In Jeckenbach im Kreis Bad Kreuznach waren die neuen Besitzer eines Hauses am Samstag im Garten zugange. Als sie rund um eine Gartenhütte aufräumten, fiel ihnen ein ungewöhnlicher Behälter auf.
Der Behälter war aus Blei, was den Hausbewohnern verdächtig vorkam. Beim schnellen Blick hinein entdeckten sie einen Stein. Aus Sorge, er könnte radioaktiv strahlen, alarmierten sie die Feuerwehr.
Messung bestätigt Fund von radioaktivem Stein
Polizei, Feuerwehr und die Einsatzkräfte des Gefahrstoffzugs Bad Kreuznach rückten an und sperrten den Bereich ab. Messungen bestätigten dann den Verdacht: In dem Behälter war tatsächlich ein radioaktiver Stein.
Laut Feuerwehr strahlte er aber nur schwach. Die Hausbewohner seien nicht kontaminiert worden. Auch habe es zu keiner Zeit eine Gefahr für die restliche Bevölkerung in Jeckenbach und die Umwelt gegeben.
Strahlender Stein wird weiter untersucht
Der Stein wurde nach Angaben der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord in Koblenz (SGD) in die Landessammelstelle für radioaktive Abfälle gebracht. Diese befindet sich bei Hoppstädten-Weiersbach (Kreis Birkenfeld). Dort wird der Stein nun gelagert und weiter untersucht.
Nach Angaben der SGD wird sich nicht mehr klären lassen, woher der Stein stammt.