen im EM-Finale im Juli 2021 reagiert.

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Josephine Baker (1906 - 1975) 1948 als Sous-Lieutenant der französischen Armée de l’air: Bananenrock, Charleston und viel nackte schwarze Haut – rassistisch-stereotype Klischees prägen bis heute das Bild des ersten afroamerikanischen Weltstars.

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Stephan Ueberbach | ARD-Studio Johannesburg