U17 im Technik-Museum in Sinsheim

Ausgemustertes U-Boot ab Ostern von innen begehbar

Das ausgemusterte U-Boot der Marine U17 kann wohl ab Ostern 2025 im Technik-Museum Sinsheim auch von innen besichtigt werden. Nach Museums-Angaben laufen dazu die Vorbereitungen.

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Von Autor/in Heiko Wirtz-Walter

Laut Museum wird für das U-Boot an einem Lichtkonzept und an einem Soundkonzept gearbeitet. Und es werden bewegliche Teile gesichert, also beispielsweise Hebel und Knöpfe. Damit sich niemand verletzt und damit nichts kaputt geht.

U-Boot U17 mit einem Gerüst auf dem Gelände des Technik-Museums in Sinsheim. Interessierte können es wohl ab Ostern von innen sehen.
Besucherinnen und Besucher können wohl ab Ostern U17 von innen sehen. Dazu wird eine Art Steg gebaut, damit man durch die Luke in das U-Boot steigen kann. Pressestelle Technikmuseum Sinsheim

Außerdem werden noch Alltagsgegenstände beschafft, die vom Leben auf U17 berichten sollen. Als Beispiel nannte ein Museumssprecher Konservendosen, die bei Einsätzen unter Wasser immer mit dabei waren.

Durch die Luke geht es für die Besucher ins U-Boot

Für den Besucherzugang ins U-Boot wird zudem derzeit ein Art Steg gebaut. Die Besucher gehen dann unter den ausgestellten Überschall-Flugzeugen Concorde und Tupolev hindurch - und wie ein echter U-Boot-Fahrer - dann von oben durch die Luke in das Boot.

U17 mit Arbeitern beim Transport aus dem Technik-Museum Speyer.
Beim Transport des fast 50 Meter langen U-Bootes war es oft verdammt eng - so wie hier bei der Ausfahrt aus dem Technik-Museum in Speyer Ende Juni 2024.

In Speyer wurde das U-Boot der Marine im vergangenen Jahr um 100 Tonnen leichter gemacht. Alte Batterien und Gewichte wurden ausgebaut. Und: Es wurde eine spezielle Kippvorrichtung gebaut, damit der 350-Tonnen-Koloss auf dem Weg über Rhein und Neckar sowie über verschiedene Straßen immer wieder auf die Seite gelegt werden konnte. Denn: Für viele Brücken war das etwa 9 Meter hohe U-Boot einfach zu hoch.

U17 passiert das Ortsschild von Speyer.
In Speyer wurde das alte U-Boot mehrere Monate lang leichter gemacht - für den Weitertransport nach Sinsheim.

Transport des U-Boots kostete rund zwei Millionen

Der aufwendige und ein Jahr dauernde Transport der U17 hat Tausende Schaulustige angelockt und insgesamt rund zwei Millionen Euro gekostet.

Das SWR Fernsehen zeigt am Freitag-Abend eine 45-minütige Reportage mit dem Titel: Die letzte Fahrt von U17 - Ein Stahlkoloss begeistert den Südwesten. Die Reportage ist jetzt schon online verfügbar.

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