Feuerwerk und Böller waren gekauft und viele Menschen in der Region Trier freuten sich auf den Silvesterabend und das Feiern. Auch die Einsatzkräfte in der Region hatten sich vor auf eine lange Nacht vorbereitet.
Vielerorts waren mehr Polizisten als sonst unterwegs. Wie die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt, werden die Beamten nach Angaben des Polizeipräsidiums Trier in der Silvesternacht öfter als sonst gerufen. Daher waren die Einsatzkräfte vor allem an Orten und Plätzen präsent und kontrollierten, an denen viele Menschen zusammen feierten. In Trier waren die Beamten vor allem in der Innenstadt unterwegs. Auch an Aussichtspunkten, wie zum Beispiel der bekannten Knutschkurve auf dem Trierer Petrisberg.
Silvesterfeuerwerk - ja oder nein? Hier darf zum Jahreswechsel geböllert werden - und hier nicht
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Mehr Krankenwagen in der Silvesternacht
Auch die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Stadt Trier bereiteten sich mit zusätzlichen Einsatzkräften auf den Jahreswechsel vor. Wie die Stadtverwaltung Trier mitgeteilt hatte, haben zum Beispiel in der integrierten Leitstelle Trier und in der Feuerwehreinsatzzentrale mehr Menschen die eingehenden Notrufe aus Trier und den Landkreisen der Region angenommen.
Statt der üblichen zwei Rettungswagen waren in der Nacht vier Fahrzeuge besetzt. Auch ein zusätzlicher Krankentransport stand bereit. Auch die Feuerwehren rechneten erfahrungsgemäß an Silvester mit mehr Einsätzen als an anderen Tagen. Daher standen nach Angaben der Stadtverwaltung neben der Berufsfeuerwehr ab 22 Uhr auch die Freiwilligen Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden für den Notfall bereit.
Einsatzkräfte in den Kreisen
In den Landkreisen der Region und anderen Städten rechneten die Einsatzkräfte mit weniger Einsätzen als in Trier. "Natürlich ist man an besonderen Tagen wie Silvester angespannter und hofft auf das alles gut geht", sagt der Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Idar-Oberstein. "Allerdings sind wir gut gerüstet und vorbereitet - wie an allen anderen Tagen im Jahr auch."
Angriffe auf Rettungskräfte Mannheimer Polizei-Gewerkschafter fordert Verbot privater Böllerei an Silvester
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Das bestätigten auch die Brand- und Katastrophenschutzinspekteure anderer Kreise. Extra Schichten, mehr Personal oder Gerät gab es nicht. Die letzten Jahre hätten gezeigt, dass im Notfall immer genügend Einsatzkräfte zur Stelle waren, so der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Kreises Bernkastel-Wittlich. Es sei schön zu sehen, mit welcher Bereitschaft die Männer und Frauen dabei wären. Gerade an Tagen wie Silvester.
Extra Sicherheitspersonal im Krankenhaus
Im Klinikum Mutterhaus in Trier bereiteten sich Ärzte und Pflegekräfte an Silvester und Neujahr laut Geschäftsführung auf einen großen Patientenandrang vor. Das liege auch daran, dass über die Feiertage und zwischen den Jahren viele Praxen geschlossen seien und die Menschen dann ins Krankenhaus und die Notaufnahme kämmen.
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Das Brüderkrankenhaus rechnete nach Angaben des Chefarzt des Notfallzentrums vor allem an Neujahr mit vielen Patienten. Verletzungen und Verbrennungen durch Feuerwerksböller seien üblich. Um Ärzte und Pflegekräfte vor immer aggressiveren Patienten zu schützen, gab in der Notaufnahme zudem zusätzliches Sicherheitspersonal.