Tanzende Hände - bunte Männchen

"Mainz leuchtet" 2026: Das Late Light Festival lockt 80.000 Menschen an

Drei Abende war die Mainzer Innenstadt erleuchtet. Von der Rheingoldhalle bis zum Schillerplatz gab es wieder kreative Lichtinstallationen auf historischen Gebäuden in Mainz, inszeniert von Studierenden der Mainzer Hochschule.

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Von Autor/in Christiane Spohn

Sobald es dunkel war, wurden von Donnerstag bis Samstag Video-Installationen an Gebäude in der Mainzer Innenstadt geworfen. Zu den 2D- und 3D-Animationen gab es Musik. Kreiert hatten diese Kunstwerke die Studierenden des Studiengangs "Zeitbasierte Medien" der Hochschule Mainz.

"Mainz leuchtet - Das Late Light Festival" 2026 hat wieder viele Besucherinnen und Besucher in die Mainzer Innenstadt gelockt.
Viele sahen die bunten Videoinstallationen von "Mainz leuchtet" an den Fassaden. mainzplus GmbH

Zum vierten Mal ein Erfolg

Zum vierten Mal hatten die Studierenden den Fassaden der Mainzer Gebäude Leben eingehaucht. Die Stadt Mainz, ihre Marketing-Gesellschaft mainzplus und die Hochschule Mainz organisieren das Lichtfestival.

Und auch in diesem Jahr waren sie sehr zufrieden. Rund 80.000 Menschen seien in die Mainzer Innenstadt gelockt worden, so mainzplus.

Wieder war der Osteiner Hof bei "Mainz leuchtet" dabei.
Wieder war der Osteiner Hof bei "Mainz leuchtet" dabei. Julia Memmel

Zehn Stationen in der Innenstadt

Vom Osteiner Hof über das Staatstheater bis hin zum Jocke-Fuchs-Platz und dem Mainzer Rathaus gab es Installationen auf den Häusern. Die Besucherinnen und Besucher sahen zum Beispiel an der Fassade des Osteiner Hofes einen Waschbären, der sich mit einer Spraydose austobte. Am Mainzer Staatstheater waren tanzende Hände zu sehen.

Bei "Mainz leuchtet" bewegen sich auf der Fassade des Mainzer Staatstheaters Hände.
Bei "Mainz leuchtet" bewegen sich auf der Fassade des Mainzer Staatstheaters Hände. Julian Borne

Auf dem Jockel-Fuchs-Platz kehrten die Flamingos nach Mainz zurück, die nach Jahrzehnten aus dem Mainzer Stadtpark in einen Tierpark verlegt worden waren. Zudem verwandelte sich der Platz ab 22 Uhr in eine Tanzfläche unter freiem Himmel.

Die Flamingos flatterten auf dem Jockel-Fuchs-Platz wieder durch Mainz.
Die Flamingos flatterten auf dem Jockel-Fuchs-Platz wieder durch Mainz. Julia Memmel

Ein halbes Jahr Vorbereitung

Die Studierenden der Hochschule Mainz hatten das Lichtfestival etwa ein halbes Jahr vorbereitet. Dabei konnten sie ihre Themen frei wählen und umsetzen. "Es ist immer ergebnisoffen. Wir sind ja nicht die Geschmackspolizei, die vorgibt, was zu sehen sein wird", so der Dekan des Fachbereichs Gestaltung, Olaf Hirschberg.

Für den Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase (parteilos) ist das Late Light Festival ein Highlight im Mainzer Veranstaltungskalender.

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Autor/in
Christiane Spohn
Christiane Spohn ist Reporterin im SWR Studio Mainz

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