Die Geschichten hinter den Tönen: Immer wieder greift Das Wissen Themen aus dem Archivradio auf und beleuchtet die Hintergründe.
Archivradio-Gespräch | 100 Jahre Radio Der Weg zum Rundfunk – Von der ältesten Tonaufnahme bis zur ersten Sendung
Bilder malten Menschen schon in der Steinzeit. Texte wurden schon im Mittelalter vervielfältigt, doch erst 1860 entstand in Frankreich die älteste Tonaufnahme. Die Erfindung des Telefons und das Funken mit Radiowellen waren weitere wichtige Etappen, bis 1923 der reguläre Rundfunkbetrieb in Deutschland begann – maßgeblich vorangetrieben vom weitgereisten Ingenieur und Ministerialdirektor Hans Bredow. Gábor Paál im Archivradio-Gespräch mit Hans-Ulrich Wagner, Leibniz-Institut für Medienforschung (SWR 2023) | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Mehr über uns: http://archivradio.de/ | Folgt uns auf Mastodon: https://ard.social/@Archivradio
Archivradio-Gespräch Der Erste Weltkrieg – Originaltonaufnahmen 1914 bis 1918
Wenige Tage nach dem Attentat auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajewo griff "ganz Europa" zu den Waffen. Originaltonaufnahmen 1914 - 1918
Archivradio-Gespräch Die frühe Luftfahrt – Als Zeppeline die Zukunft waren
1919 kreuzt ein Zeppelin den Atlantik. Zehn Jahre später folgt die erste Weltumfahrung. Historische Tonaufnahmen zu den Anfängen der Luftfahrt.
Archivradio-Gespräch Aufbruch ins All – Die frühe Raumfahrt
Der Wettlauf im All hielt die Welt in Atem. Erst ein gewaltiger Kraftakt brachte die USA zuerst auf den Mond. Eine Sensation – im deutschen Radio aber getrübt durch eine Panne.
Archivradio-Gespräch Der Reichstag vor Hitler – Die Weimarer Parlamentsdebatten 1931 bis 1933
Aus den Mitschnitten von Parlamentsdebatten der Weimarer Republik aus der Zeit zwischen 1930 und 1933 wird deutlich, wie und woran die Republik zerbrach.
Archivradio-Gespräch Radio im Zweiten Weltkrieg
Das Radio in der NS-Zeit war Propaganda – aber vor allem war es Unterhaltung. Goebbels wollte, dass die Menschen den Reichsrundfunk hören und nicht die Feindsender.
Archivradio Nürnberger Kriegsverbrecherprozess
Von November 1945 bis Oktober 1946 saßen die führenden Nationalsozialisten auf der Anklagebank des Internationalen Militärgerichtshofs, den die Alliierten eingerichtet hatten.
Archivradio-Gespräch Trotz Auschwitz – Jüdisches Leben in Deutschland nach 1945
Judentum nach 1945 – was bedeutete das? Historische Aufnahmen u.a. mit Hannah Arendt, Fritz Bauer, Hans Rosenthal – kommentiert vom Publizisten und Zeitzeugen Micha Brumlik.
Archivradio-Gespräch Die DDR am 17. Juni 1953 – Kurzer Tag des Widerstands
Der DDR-Volksaufstand 1953 wurde maßgeblich aufgeheizt durch Radioberichte des RIAS. Sie erzählen noch heute, wie diese Revolte verlief, bis sowjetische Panzer sie gewaltsam beendeten.
Archivradio-Gespräch Die geheime Stasi-Akademie für "Operative Psychologie"
Wie schüchtere ich Menschen wirkungsvoll ein? Wie befrage ich das Umfeld von Verdächtigen? Tonaufnahmen belegen, wie die Stasi ihre Mitarbeiter in "Operativer Psychologie" schulte.
Archivradio-Gespräch Menschenraub im Kalten Krieg
Bis zum Mauerbau 1961 ließ die Stasi in West-Deutschland Hunderte von Personen entführen: Regime-Gegner, abtrünnige SED-Funktionäre, Flüchtlinge, mutmaßliche Agenten.
September 1953 Der Otto-Fleischer-Prozess 1953
Ein Schauprozess in der DDR. Angeklagt: Otto Fleischer, Professor für Bergbau in Sachsen und sieben weitere Bergbauingenieure. Die Stasi nahm den Prozess auf.
Archivradio-Gespräch Die Neumühle-Bande – Ein pfälzisches Gangster-Epos
1945 bis 1947 hält eine Serie von Morden und Überfällen die Pfalz in Atem. 32 Angeklagte der "Neumühle-Bande" stehen schließlich vor Gericht. Der Prozess verrät viel über die Gesellschaft der Nachkriegszeit.
Archivradio-Gespräch Die Frauenbewegung – Vom Wahlrecht bis zur feministischen Außenpolitik
Schon vor mehr als 100 Jahren kämpften Frauen für ihre Rechte. Historische Tonaufnahmen belegen: Sie hatten dabei keineswegs nur konservative Männer gegen sich.
Archivradio-Gespräch Adolf Eichmann in Jerusalem (1/2) – Der Massenmörder vor Gericht
Adolf Eichmann lässt als SS-Obersturmbannführer Millionen Juden deportieren. Nach dem Krieg taucht er unter. Mossad-Agenten fassen ihn 1960 in Argentinien. In Israel wird er 1961 zum Tod verurteilt.
Archivradio-Gespräch Adolf Eichmann in Jerusalem (2/2) – Wie Deutschland den Prozess beeinflussen wollte
Was würde Eichmann aussagen? Die Adenauer-Regierung und der BND wollten den Prozess in Jerusalem beeinflussen. Eichmanns Hinrichtung am 31. Mai 1962 war für sie eine Erleichterung.
Archivradio-Gespräch Fluchtpunkt Deutschland – Vom Kriegsende bis zum Asylkompromiss
Diskussionen über "Integration" und "gerechte Verteilung" von Flüchtlingen gab es schon im Nachkriegsdeutschland, als Millionen Vertriebene in die Bundesrepublik kamen. Gábor Paál im Gespräch mit dem Historiker Ulrich Herbert
Archivradio-Gespräch D-Zug, Ölkrise und "7. Sinn": Wie die Deutschen mobil wurden
Das Verkehrsaufkommen wächst: auf den Straßen, auf Schienen und in der Luft. Regierungen versuchen, der Lage mit neuen Straßen, Flughäfen, Kanälen und Bahntrassen Herr zu werden. Doch fast jedes Großprojekt ruft Großproteste hervor: von der Startbahn West über den Rhein-Main-Donau-Kanal bis zu Stuttgart 21.
Archivradio-Gespräch Die Geschichte der deutsch-französischen Freundschaft
Die Beziehung Deutschland-Frankreich spielt für Europa heute wieder eine besondere Rolle. Diese Freundschaft fiel nicht vom Himmel – sie wurde mühsam erarbeitet. Das SWR2 Archivradio dokumentiert die Entwicklung in zahlreichen Originalaufnahmen. (Aktualisierte Produktion von 2013)
Archivradio-Gespräch Die SPIEGEL-Affäre 1962 – Meilenstein für die Pressefreiheit
Spiegel-Chef Augstein wird verhaftet, weil Verteidigungsminister Strauß ein Artikel nicht passt. So wird es meist erzählt. Doch die Wahrheit ist komplizierter. Und der BND mischte auch mit.
Archivradio-Gespräch Deutscher Herbst: Die Vorgeschichte
Nach dem Stammheim-Prozess und dem Suizid Ulrike Meinhofs ging die RAF zur Ermordung von Repräsentanten des Staates und des "Kapitals" über.
Technikgeschichte Die Epoche der Kernenergie in Deutschland – Euphorie und Widerstand
1960 geht in Kahl das erste deutsche Kernkraftwerk in Betrieb. Doch wie sicher ist Atomenergie?
Archivradio-Gespräch Die deutsche Friedensbewegung – Was bleibt vom Pazifismus?
Am 10. Juni 1982 demonstrieren in Bonn eine halbe Million Menschen gegen die NATO. Es ist der Höhepunkt der deutschen Friedensbewegung. Heute ist es ruhiger um sie geworden. Wo stehen deutsche Pazifisten angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine?
Archivradio-Gespräch Der Fall der Mauer und das Ende der DDR
Der Mauerfall 1989 leitete das Ende der DDR ein. Tondokumente aus Ost- und Westdeutschland zeigen, wie sich die Wende anbahnte.
Archivradio-Gespräch Das letzte Jahr der DDR – Der Weg zur Wiedervereinigung
Die Mauer ist weg. Die DDR soll eine Demokratie werden. Doch gleichzeitig locken D-Mark und die Idee einer schnellen Wiedervereinigung. Stationen der Einheit in Originaltönen.
Archivradio-Gespräch Der Amoklauf von Winnenden und seine Folgen
2009 tötete ein 17-Jähriger im schwäbischen Winnenden 15 Menschen. Die Tat hatte Folgen für seine Familie und das Waffenrecht in Deutschland.
Archivradio-Gespräch Geschichte der Ökologiebewegung
Als Anfang der modernen Ökologiebewegung gilt die Veröffentlichung von Rachel Carsons Buch "Der stumme Frühling". Später kam der Protest gegen die Atomenergie und die Verschmutzung der Meere hinzu.
Archivradio-Gespräch Umgang mit Corona – Aus früheren Pandemien gelernt?
Spanische Grippe, Asiatische Grippe, SARS: Historische Tonaufnahmen zeigen, wie die Gesellschaft mit solchen Situationen umging. Was haben wir daraus gelernt? Christoph König im Gespräch mit Gábor Paál