Historische Tondokumente im Kontext

Archivradio-Gespräche in Das Wissen

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Die Geschichten hinter den Tönen: Immer wieder greift Das Wissen Themen aus dem Archivradio auf und beleuchtet die Hintergründe.

Zwei Frauen hören in den 1930ern mit Kopfhörer Radio und sticken: 1923 begann der reguläre Rundfunkbetrieb in Deutschland – maßgeblich vorangetrieben vom weitgereisten Ingenieur und Ministerialdirektor Hans Bredow

Archivradio-Gespräch | 100 Jahre Radio Der Weg zum Rundfunk – Von der ältesten Tonaufnahme bis zur ersten Sendung

Bilder malten Menschen schon in der Steinzeit. Texte wurden schon im Mittelalter vervielfältigt, doch erst 1860 entstand in Frankreich die älteste Tonaufnahme. Die Erfindung des Telefons und das Funken mit Radiowellen waren weitere wichtige Etappen, bis 1923 der reguläre Rundfunkbetrieb in Deutschland begann – maßgeblich vorangetrieben vom weitgereisten Ingenieur und Ministerialdirektor Hans Bredow. Gábor Paál im Archivradio-Gespräch mit Hans-Ulrich Wagner, Leibniz-Institut für Medienforschung (SWR 2023) | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Mehr über uns: http://archivradio.de/ | Folgt uns auf Mastodon: https://ard.social/@Archivradio

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Soldaten mit improvisierten Musikinstrumenten, um 1915

Archivradio-Gespräch Der Erste Weltkrieg – Originaltonaufnahmen 1914 bis 1918

Wenige Tage nach dem Attentat auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajewo griff "ganz Europa" zu den Waffen. Originaltonaufnahmen 1914 - 1918

Das Luftschiff "Bodensee" um 1919

Archivradio-Gespräch Die frühe Luftfahrt – Als Zeppeline die Zukunft waren

1919 kreuzt ein Zeppelin den Atlantik. Zehn Jahre später folgt die erste Weltumfahrung. Historische Tonaufnahmen zu den Anfängen der Luftfahrt.

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Astronaut Buzz Aldrinam 20. Juli 1969 auf dem Mond

Archivradio-Gespräch Aufbruch ins All – Die frühe Raumfahrt

Der Wettlauf im All hielt die Welt in Atem. Erst ein gewaltiger Kraftakt brachte die USA zuerst auf den Mond. Eine Sensation – im deutschen Radio aber getrübt durch eine Panne.

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Historische Aufnahme des Reichstags vor dem Brandanschlag im Februar 1933

Archivradio-Gespräch Der Reichstag vor Hitler – Die Weimarer Parlamentsdebatten 1931 bis 1933

Aus den Mitschnitten von Parlamentsdebatten der Weimarer Republik aus der Zeit zwischen 1930 und 1933 wird deutlich, wie und woran die Republik zerbrach.

Adolf Hitler vor einem Radio-Mikrofon. Digital kolorierte Aufnahme aus dem Jahr 1933.

Archivradio-Gespräch Radio im Zweiten Weltkrieg

Das Radio in der NS-Zeit war Propaganda – aber vor allem war es Unterhaltung. Goebbels wollte, dass die Menschen den Reichsrundfunk hören und nicht die Feindsender.

Archivradio SWR Kultur

Anklagebank im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher (20.11.1945 bis 1.10.1946): 1. Reihe v. l.: Goering, Hess, Ribbentrop, Keitel; 2. Reihe v. l.: Doenitz, Raeder, von Schirach, Sauckel und Jodl

Archivradio Nürnberger Kriegsverbrecherprozess

Von November 1945 bis Oktober 1946 saßen die führenden Nationalsozialisten auf der Anklagebank des Internationalen Militärgerichtshofs, den die Alliierten eingerichtet hatten.

SWR2 Wissen: Archivradio SWR2

Davidstern in Form eines Baumes. Die Äste und Zweige bilden den Stern: In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 begann mit der Reichspogromnacht die offene, systematische Judenverfolgung. Das Gedenken daran fiel den Deutschen lange schwer.

Archivradio-Gespräch Trotz Auschwitz – Jüdisches Leben in Deutschland nach 1945

Judentum nach 1945 – was bedeutete das? Historische Aufnahmen u.a. mit Hannah Arendt, Fritz Bauer, Hans Rosenthal – kommentiert vom Publizisten und Zeitzeugen Micha Brumlik.

Arbeiteraufstand in der DDR am 17. Juni 1953: Demonstranten stehen vor russischen T-34-Panzern am "Haus der Ministerien" in der Leipziger Straße in Ost- Berlin

Archivradio-Gespräch Die DDR am 17. Juni 1953 – Kurzer Tag des Widerstands

Der DDR-Volksaufstand 1953 wurde maßgeblich aufgeheizt durch Radioberichte des RIAS. Sie erzählen noch heute, wie diese Revolte verlief, bis sowjetische Panzer sie gewaltsam beendeten.

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Stasi-Akte: Vertrauliche Verschlußsache: Fachschulfernstudium – politisch-operative Fachrichtungen – für Angehörige in operativen Dienststellungen

Archivradio-Gespräch Die geheime Stasi-Akademie für "Operative Psychologie"

Wie schüchtere ich Menschen wirkungsvoll ein? Wie befrage ich das Umfeld von Verdächtigen? Tonaufnahmen belegen, wie die Stasi ihre Mitarbeiter in "Operativer Psychologie" schulte.

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Zellen in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschoenhausen, ehemalige Haftanstalt der Staatssicherheit (Stasi) der DDR

Archivradio-Gespräch Menschenraub im Kalten Krieg

Bis zum Mauerbau 1961 ließ die Stasi in West-Deutschland Hunderte von Personen entführen: Regime-Gegner, abtrünnige SED-Funktionäre, Flüchtlinge, mutmaßliche Agenten.

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Otto Fleischer 1967

September 1953 Der Otto-Fleischer-Prozess 1953

Ein Schauprozess in der DDR. Angeklagt: Otto Fleischer, Professor für Bergbau in Sachsen und sieben weitere Bergbauingenieure. Die Stasi nahm den Prozess auf.

Historische Aufnahme von Polizisten mit Autos und Motorrollern

Archivradio-Gespräch Die Neumühle-Bande – Ein pfälzisches Gangster-Epos

1945 bis 1947 hält eine Serie von Morden und Überfällen die Pfalz in Atem. 32 Angeklagte der "Neumühle-Bande" stehen schließlich vor Gericht. Der Prozess verrät viel über die Gesellschaft der Nachkriegszeit.

Das Wissen: Archivradio SWR Kultur

Frauen in einer Schlange vor einem Wahllokal: Bei der Wahl der Nationalversammlung am 19. Januar 1919 war es Frauen in Deutschland erstmals möglich, zu wählen und gewählt zu werden

Archivradio-Gespräch Die Frauenbewegung – Vom Wahlrecht bis zur feministischen Außenpolitik

Schon vor mehr als 100 Jahren kämpften Frauen für ihre Rechte. Historische Tonaufnahmen belegen: Sie hatten dabei keineswegs nur konservative Männer gegen sich.

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Adolf Eichmann sagt bei seinem Kriegsverbrecherprozess 1961 in Jerusalem aus. Eichmann wird von seinem Anwalt Robert Servatius (unten links) befragt. Eichmann wurde für schuldig befunden, die Massendeportation von Juden in Vernichtungslager in den von Deutschland besetzten Gebieten organisiert zu haben.

Archivradio-Gespräch Adolf Eichmann in Jerusalem (1/2) – Der Massenmörder vor Gericht

Adolf Eichmann lässt als SS-Obersturmbannführer Millionen Juden deportieren. Nach dem Krieg taucht er unter. Mossad-Agenten fassen ihn 1960 in Argentinien. In Israel wird er 1961 zum Tod verurteilt.

Das Wissen: Archivradio SWR Kultur

Die wechselnden Gesichter von Adolf Eichmann. Drei Nahaufnahmen des ehemaligen SS-Führers Adolf Eichmann, gekleidet in einen dunklen Anzug und ein weißes Hemd, während er sich am 27. April 1961 in Jerusalem im Prozess gegen ihn die Beweise anhört.

Archivradio-Gespräch Adolf Eichmann in Jerusalem (2/2) – Wie Deutschland den Prozess beeinflussen wollte

Was würde Eichmann aussagen? Die Adenauer-Regierung und der BND wollten den Prozess in Jerusalem beeinflussen. Eichmanns Hinrichtung am 31. Mai 1962 war für sie eine Erleichterung.

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Flucht aus den deutschen Ostgebieten vor den vorrückenden Truppen der Roten Armee im Frühjahr 1945: eine Gruppe von Flüchtlingen mit Handwagen in einer zerstörten Ortschaft in Ostpreußen

Archivradio-Gespräch Fluchtpunkt Deutschland – Vom Kriegsende bis zum Asylkompromiss

Diskussionen über "Integration" und "gerechte Verteilung" von Flüchtlingen gab es schon im Nachkriegsdeutschland, als Millionen Vertriebene in die Bundesrepublik kamen. Gábor Paál im Gespräch mit dem Historiker Ulrich Herbert

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Rund 1000 Demonstranten protestieren gegen die Eröffnung der neuen Start- und Landebahn "Startbahn West" in Mörfelden-Walldorf nahe dem internationalen Flughafen Frankfurt am Main. Die Landebahn wurde am 12. April 1984 offiziell eröffnet.

Archivradio-Gespräch D-Zug, Ölkrise und "7. Sinn": Wie die Deutschen mobil wurden

Das Verkehrsaufkommen wächst: auf den Straßen, auf Schienen und in der Luft. Regierungen versuchen, der Lage mit neuen Straßen, Flughäfen, Kanälen und Bahntrassen Herr zu werden. Doch fast jedes Großprojekt ruft Großproteste hervor: von der Startbahn West über den Rhein-Main-Donau-Kanal bis zu Stuttgart 21.

Der französische Staatspräsident Francois Mitterrand (links) und Bundeskanzler Helmut Kohl reichen sich am 22.9.1984 über den Gräbern von Verdun die Hand

Archivradio-Gespräch Die Geschichte der deutsch-französischen Freundschaft

Die Beziehung Deutschland-Frankreich spielt für Europa heute wieder eine besondere Rolle. Diese Freundschaft fiel nicht vom Himmel – sie wurde mühsam erarbeitet. Das SWR2 Archivradio dokumentiert die Entwicklung in zahlreichen Originalaufnahmen. (Aktualisierte Produktion von 2013)

Auf dem Plakat einer Gruppe von Demonstranten steht: "Es geht nicht um den "Spiegel". Es geht um die Pressefreiheit" – In München demonstrierten am 2.11.1962 Studenten gegen die jüngsten Polizei-Maßnahmen in der Hamburger "Spiegel"-Redaktion. Etwa 300 Teilnehmer maschierten mit Spruchtafeln von der Universität zum Königsplatz, wo ein Sprecher die Forderung der Studenten nach Pressefreiheit unterstrich. Im Zuge der "Spiegel"-Affäre mussten sich Mitarbeiter des Nachrichtenmagazins "Spiegel" wegen eines kritischen Artikels gegen eine Anklage des Landesverrats zur Wehr setzen.

Archivradio-Gespräch Die SPIEGEL-Affäre 1962 – Meilenstein für die Pressefreiheit

Spiegel-Chef Augstein wird verhaftet, weil Verteidigungsminister Strauß ein Artikel nicht passt. So wird es meist erzählt. Doch die Wahrheit ist komplizierter. Und der BND mischte auch mit.

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Bader Meinhof Prozess Zeichnung

Archivradio-Gespräch Deutscher Herbst: Die Vorgeschichte

Nach dem Stammheim-Prozess und dem Suizid Ulrike Meinhofs ging die RAF zur Ermordung von Repräsentanten des Staates und des "Kapitals" über.

Fast ein Idyll: Die Kühltürme des Kernkraftwerks Philippsburg überragen den Ort Philippsburg mit seiner Kirche (2005)

Technikgeschichte Die Epoche der Kernenergie in Deutschland – Euphorie und Widerstand

1960 geht in Kahl das erste deutsche Kernkraftwerk in Betrieb. Doch wie sicher ist Atomenergie?

Das Wissen SWR Kultur

Demonstranten und ein Transparent mit der Aufschrift: "Für ein atomwaffenfreies Europa vom Atlantik bis zum Ural": Demonstration der Friedensbewegung gegen den Staatsbesuch von US-Präsident Ronald Reagan am 10. Juni 1982 in Bonn

Archivradio-Gespräch Die deutsche Friedensbewegung – Was bleibt vom Pazifismus?

Am 10. Juni 1982 demonstrieren in Bonn eine halbe Million Menschen gegen die NATO. Es ist der Höhepunkt der deutschen Friedensbewegung. Heute ist es ruhiger um sie geworden. Wo stehen deutsche Pazifisten angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine?

Das Wissen: Archivradio SWR Kultur

Jubelnde Menschen sitzen am 11.11.1989 mit Wunderkerzen auf der Berliner Mauer

Archivradio-Gespräch Der Fall der Mauer und das Ende der DDR

Der Mauerfall 1989 leitete das Ende der DDR ein. Tondokumente aus Ost- und Westdeutschland zeigen, wie sich die Wende anbahnte.

Hans Modrow (PDS) im Gespräch mit protestierenden Studenten anlässlich einer Demonstration in der Berliner Karl-Liebknecht-Straße am 8. Juni 1990

Archivradio-Gespräch Das letzte Jahr der DDR – Der Weg zur Wiedervereinigung

Die Mauer ist weg. Die DDR soll eine Demokratie werden. Doch gleichzeitig locken D-Mark und die Idee einer schnellen Wiedervereinigung. Stationen der Einheit in Originaltönen.

Fahnen auf Halbmast: Blumen und Kerzen für die Opfer des Amoklaufs an der Albertville-Realschule in Winnenden 2009

Archivradio-Gespräch Der Amoklauf von Winnenden und seine Folgen

2009 tötete ein 17-Jähriger im schwäbischen Winnenden 15 Menschen. Die Tat hatte Folgen für seine Familie und das Waffenrecht in Deutschland.

Apollo 8 Mission - Earthrise. Eins der ersten Bilder von der Erde aus dem All.

Archivradio-Gespräch Geschichte der Ökologiebewegung

Als Anfang der modernen Ökologiebewegung gilt die Veröffentlichung von Rachel Carsons Buch "Der stumme Frühling". Später kam der Protest gegen die Atomenergie und die Verschmutzung der Meere hinzu.

Spanische Grippe 1918: Kranke Soldaten in Kansas

Archivradio-Gespräch Umgang mit Corona – Aus früheren Pandemien gelernt?

Spanische Grippe, Asiatische Grippe, SARS: Historische Tonaufnahmen zeigen, wie die Gesellschaft mit solchen Situationen umging. Was haben wir daraus gelernt? Christoph König im Gespräch mit Gábor Paál

Erstmals publiziert am
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SWR