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Rechte der Natur – Wenn Flüsse, Pflanzen und Tiere klagen könnten

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Von Autor/in Luca Sumfleth

Um die Umwelt vor Zerstörung zu schützen, verleihen ihr Gesetzgeber und Gerichte in immer mehr Staaten eigenen Rechtsstatus. Der Klamath River in Kalifornien wurde zur juristischen Person erklärt, die indischen Flüsse Ganges und Yamuna als "lebende menschliche Entitäten" anerkannt, Ecuador hat die Rechte der Natur in die Verfassung aufgenommen.

In Bayern kämpft ein Volksbegehren dafür, dass Bürgerinnen und Bürger "im Namen der Natur" Klage einreichen können, um sie vor Ausbeutung und Zerstörung zu schützen. Was spricht für, was gegen diese Idee?

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Demonstranten versammelten sich im September 2021 in São Paulo und forderten den Rücktritt von Präsident Jair Bolsonaro sowie die Konzentration auf Klimafragen und Umweltschutz. Die Menschen tragen einen Sarg mit Asche als Symbol für die Brände im Amazonas.

Umweltrecht Umweltzerstörer vor Gericht – Der Ökozid im Amazonas als Menschheits-Verbrechen

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro treibt die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes massiv voran. Indigene Umweltaktivisten wollen ihn für den Ökozid verklagen, doch das ist schwer.

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Fleischfressende Pflanze: Zwergsonnentau frisst Gemeine Florfliege

Biologie Fleischfressende Pflanzen – Wie sie jagen, schnappen und verdauen

Pflanzen, die Tiere "fressen", scheinen die natürliche Ordnung auf den Kopf zu stellen. Wie "jagen" sie ihre Beute? Und wie konnten sie sich in der Evolution entwickeln?

Das Wissen SWR Kultur

Symbolbild: Der Rothsee führt extremes Niedrigwasser, der freigelegte Seeboden ist von tiefen Trockenrissen durchzogen. Zwischen Steinen und ersten Pflanzen steht nur noch ein schmaler Rest Wasser

Umwelt Welche Folgen hat Niedrigwasser für Tiere und Pflanzen in Flüssen?

Das Niedrigwasser im Rhein und in anderen Flüssen hat Folgen für Pflanzen und Tiere. Manche Tierarten könnten sogar ganz aus dem Rhein verschwinden. Neben Trockenheit und Wassermangel sind auch die Temperaturen ein Problem.
Martin Gramlich im Gespräch mit Axel Weiß, SWR-Redaktion Umwelt und Klima

Impuls SWR Kultur

Widerstandsfähiges Ginkgo-Pflänzchen in einem Schiefersteinspalt: Laut, heiß und eng: Nicht nur an Hitzetagen sind Städte auf Kühlung durch Bäume und Grünflächen angewiesen. Stadtgrün hilft auch bei Starkregen und hohen Feinstaubwerten.

Ökologie Neue Bäume fürs Stadtklima – Wie Kommunen auf den Engpass reagieren

Verbesserte Pflanzmethoden, neue Arten und Bäume in mobilen Containern sollen für mehr Stadtgrün sorgen. Wenn der Nachschub aus Baumschulen stockt, züchten Städte Pflanzen selbst.

Das Wissen SWR Kultur

Christiane Nüsslein-Volhard, Biochemikerin und Medizinnobelpreisträgerin, aufgenommen vor dem Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, 2020.

Genetik Porträt: Christiane Nüsslein-Volhard – 1995 wird sie die erste deutsche Medizin-Nobelpreisträgerin

1995 hat sie als erste und bisher einzige deutsche Frau den Medizin-Nobelpreis erhalten: Christiane Nüsslein-Volhard. Ein Besuch bei der heute 83-jährigen Entwicklungsbiologin in Tübingen-Bebenhausen.

Impuls SWR Kultur

Orcas (Orcinus orca) tauchen an der Küste vor Norwegen auf: Grindwale und Schwertwale (Orcas) leben in engen sozialen Strukturen und verständigen sich über Laute, die unserer Sprache ähnlich sein können. Ihre Population ist zunehmend bedroht.

Meeresbiologie Die Sprache der Wale – Lässt sie sich übersetzen?

Die Klänge der Orcas und Grindwale kommen unserer Sprache recht nahe. Es gibt sogar Dialekte unter ihnen. Sie "sehen" sich auch vor allem akustisch.

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Luca Sumfleth
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