"Um 7.35 Uhr heute Morgen ist der Bischof von Rom, Franziskus, in das Haus des Vaters zurückgekehrt", sagte der Camerlengo, Kardinal Kevin Ferrell. Franziskus habe sein ganzes Leben "dem Dienst des Herrn und seiner Kirche gewidmet."
Letzter Auftritt am Ostersonntag
Der Jesuit und gebürtige Argentinier war im Februar an einer schweren Lungenentzündung erkrankt. Nach vielen Wochen im Krankenhaus hatte sich der Papst noch am Vortag den Gläubigen gezeigt und den Segen Urbi et Orbi gespendet.
Er war noch stark von seiner Krankheit gezeichnet und hatte Mühe beim Sprechen. Anschließend ließ er sich noch mit dem Papamobil durch die Menge der Gläubigen fahren.
Nachfolger von Papst Benedikt
Franziskus war der 266. Papst der katholischen Kirche und erster Jesuit und Lateinamerikaner auf dem Stuhl Petri. Der frühere Kardinal und Erzbischof von Buenos Aires - mit bürgerlichem Namen Jorge Mario Bergoglio - war im März 2013 nach fünf Wahlgängen vom Konklave seiner 114 Mitkardinäle zum Nachfolger von Papst Benedikt XVI. bestimmt worden.
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Papst Franziskus war Rheinland-Pfalz auf besondere Weise verbunden: 1985 lebte er, damals noch unter seinem bürgerlichen Namen, Jorge Mario Bergoglio, als Student in Boppard (Rhein-Hunsrück-Kreis), um dort Deutsch zu lernen.
Kirchenoberhaupt mit RLP verbunden Papst Franziskus ist tot - Trauer in Rheinland-Pfalz
Papst Franziskus ist tot. Das Oberhaupt der katholischen Kirche starb am Ostermontag im Alter von 88 Jahren, wie der Vatikan mitteilte.