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Die Zukunft der Ukraine – Schwieriger Wiederaufbau bei anhaltenden Angriffen

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Von Autor/in Rebecca Barth | ARD-Studio Kiew

Die russische Vollinvasion der Ukraine jährt sich am 24. Februar 2026 bereits zum vierten Mal. Das russische Militär hat seither Einrichtungen der zivilen Infrastruktur massiv zerstört: Schulen, Krankenhäuser, Heizkraftwerke, Staudämme.

Laut dem "Rapid Damage and Needs Assessment"-Bericht der Vereinten Nationen, der EU und der Weltbank betragen die Kosten für den Wiederaufbau rund 500 Milliarden US-Dollar.

Präsident Selenskyj wirbt international um Investitionen. Schon jetzt bauen seine Landsleute auf, was es für einen funktionierenden Alltag braucht – trotz andauernder russischer Angriffe.

Leere Schaukel in einem durch den Beschuss russischer Truppen zerstörten Wohnblock bei Charkiw: Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine 2022 wurden tausende ukrainische Kinder nach Russland verschleppt. (Symbolbild)

Internationaler Strafgerichtshof Verschleppte ukrainische Kinder – Wie Putins Kriegsverbrechen aufgeklärt werden

Rund 20.000 Kinder haben die russischen Besatzer aus der Ukraine entführt. Ein massives Kriegsverbrechen, für das Juristen und NGOs Beweise sammeln.

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Ältere Frau sitzt an einem Esstisch: Was sind die Folgen der größten nuklearen Katastrophe unserer Zeit für Menschen und Tiere? Das erforschen Wissenschaftler, nachdem am 26. April 1986 in Tschernobyl Reaktor 4 explodiert war.

40 Jahre Reaktorkatastrophe Tschernobyl – Die Folgen für Menschen und Tiere in der Sperrzone

Die Sperrzone hat sich zum ökologischen Biotop mit wilden Pferden und Kühen entwickelt. Soldaten schützen das Gebiet vor den Russen, Forscher sammeln Daten zur Strahlenbelastung. 

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Wiederaufbauarbeiten in Saporischja 2024. Das mehrstöckige Gebäude war 2023 bei einem russischen Angriff zerstört worden. Die Kosten für den Wiederaufbau der Ukraine werden auf rund 500 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Vierter Jahrestag Ukraine-Krieg Die Zukunft der Ukraine – Schwieriger Wiederaufbau bei anhaltenden Angriffen

Wohnhäuser, Heiz- und Energiekraftwerke – Russland bombardiert die zivile Infrastruktur in der Ukraine. Für den Wiederaufbau fehlen dem Staat Ressourcen und Personal.

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Nach der Rückeroberung von Isjum werden etwa 450 Leichen exhumiert. Die meisten waren Zivilisten: Menschen, die in der Ukraine die russische Besatzung erleben, berichten von Rechtlosigkeit, Folter und Willkür.

Ukraine-Krieg Russisch besetzte Gebiete in der Ukraine – Folgen für die Bevölkerung

Etwa 20 Prozent der Ukraine sind russisch besetzt. Bei den Verhandlungen um ein Kriegsende spielen die Gebiete eine zentrale Rolle. Für die Menschen ist die Situation schwierig.

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Eine Atomrakete fliegt über eine Landschaft (Illustration): Im Krieg gegen die Ukraine droht Russland damit, taktische Nuklearwaffen einzusetzen, die zwar massive Zerstörungskraft haben, aber angeblich nur begrenzt wirken.

Sicherheitspolitik Taktische Nuklearwaffen – Welche Folgen hätte ein begrenzter Atomkrieg?

Im Krieg gegen die Ukraine droht Putin unverhohlen mit taktischen Nuklearwaffen. Sie sind Teil der russischen Militärstrategie. Führt ihr Einsatz automatisch ins nukleare Armageddon? Von Michael Hänel (SWR 2025) | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/taktische-nuklearwaffen || Hörtipps: Ronald Reagan – Der missverstandene US-Präsident? | https://www.ardaudiothek.de/episode/das-wissen/ronald-reagan-der-missverstandene-us-praesident/swr-kultur/13451123/ | Die Kuba-Krise 1962 – Als der Kalte Krieg fast zum Atomkrieg wurde | https://www.ardaudiothek.de/episode/das-wissen/die-kuba-krise-1962-als-der-kalte-krieg-fast-zum-atomkrieg-wurde/swr-kultur/12006795/ | ARD Archivradio - Geschichte im Original | https://1.ard.de/archivradio_cp || Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: daswissen@swr.de | Folgt uns auf Mastodon: https://ard.social/@DasWissen

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Das Denkmal für den russischen Wissenschaftler Michail Lomonossow wird im Januar 2023 in Dnipro im Osten der Ukraine mithilfe von Spezialgeräten gemontiert. Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022 verbannt die Ukraine russische Symbole und Kultur aus Schulen, Bibliotheken und dem öffentlichen Raum.

Folgen des Ukraine-Kriegs Wie die Ukraine sich von russischer Kultur lösen will

Seit dem Beginn des Angriffskriegs verbannt die Ukraine russische Symbole und Kultur aus Schulen, Bibliotheken und dem öffentlichen Raum. Von Jochen Rack (SWR 2024) | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/ukraine-russische-kultur | Tipp: Länderwissen zur Ukraine: https://www.swr.de/swrkultur/wissen/ukraine-laenderwissen-100.html | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: daswissen@swr.de | Folgt uns auf Mastodon: https://ard.social/@DasWissen

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Menschen mit Fahnen in der Nähe des Denkmals für Stepan Bandera in Lwiw während der Feierlichkeiten zu dessen 113. Geburtstag am 1. Januar 2022

Nationalismus Rechtsextreme Bewegungen in der Ukraine – Was ist dran an Putins Nazi-Vorwurf?

Zwar verehren viele Ukrainer mit Stephan Bandera einen verstorbenen Nazi-Kollaborateur, Faschisten und Antisemiten. Dennoch sind die meisten weit davon entfernt, Faschisten und Antisemiten zu sein. Von Martin Durm (SWR April 2024) | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/rechtsextreme-ukraine | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: daswissen@swr.de | Folgt uns auf Mastodon: https://ard.social/@DasWissen

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Auf der Militärbasis der russischen Armee in Grosny  Tschetschenien im März 2006. Das Bild von Präsident Putin ist ein Muss in der Militärpropaganda für Soldaten.

Russland Wie Putin Politik durch Kriege macht – Tschetschenien, Syrien, Ukraine

Tschetschenien, Georgien, Syrien – der Krieg gegen die Ukraine ist einer von vielen unter Putin. Der Kreml will die Sowjetunion rehabilitieren und nutzt dazu alte KGB-Methoden. Von Thomas Franke (SWR 2023) | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/putin-kriege | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: daswissen@swr.de | Folgt uns auf Mastodon: https://ard.social/@DasWissen

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Russlands Präsident Wladimir Putin posiert für ein Foto mit Freiwilligen, Mitgliedern der nationalen russischen Suchbewegung (Poiskovoe dvizhenie) und Kindern gefallener Soldaten der "Sondermilitäroperation" nach einer Blumenniederlegungszeremonie am Minin-und-Poscharski-Denkmal am 4. November 2023 auf dem Roten Platz am Tag der nationalen Einheit Russlands, dem "Tag der Einheit des Volkes": Auch nach zwei Jahren und trotz großer Verluste befürwortet die Mehrheit in Russland den Krieg gegen die Ukraine. Der Rückhalt für den Kreml und Putin hat historische Gründe.

Ukraine-Krieg Warum Russlands Bevölkerung Putin unterstützt

Auch nach mehr als zwei Jahren und trotz großer Verluste befürwortet die Mehrheit in Russland den Krieg gegen die Ukraine. Der Rückhalt für den Kreml und Putin hat historische Gründe. Von Julia Smilga (SWR Februar 2024) | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/bevoelkerung-putin | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: daswissen@swr.de | Folgt uns auf Mastodon: https://ard.social/@DasWissen

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Getreidesilos im Seehafen Konstanza am Schwarzen Meer. Hier wird das Getreide entweder direkt auf große Schiffe verladen oder einige Tage zwischengelagert. Die Firma Comvex betreibt den größten Getreideterminal im Hafen. Allein Comvex schlägt so viel Getreide, Mais und Ölsaaten um, dass die Silos zwei Mal im Monat geleert und wieder gefüllt werden.

Osteuropa Rumäniens neue Rolle – Im Schatten des Ukraine-Kriegs

Im sonst beschaulichen Donau-Delta hören die Menschen russische Drohnen und nehmen geflüchtete Ukrainer auf. In der Hafenstadt Konstanza wird ukrainisches Getreide verschifft – und Erdgasfelder vor der Schwarzmeerküste wecken Hoffnung auf billige Energie. Von Silke Hahne, ARD-Studio Südosteuropa (ARD/SWR 2023) | Mehr zur Sendung: http://swr.li/rumaeniens-neue-rolle | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns gerne auf Mastodon: https://ard.social/@SWR2Wissen

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Wladimir Putin hält am "Tag der Befreiung", dem 9. Mai 2023, eine Rede in Moskau. Hinter ihm eine riesige Plakatwand, auf der u. a. zu lesen ist "1945 - 2023". Ganz links auf der Wand ist das ikonische Foto zu sehen, auf dem sowjetische Soldaten im Mai 1945 die rote Flagge auf dem Berliner Reichstag installieren und damit den Sieg über Nazi-Deutschland feiern. Im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine setzen beide Parteien immer wieder auf Propaganda – auch die Ukraine.

Medien Propagandaschlacht – Inszenierungen des Ukraine-Krieges

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine ist auch ein Krieg in den Medien. Russland wirbt im Inland für diesen Krieg und streut Desinformationen in alle Richtungen.

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Menschen marschieren im März 2023 mit einem Transparent, auf dem "Nein zum Krieg in Moldau" steht durch die Straßen der Hauptstadt Chișinău. In der früheren Sowjetrepublik Moldau haben Tausende Menschen gegen die proeuropäische Regierung und hohe Gaspreise demonstriert.

Osteuropa Die Republik Moldau im Schatten des Ukraine-Kriegs

Die Republik Moldau grenzt an die Ukraine und an das EU-Mitgliedsland Rumänien. Der Krieg hat Moldau einen EU- Beitrittskandidatenstatus beschert, aber auch mehr als 500 000 Flüchtlinge. Seit Russlands Angriff auf die Ukraine haben viele in Moldau Sorge, dass der Krieg sich ausweitet. Von Christoph Kersting (SWR April 2023) | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/republik-moldau | 47 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) kommen am 1. Juni 2023 zum Europagipfel nach Moldau. Das Treffen will im Hinblick auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ein Zeichen gegen Russlands Imperialismus setzen und Kremlchef Wladimir Putin zeigen, dass sein Land in Europa mittlerweile nahezu vollständig isoliert ist. Der Gipfel ist auch ein Zeichen der Solidarität mit Moldau; Europas Unterstützung wurde dem Land bereits im Vorfeld des Treffens zugesichert. | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: daswissen@swr.de | Folgt uns auf Mastodon: https://ard.social/@DasWissen

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Kundgebung "Aufstand für den Frieden" am Brandenburger Tor in Berlin am 25. Februar 2023. Tausende Menschen forderten bei der Kundgebung einen sofortigen Stopp von Waffenlieferungen an die Ukraine und die Aufnahme von Waffenstillstandsverhandlungen gefordert. Zu der Kundgebung hatten die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht und die Publizistin Alice Schwarzer aufgerufen, die zwei Wochen zuvor auch das "Manifest fuer Frieden" initiiert hatten.

Reportage Der Ukraine-Krieg und die Deutschen – Zwischen Schlachtfeld und Friedensdemos

Mehr diplomatische Bemühungen wünscht sich die Hälfte aller Deutschen, um den Ukraine-Krieg zu beenden. Hunderttausende haben das „Manifest für den Frieden“ unterschrieben, fordern Verhandlungen, Kompromissen. Die Ukrainer sehen das anders. Nur mehr Munition, bessere Waffen können Putin stoppen. Martin Durm (SWR 2023) | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/ukraine-deutschland | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: daswissen@swr.de | Folgt uns auf Mastodon: https://ard.social/@DasWissen

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Eine Frau neben ihrem Haus in Kiew in der Ukraine nach einem Raketenangriff. Russland hat am 24. Februar 2022 einen umfassenden Angriff auf die Ukraine gestartet und Städte und Stützpunkte mit Luftangriffen oder Granaten beschossen.

Politik Russland und die Ukraine – Geschichte eines Krieges

Für Putin ist die Ukraine ein sowjetisches Konstrukt, den Einmarsch begründet er historisch. Der Konflikt um die ukrainische Unabhängigkeit reicht bis ins Mittelalter zurück. Von Pascal Siggelkow und David Beck (SWR 2022/2023) | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/russland-ukraine | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: daswissen@swr.de | Folgt uns auf Mastodon: https://ard.social/@DasWissen

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Der ukrainische Schriftsteller Serhij Zhadan im Oktober 2022 auf der Frankfurter Buchmesse: Man könnte erwarten, dass die Gräuel des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine keinen Raum für Kunst und Kreativität ließen. Die russische Invasion hat jedoch geradezu eine Eruption zeitgenössischer ukrainischer Literatur ausgelöst.

Literatur Ukrainische Autoren und der Krieg – Schreiben im Ausnahmezustand

Das Internet ist im Krieg auch zum Medium für aktuelle Literatur geworden. Über Social Media dichten geflüchtete Autorinnen zusammen mit Kollegen in der Ukraine.

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Rebecca Barth | ARD-Studio Kiew