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Auflösung des Warschauer Pakts
1.7.1991 | Nach dem Fall der Mauer 1989 geht auch die Epoche der Sowjetunion langsam zu Ende und mit ihr löst sich das mächtige Militärbündnis des Ostens auf, der Warschauer Pakt.
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Neues Namensrecht: Eheleute dürfen auch Namen der Frau führen
6.7.1976 | Ab 1. Juli 1976 mehr Gleichberechtigung: Eheleute dürfen den Namen der Frau als Ehename wählen. Die Bindestrich-Option bleibt. Die Berichterstattung ist süffisant.
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Georg Picht warnt vor Bildungskatastrophe
18.7.1964 | Lehrkräftemangel, marode Schulen und etliche Kinder, die nicht die Bildung bekommen, die ihrer Begabung entspricht. Das beklagt der Pädagoge Georg Picht (1913 - 1982).
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"Wir haben abgetrieben" – Stern-Kampagne, initiiert von Alice Schwarzer
3.6.1971 | Eine der bekanntesten Titelgeschichten der Zeitschrift "Stern": Mit der Kampagne wurde Journalistin Alice Schwarzer als Kämpferin für Frauenrechte bundesweit bekannt.
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Kanzlertausch 1966 – Kiesinger dementiert Ambitionen auf Erhard-Nachfolge
4.11.1966 | 1966 ist Bundeskanzler Ludwig Erhard drei Jahre im Amt und sein Image ramponiert. Der einstige Star der Wirtschaftswunderjahre hat die Erwartungen nicht erfüllt.
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Öffentliche Gelöbnis der Bundeswehrsoldaten
31.5.1996 | 1996 initiiert Bundesverteidigungsminister Volker Rühe ein großes öffentliches Gelöbnis in Berlin. Seitdem gibt es diese Feiern regelmäßig.
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Start der ICE-Züge – mit peinlicher Panne
31.5.1991 | Kaum vorstellbar: Bis 1991 war der Intercity das Schnellste, was die Bahn zu bieten hatte. Doch dann die Revolution: Bahnfahren mit 250 Stundenkilometern.
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Wozu „Grundgesetz“ und „Verfassungsgericht“? Carlo Schmid und Adolf Süsterhenn im Parlamentarischen Rat
8.9.1948 | Bei den Beratungen im Parlamentarischen Rat 1948 war schon klar: Eine wirksame Verfassung für ganz Deutschland wird es bis auf weiteres nicht geben. Was aber bedeutet das für das entstehende Verfassungswerk – wie provisorisch ist es, wie muss es geschrieben sein, um dem geteilten Zustand gerecht zu werden? Dazu äußert sich Carlo Schmid, der Wortführer der SPD. Er war es auch, der den Begriff „Grundgesetz“ prägt – und am Ende dieser Aufnahme auch für die Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold plädiert.
In der gleichen Sitzung des Parlamentarischen Rats erklärt Adolf Süsterhenn von der CDU, welche Aufgaben genau das Bundesverfassungsgericht haben soll – Konrad Adenauer habe da klare Vorstellungen: Das Gericht solle den Staat vor den Ländern schützen und umgekehrt, und es soll die Bürger vor einer diktatorischen Mehrheit schützen.
Zu diesem Zeitpunkt ist noch nicht klar, dass das Gericht nach Karlsruhe kommen würde. -
Der "Weiße Wal" im Rhein – Beluga-Fieber in Duisburg
20.5.1966 | Ein Weißwal – auch Beluga genannt – schwimmt den dreckigen und verseuchten Rhein hinauf, bis nach Duisburg. Der Zoodirektor will ihn erwischen. Ein Spektakel.
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Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und die Folgen
Das Kernkraftwerk Tschernobyl war im Ukraine-Krieg schon früh Angriffsziel der russischen Streitkräfte. Das weckte bei vielen Erinnerungen an die Reaktorkatastrophe vom 26.4.1986.
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Vom Widerstand zum Atomausstieg – Die Epoche der Kernenergie in Deutschland (2/2)
Der Widerstand gegen das AKW Wyhl in den 1970ern war die Keimzelle der großen Anti-Atomkraft-Bewegung. Am Ende hat sie gesiegt, die letzten Meiler gingen 2023 vom Netz.
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Frühe Atom-Euphorie – Die Epoche der Kernenergie in Deutschland (1/2)
In Deutschland war die Begeisterung für die Atomkraft zunächst groß: unerschöpfliche Energie! 1960 wird im Kernkraftwerk Kahl am Main "das atomare Feuer entfacht".
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Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter zum Umgang mit der Atom-Angst
12.12.1986 | Der Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter spricht über den Umgang mit der Angst nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl.
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Walter Wallmann (CDU) wird erster Bundesumweltminister
4.6.1986 | Infolge des Reaktorunglücks von Tschernobyl schuf die Bundesregierung eine neue Behörde: das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.
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Großdemo gegen die Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf
18. und 19.5.1986 | An Pfingsten 1986 demonstrieren Zehntausende gegen den Bau der Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf. Der Rundfunkjournalist Ulrich Böken war vor Ort.
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Stellungnahme von Gorbatschow nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl
14.5.1986 | In der ersten öffentlichen Stellungnahme der Sowjetunion nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl reagierte Michail Gorbatschow auf die Kritik des Westens.
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Bundestagsdebatte zu Tschernobyl und Atomkraft
14.5.1986 | Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist am 14. Mai 1986 Thema im Bundestag. Die Debatte ist für 2 Stunden angesetzt und dauert doppelt so lang.
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Nach der Giftwolke aus Tschernobyl: Was darf man noch essen?
6.5.1986 | Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl war die Verunsicherung groß. Was hat die Giftwolke angerichtet? Kann man bei Regen raus? Den Salat aus dem Garten essen?
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Berichterstattung in der DDR über das Reaktorunglück in Tschernobyl
29. und 30.4.1986 | Auch die Medien in der DDR berichteten über die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl. Hier ein Gespräch der DDR-Wissenschaftler Günther Flach und Karl Lagius.
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Erste internationale Reaktionen auf den Reaktorunfall in Tschernobyl
29.4.1986 | Nach Bekanntwerden des Reaktorunfalls in Tschernobyl war das Informationsbedürfnis groß. Die ARD lieferte Informationen aus den betroffenen Ländern.
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Das Reaktorunglück in Tschernobyl wird bekannt
28.4.1986 | Am 26. April 1986 explodierte um 1.24 Uhr Ortszeit der Reaktor im Kernkraftwerk Tschernobyl nahe dem Ort Prypjat in der Ukraine.
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Böhmermanns Schmähgedicht gegen Erdoğan löst deutsch-türkische Krise aus
6. bis 22.4.2016 | Am 31. März 2016 trägt der Satiriker Jan Böhmermann ein obszönes Schmähgedicht gegen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan vor. Es folgt eine Krise.
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Hitlers Luftschiff-Propaganda 1936 – Zwei Zeppeline über Hamburg
27.3.1936 | Die Wahlen waren eine Farce, trotzdem machte Hitler "Wahlkampf" – mithilfe einer Deutschlandfahrt der Luftschiffe "Hindenburg" (LZ 129) und "Graf Zeppelin" (LZ 127).
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Rudi-Carrell-Witz führt zu diplomatischer Krise mit Iran
18. bis 20.2.1987 | Slips und BHs für Ayatollah Khomeini? Showmaster Rudi Carrell löst mit einer Fernsehsatire diplomatische Verstimmungen aus und entschuldigt sich.
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Jürgen Habermas über Wissenschaft und Ideologie
5.8.1974 | Jürgen Habermas (1929 – 2026) gehört zu den bedeutendsten deutschen Philosophen des 20. Jahrhunderts. Er war ein politischer Philosoph, Forschungsassistent bei Theodor W. Adorno und Max Horckheimer und wird somit der zweiten Generation der sogenannten „Frankfurter Schule“ zugerechnet. Sein bekanntestes Werk ist die „Theorie des kommunikativen Handelns“, er nahm aber häufig auch zur Tagespolitik Stellung. Habermas starb am 14. März 2026.
Er hatte eine angeborene Sprachbehinderung. Aufgrund einer angeborenen Gaumenspalte war seine Aussprache sehr nasal. Er blieb deshalb bis zuletzt deshalb vor allem über seine Schriften bekannt, während er in Radio und Fernsehen selten zu hören war. Eine Ausnahme ist der folgende Vortrag über Wissenschaft und Ideologie vom 5. August 1974. -
Podcast-Tipp: NEIN DANKE? – Warum Atomkraft uns spaltet
Seit dem GAU von Fukushima ist Atomkraft für Deutschland passé. Host Lisa Krauser aus dem Saarland fragt sich, warum der Nachbar Frankreich nicht ans Aussteigen denkt.
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Kretschmanns Triumph – Baden-Württemberg wählt ersten grünen Ministerpräsidenten
28.3.2011 | Jahrzehntelang war Baden-Württemberg CDU-Land. Von 1953 bis 2011 stellten die Christdemokraten den Ministerpräsidenten. Dann kommt Winfried Kretschmann an die Macht.
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Erdbeben, Tsunami, Reaktorunglück – Die Katastrophe von Fukushima
11.3.2011 | Am Morgen des 11. März 2011 melden die deutschen Nachrichten ein schweres Erdbeben vor der japanischen Küste. Auf das Erdbeben folgt ein Tsunami.
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Islamische Revolution – Ayatollah Khomeini kehrt in den Iran zurück
1.2.1979 | Am 1. Februar kommt Ajatollah Khomeini aus seinem Exil in Paris zurück, er landet in Teheran. Am 16. Januar hatte der Schah das Land verlassen.
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Der Schah verlässt Persien
16.1.1979 | 48 Jahre herrschte Schah Reza Pahlavi über den Iran, damals Persien genannt. Der Schah regierte autokratisch, Oppositionelle wurden verfolgt.