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SWR Kultur Forum

Im SWR Kultur Forum diskutieren wir über Gott und die Welt, über Fußball und den Erdball. Unsere Gäste kommen aus Wissenschaft, Literatur und Kultur – und manchmal auch aus der Politik.

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Stand
  • Chatkontrolle, Palantir & Co. – Die Zukunft der Überwachung

    Gesichtserkennung in Echtzeit: Die Bundesregierung treibt die biometrische Überwachung der Bevölkerung voran. Teile der deutschen Polizei arbeiten mit der umstrittenen Analyse-Software Palantir. Die EU würde gerne Social Media-Nutzer per Chatkontrolle observieren. All das soll im Kampf gegen Kriminalität helfen. Doch Datenschützer und Juristen sehen die Pläne kritisch. Wie viel Mehr an Sicherheit bringen moderne Überwachungstechnologien? Welche roten Linien gelten für den staatlichen Zugriff auf unsere Daten? Und was muss und darf erlaubt sein in einem Rechtsstaat? Marion Theis diskutiert mit Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker – cyberintelligence institute; Dr. Constanze Kurz – netzpolitik.org; Dirk Peglow – Bund Deutscher Kriminalbeamter

  • Streit um die Sonntagsruhe – Wann soll Einkaufen erlaubt sein?

    Überall in Deutschland schießen Smart Stores aus dem Boden – autonome Minisupermärkte ohne Personal, die rund um die Uhr zugänglich sind. Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und andere Länder planen deshalb, ihre Ladenschlussgesetze zu ändern. Insbesondere die Verkaufszeiten am Sonntag sind umstritten. Die Kirchen pochen auf die Sonntagsruhe. Der Einzelhandel sagt, wir brauchen den Sonntag, um wirtschaftlich arbeiten zu können. Sind Ladenöffnungsverbote an Sonn- und Feiertagen noch zeitgemäß? Marion Theis diskutiert mit Annelies Bruhne – Evangelischer Verband Kirche Wirtschaft Arbeitswelt; Sabine Hagmann – Handelsverband Baden-Württemberg; Prof. Dr. Stephan Rüschen – Duale Hochschule Baden-Württemberg

  • COP30 im Regenwald – Geht dem Klimaschutz die Luft aus?

    Es ist ein symbolträchtiger Ort, an dem die diesjährige UN-Klimakonferenz COP30 stattfindet: Belém, mitten im brasilianischen Regenwald, der Lunge der Erde. Ein Schauplatz, der wie kaum ein anderer für das Verschwinden der Wälder steht – durch Brände, Dürren, Abholzung. Doch nicht nur der Wald schrumpft, sondern auch die politische Klimaschutz-Ambition. Sogar Bill Gates, der immer vor den Folgen der Erderwärmung gewarnt hat, sagt nun, es gebe dringendere Probleme als den Kampf gegen den Klimawandel. Ist Klimaschutz out? Und was ist von der COP30 zu erwarten? Janina Schreiber diskutiert mit Felix Finkbeiner – Umweltschützer und Gründer der Initiative „Plant-for-the-Planet“; Prof. Dr. Julia Pongratz – Klimaforscherin und Professorin für Physische Geographie und Landnutzungssysteme an der Ludwig-Maximilians-Universität München; Dr. Lambert Schneider – Research Coordinator für Internationale Klimapolitik am Öko-Institut e.V. in Freiburg

  • Wehrdienst, Rente, Klimakrise – Verbauen die Alten den Jungen die Zukunft?

    Ob Luxusrenten, Schuldenberge oder Klimawandel: Die Jungen werfen den Älteren vor, fahrlässig ihre Zukunft zu ruinieren. Die Älteren betrachten die Ansprüche der Jungen als realitätsfern und verweisen auf ihre Verdienste. Welche Verantwortung hat die eine Generation für die nächste? Ab wann sind die Jungen aufgefordert, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und haben sie überhaupt die Möglichkeit dazu? Bernd Lechler diskutiert mit Quentin Gärtner – Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz; Miriam Gebhardt – Historikerin und Journalistin; Stefan Schulz – Soziologe und Autor

  • Diagnose Demenz – Was hilft gegen das Vergessen?

    Wie heißt mein Enkel noch mal? Wo habe ich den Schlüssel hingelegt? In Deutschland leben etwa 1,8 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung. Sie leiden unter Gedächtnisverlust, können sich nicht mehr artikulieren, oder haben Orientierungsschwierigkeiten. Durch den demographischen Wandel und vor allem durch die steigende Lebenserwartung droht die Zahl der Demenzpatienten bis zum Jahr 2050 auf 2,8 Millionen anzuwachsen. Wie können wir uns für eine zunehmend demente Gesellschaft rüsten? Doris Maull diskutiert mit Prof. Dr. Dorothee Dormann – Biochemikerin, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz; Prof. em. Dr. Reimer Gronemeyer – Soziologe, Justus-Liebig-Universität Gießen; Dr. Irene Vorholz –Sozialdezernentin beim Deutschen Landkreistag

  • Nosferatu lässt grüßen – Warum können wir Spinnen nicht leiden?

    Wir finden sie eklig, wir fürchten uns vor ihnen, und geben ihnen fiese Namen wie Nosferatu oder Schwarze Witwe. Bei Spinnen kommt unsere Tierliebe ganz schnell an Grenzen. Nicht zufällig hat die Spinne gerade an Halloween Konjunktur. Vielleicht hat der Grusel aber auch damit zu tun, dass sie so viel kann, was uns Menschen die Evolution abtrainiert hat. Sie ist perfekte Jägerin, kunstvolle Baumeisterin, eine Meisterin der Anpassung, und bei Augen und Beinen ist sie uns gleich vierfach überlegen. Deshalb hat die Spinne auch Fans, Menschen, die ein ganz anderes Verhältnis zu ihr haben, sie in Ehren halten und ihnen ein ganzes Forscherleben widmen. Gregor Papsch diskutiert mit Dr. Peter Jäger – Arachnologe am Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt; Dr. Uta Maria Jürgens – Psychologin und Expertin für die Beziehung zwischen Wildtier und Mensch, Singen; Jan Mohnhaupt – Publizist, Magdeburg

  • „Früher war alles anders“ – Warum sind wir so nostalgisch?

    Dauerwellen aus den 80ern, Plastikpop aus den 90ern oder auch das passende Dirndl fürs Volksfest von annodunnemal. Ach damals, das weckt Erinnerungen an Zeiten, die wir nicht mal selbst so erlebt haben müssen. Nostalgie sells – das haben die Marketingabteilungen verstanden, aber auch die Politik. Make America great again, nostalgischer geht’s wohl nicht. Doch inwieweit taugen nostalgische Gefühle als Erklärungsmuster z.B. für den Rechtsruck? Gibt es eine „gute“ und eine „böse“ Nostalgie? Eva Röder diskutiert mit PD Dr. Tobias Becker – Zeithistoriker an der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Magdalena Nowicka – Integrationsforscherin beim Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung Berlin, Dr. Kai Epstude – Sozialpsychologe Universität Groningen/Niederlande

  • Dichter der Freiheit – "Schiller!" im Nationalmuseum Marbach

    Ein Klassiker kehrt zurück – Friedrich Schiller bekommt im Marbacher Nationalmuseum der deutschen Literatur eine neue Dauerausstellung. „Schiller!“ zeigt den Schriftsteller, der in wirren Zeiten half, eine neue Klassik auszurufen. Der Autor der „Räuber“, des „Wilhelm Tell“ und der Europahymne war Flüchtling, Demokrat, Idealist, Weltbürger, Literaturprofi und Kultfigur und Influencer. Alexander Wasner diskutiert mit Jan-Christoph Gockel – Theater- und Filmregisseur (u.a. „Wallenstein“ an den Münchner Kammerspielen); Prof. Dr. Sandra Richter –Literaturwissenschaftlerin und Direktorin des Deutschen Literaturarchivs Marbach; Prof. Dr. Rüdiger Safranski – Literaturwissenschaftler, Philosoph und Schriftsteller

  • Gutes Geschäft mit Waffen – Der neue Ruf der Rüstungsindustrie

    Panzer, Satelliten, Drohnenabwehrsysteme: Die Auftragsbücher von Rüstungsfirmen wie Rheinmetall oder der Hensoldt-Gruppe sind voll. Anders als vor Beginn der russischen Vollinvasion in die Ukraine werden Waffenhersteller inzwischen als attraktive Arbeitgeber wahrgenommen, die für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit unverzichtbar sind. Vergessen scheint die Zeit, in der Rüstungskonzerne misstrauisch beäugt wurden, etwa weil sie Exportgenehmigungen umgingen oder autoritäre Regime wie Saudi-Arabien belieferten. Wie berechtigt ist der neue Ruf der Rüstungsindustrie? Andrea Beer diskutiert mit Dr. Hans Christoph Atzpodien –Hauptgeschäftsführer des Bundesverband der deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie; Dr. Max Mutschler – Senior Researcher am Bonner International Centre for Conflict Studies BICC; Philip Steeg – Experte für Abrüstung bei Greenpeace

  • Kampf um Chips und Seltene Erden – Entscheidet China über unsere Zukunft?

    Ob Mikrochips für die Autoindustrie oder begehrte Rohstoffe: Im globalen Handelskrieg spielt China seine Macht gerade brutal aus. Erst die Ausfuhrbeschränkungen für Seltene Erden, jetzt der Lieferstopp von Mikrochips. Das sorgt bei der deutschen Industrie für Panik. Denn ohne Seltene Erden lassen sich weder Smartphones noch Computer bauen, und ohne den begehrten Chip des Unternehmens Nexperia keine Autos. Die Abhängigkeit von China ist lange bekannt, jetzt zeigt sie sich in ihrer ganzen Dimension. Was bedeutet das für unsere Wirtschaft, unseren Wohlstand, unser Leben? Hat China uns tatsächlich in der Hand? Oder gibt es immer noch Wege heraus aus der Abhängigkeit? Gregor Papsch diskutiert mit Sonja Álvarez – Journalistin und stellv. Leiterin Politik bei der Wirtschaftswoche; Michael Reckordt – Rohstoffexperte bei der NGO PowerShift, Berlin; Wolfgang Weber – CEO beim Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI), Frankfurt a.M.

  • Doping-Spiele von Las Vegas – Wie die Enhanced Games den Sport verändern

    Es ist ein Wettkampf der besonderen Art: Athleten, die schwimmen, rennen, Gewichte heben und dabei Substanzen im Blut haben, die sonst verboten sind. Ob Anabolika, Testosteron oder Wachstumshormone: was die Leistung steigert, ist bei den „Enhanced Games“ nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht. Ärzte und Sportverbände laufen Sturm, von einem unverantwortlichen Menschenversuch ist die Rede. Die Veranstalter sprechen von einer neuen Ära im Leistungssport. Ein Tabubruch sind die "Enhanced Games" allemal. Wie wird er die Sportwelt verändern? Michael Risel diskutiert mit Prof. Dr. Frank Daumann – Sportökonom, Universität Jena; PD Dr. Claudia Pawlenka – Sportphilosophin, Universität Düsseldorf; Hajo Seppelt – ARD-Dopingexperte

  • Beim Teutates! – Was macht Asterix so beliebt?

    Lusitanien – das heutige Portugal – ist der neueste Schauplatz der Abenteuer von Asterix und Obelix. Die gallischen Helden kämpfen unermüdlich und überall gegen die römischen Kolonialherren. Ausgerüstet mit dem Zaubertrank des Druiden Miraculix und dem Humor ihrer Schöpfer, dem Autor Goscinny und dem Zeichner Uderzo. Ihre Figuren haben die beiden überlebt, der Esprit ist geblieben. Warum ist Asterix ein Dauererfolg? Was fasziniert Jung und Alt an den Comics? Thomas Ihm diskutiert mit Klaus Jöken – Übersetzer der Asterix-Bände; Marco Mütz – Fan und Betreiber des Online-Lexikons Comedix; Gesa Ufer – Kulturjournalistin

  • Raus aus der Krise – Kommt jetzt der Wirtschaftsaufschwung?

    2026 soll die deutsche Wirtschaft wieder wachsen, die Politik will Milliarden ausgeben für Infrastruktur und Verteidigung. Allerdings: Ohne Reformen könnte mit dem deutschen Wachstum bald schon wieder Schluss sein. Der Kanzler verspricht, die Regierung werde liefern. Aber was kann die Politik wirklich umsetzen? Was bringen die Milliardeninvestitionen den Unternehmen tatsächlich? Und wie kann Deutschland angesichts der vielen geopolitischen Krisen wettbewerbsfähig bleiben? Geli Hensolt diskutiert mit Anja Krüger – Wirtschaftsredakteurin, taz; Stella Pazzi –Unternehmerin und Mitglied im Verband „Die jungen Unternehmer“; Prof. Dr. Achim Wambach – Präsident des ZEW und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim

  • Johann Strauss Superstar – Was macht den Walzerkönig unsterblich?

    Er war schon Popstar, bevor der Begriff erfunden wurde. Er gab seinem Land einen Schlager, tourte mit ihm durch die Welt und wurde damit steinreich. Sein Walzer „An der schönen blauen Donau“ ist heute die heimliche Nationalhymne Österreichs und ihr Komponist der musikalische Superstar. Über 500 Walzer und Polkas hat der schöne Schani geschrieben, die „Firma Strauss“, wie sein Imperium genannt wurde, bediente im Minutentakt den Markt der musikalischen Begehrlichkeiten. Für die Donau-Monarchie im Niedergang wurde der Walzerkönig zum Glücksfall: „Tanzt weiter!“ hieß es, frei nach dem Motto der „Fledermaus“, der berühmtesten Operette von Johann Strauss: „Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist.“ Gregor Papsch diskutiert mit Dr. Franz Fillafer – Historiker, Institut für Kulturwissenschaften der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien; Prof. Dr. Philipp Ther – Kultursoziologe und Historiker, Universität Wien; Prof. Dr. Melanie Unseld – Musikwissenschaftlerin, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sowie bei Österreichischen Gesellschaft für Musikwissenschaft

  • Streit ums „Stadtbild“ – Was stimmt nicht im öffentlichen Raum?

    Kanzler Merz hat mit seiner umstrittenen Aussage über „dieses Problem“ im Stadtbild eine heftige Diskussion ausgelöst. Dieses Problem, das sollen Migrantinnen und Migranten sein. Aber basieren die Klagen über Verwahrlosung, Kriminalität und das Gefühl der Unsicherheit in bestimmten Quartieren wirklich nur auf der Präsenz von Zuwanderern? Was läuft tatsächlich falsch in unseren Städten? Und was kann verantwortlich Politik tun, um Missstände zu beseitigen? Claus Heinrich diskutiert mit Wolfgang Büscher – Sprecher des christlichen Kinder- und Jugendhilfswerks „Die Arche“; Johannes Schneider – Redakteur Politisches Feuilleton, Die Zeit; Prof. Dr. Hannes Schammann – Politikwissenschaftler, Uni Hildesheim

  • Weg von den Klischees – Was macht gute Kinderbücher aus?

    Die blonde Prinzessin, der wilde Fußballer, Mutti kocht, Vati findet die Spülmaschine nicht. Das sind nach wie vor klischeehafte Standardbausteine vieler Kinder- und Jugendbücher. Und die Geschichten drum herum laufen auch oft erwartbar und gleichförmig ab. Naja, solange die Kinder überhaupt noch lesen, heißt es in der Debatte dann manchmal. Was muss ein gutes Kinderbuch mitbringen? Wieviel Pädagogik ist wichtig, wann wird es zu viel? Und was muss passieren, dass sich mehr gute Geschichten für Kinder und Jugendliche am Buchmarkt durchsetzen? Eva Röder diskutiert mit Prof. Dr. Iris Kruse – Literaturdidaktikerin an der Universität Paderborn; Thomas Montasser – Literaturagent und Schriftsteller; Tilman Spreckelsen – Frankfurter Allgemeine Zeitung

  • Digital und KI-gesteuert – Hat die Tageszeitung eine Zukunft?

    Die Berliner „tageszeitung“ wagt die Seitenwende: die taz erscheint bald digital als e-paper, lediglich die Wochenendausgabe wird weiterhin auf Papier gedruckt. Ist das Berliner Alternativblatt damit ein Vorbild für die deutsche Presselandschaft? Denn Auflagenverluste bei den gedruckten Zeitungen und die Kostenlos-Mentalität im Internet machen den Verlagen seit Jahren zu schaffen. Die notwendigen Sparmaßnahmen führen zu erhöhter Pressekonzentration, „Künstliche Intelligenz“ stellt den Journalistenberuf auf die Probe. Welche Zukunft hat der Text-Journalismus in Deutschland? Claus Heinrich diskutiert mit Andreas Marggraf – Geschäftsführer der taz, Berlin; Prof. Dr. jur. Holger Paesler – Vorstand und Geschäftsführer des Verbands Südwestdeutscher Zeitungsverleger; Prof. Dr. Tanjev Schultz – lehrt Journalistik an der Universität Mainz

  • Das gefährdete Dorf – Wie retten wir das Landleben?

    Sie können den Trend der Abwanderung in vielen Regionen bisher nicht stoppen, doch nicht erst seit der Pandemie ziehen stetig mehr Menschen aufs Land. Das hat pragmatische Gründe, der Wohnraum ist oft günstiger. Viele Menschen wollen auch weg von Lärm, Dreck und Anonymität, hin zu Ruhe, Natur und der viel beschworenen Gemeinschaft. Die ist allerdings nicht mehr selbstverständlich in den Dörfern. Die Menschen im ländlichen Raum sind immer älter und dann fehlt es an Engagierten bei Feuerwehr, Sportverein, auch in der Politik. Wie können strauchelnde Dörfer wiederbelebt werden? Welche Chancen und Möglichkeiten bieten sich im ländlichen Raum? Und müssen wir dazu vielleicht – egal ob wir aus der Stadt oder vom Dorf kommen – unser Bild vom Landleben verändern? Eva Röder diskutiert mit Maximilian Arnold – Ortsvorsteher Rebland (Kommune Baden-Baden); Prof. Dr. Werner Bätzing – Geograf und Autor; Natalie Franzen – Dorfplanerin
    Buch zum Thema:
    Werner Bätzing: Das Landleben – Geschichte und Zukunft einer gefährdeten Lebensform; C.H. Beck, 2020, 26 Euro

  • GPS-Tracker für Kinder – Mehr Sicherheit oder Überwachung?

    Ob auf dem Heimweg oder dem Bolzplatz – per GPS Tracker oder Smartwatch kann man den Nachwuchs heute überall orten. Die Technik ist günstig, verspricht Sicherheit und wird immer beliebter: Etwa ein Drittel der deutschen Eltern können sich laut Bitkom vorstellen, die eigenen Kinder zu tracken. Andere sehen darin ein Hindernis auf dem Weg in die Selbstständigkeit und setzen aufs Vertrauen zum Kind. Die Stadt Hanau hat gar das Tracking in städtischen Kitas untersagt – sollten andere Städte nachziehen? Wie verändert Tracking das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern? Wann ist es sinnvoll, wann verboten? Norbert Lang diskutiert mit Martin Fischer – Referent beim Deutschen Kinderhilfswerk; Elisabeth Raffauf – Psychologin und Journalistin; Aline Sommer-Noack – Mitglied im Bundeselternrat

  • Billig und tödlich – wie Drohnen den Krieg verändern

    Es ist nicht nur der Krieg in der Ukraine. Es ist auch der so genannte hybride Krieg – ein Zustand zwischen Krieg und Frieden. Drohnen über Flughäfen in Kopenhagen, Oslo, Hamburg oder München legen den Flugverkehr lahm. In Polen drangen Drohnen in den Luftraum ein und wurden von Kampfjets abgeschossen. Die Situation ist unübersichtlich, bedrohlich und dynamisch. Die Reaktionen von Politik, Militär und Industrie wirken unbeholfen, ratlos und verhalten. Aber das kann sich ändern, bzw. muss und wird sich ändern. Thomas Ihm diskutiert mit Hans-Peter Stuch – Forschungsgruppenleiter Drohnenabwehr, Fraunhofer Institut; Thomas Wiegold – Journalist; Dr. Bernhard Koch – Philosoph, Institut für Wehrmedizinische Ethik der Bundeswehr, München

  • Aus für das Verbrenner-Aus – Wie fahren Deutschlands Autos in die Zukunft?

    Die Autoindustrie klagt über das geplante Ende des Verbrenners, das in der EU ab 2035 gelten soll. Auch Bundeskanzler Friedrich Kanzler Merz will die Vorgaben kippen. Für den 9. Oktober hat der Kanzler Vertreter aus der Politik und aus den Unternehmen zum Autogipfel geladen. Kommt jetzt die Rolle rückwärts bei der Verkehrswende? Mit welchen Folgen für Hersteller und Zulieferer im Land? Was kann die Regierung insgesamt tun, die die Autoindustrie zu unterstützen? Und wie kann sich die deutsche Leitindustrie langfristig behaupten gegen die Konkurrenz aus China? Geli Hensolt diskutiert mit Nanja Boenisch – Journalistin, taz; Imelda Labbé –VDIK-Präsidentin; Professor Thomas Koch – Leiter des Instituts für Kolbenmaschinen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

  • Gesundheitsdaten digital – Was bringt die E-Patientenakte?

    Schluss mit Doppel-Diagnosen und Mehrfach-Befunden: Mit der elektronischen Patientenakte, der ePA, soll es möglich sein, medizinische Informationen auf digitalem Weg auszutauschen. Dort werden Medikamentenverordnungen, Röntgenbilder oder Allergien hinterlegt. Seit dem 1. dieses Monats ist die Nutzung der ePA verpflichtend – falls der Patient nicht widersprochen hat. Wie sicher ist die elektronische Akte? Welche Vorteile hat sie für Patienten- und Ärzteschaft? Und wo liegen die Mängel? Marion Theis diskutiert mit Dr. Peter Grieble – Verbraucherzentrale Baden-Württemberg; Dunja Kleis – Barmer-Landesgeschäftsführerin Rheinland-Pfalz/Saarland; Dr. med. Karen von Mücke – Fachärztin für innere Medizin

  • Frieden in Gaza – Geht Trumps Plan auf?

    Der Terrorangriff der Hamas am 07. Oktober 2023 war der Beginn eines Alptraums: für Israel, für die Palästinenser, für den gesamten Nahen Osten. Zwei grausame Kriegsjahre später scheint der Frieden in Gaza endlich in greifbarer Nähe: In seinem 20-Punkte-Plan entwirft Donald Trump eine Nachkriegsordnung für den Küstenstreifen. Doch ist mit der Hamas ein Frieden zu machen? Lässt sich das Trauma des 07. Oktober überwinden? Michael Risel diskutiert mit Prof. Dr. Gisela Dachs – Publizistin und Journalistin, Tel Aviv; Dr. Peter Lintl – Nahostexperte, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin; Richard C. Schneider – Journalist und Autor, München

  • Parlamentswahl in Syrien – Hoffnung für ein kaputtes Land?

    Zehn Monate nach dem Sturz von Diktator Al-Assad finden in Syrien erstmals Parlamentswahlen statt. Sie sollen den Weg für eine neue Verfassung ebnen. Frei und demokratisch wird es dennoch nicht zugehen, Interimspräsident Ahmed al-Scharaa kontrolliert weitgehend das Geschehen. Was bezweckt er mit dieser Wahl? Kann sie helfen, das zerrüttete Land zu versöhnen und langfristig zu stabilisieren? Oder ist sie nur eine bedeutungslose Beruhigungspille für die westlichen Partner? Gregor Papsch diskutiert mit Asiem El Difraoui – Politologe und Autor; Kristin Helberg – Politikwissenschaftlerin; Dr. Naseef Naeem – Jurist und Staatsrechtler

  • „Glück ist eine Beilage von Pommes Frites“ – 75 Jahre Peanuts

    Vier Bilder, eine Geschichte – so fing alles an 1950 mit den Peanuts, zunächst in ein paar Tageszeitungen. Und 17.896 weitere Comicstrips sollten folgen, eine Fernsehserie, Filme. Bis zu seinem Tod im Jahr 2000 hat der Erfinder Charles M. Schulz jeden Tag eine Geschichte über den ewigen Verlierer Charlie Brown, den Lebenskünstler Snoopy – von ihm stammt auch das Zitat – und die anderen gezeichnet, die so gar nicht von der glücklichen, unbeschwerten Kindheit handeln wollten. Und trotzdem waren und sind die Peanuts bis heute erfolgreich und haben Generationen von Kindern und Erwachsenen geprägt. Der Literaturkritiker Denis Scheck hat die Peanuts gar in seinen Kanon der 100 wichtigsten Werke der Weltliteratur aufgenommen. Was macht die Peanuts so besonders? Und wie haben sie nachfolgende Comics beeinflusst? Eva Röder diskutiert mit Dr. Barbara M. Eggert – Comicwissenschaftlerin; Joachim Kalka – Schriftsteller und Übersetzer; Ralf König – Comiczeichner und -autor

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SWR