Am Wochenende sind die Olympischen Winterspiele in Italien zu Ende gegangen. Für die Westerwälderin Jacqueline Pfeifer waren es erfolgreiche Wettkämpfe. Die 31-Jährige gewann zweimal die Bronze-Medaille, sowohl im Einzel- wie im Mixedwettbewerb. Bei der Abschlussfeier in Verona war sie nicht dabei, sie war schon wieder in ihren Heimatort Brachbach (Kreis Altenkirchen) zurückgereist.
"Willkommen daheim JACKA"
Der Ort Brachbach, mit etwa zweieinhalb Tausend Einwohnern, ist mächtig stolz auf seine Jacka, wie Jacqueline Pfeifer in ihrem Heimatort liebevoll genannt wird. Hunderte Brachbacher haben sie am Sonntagnachmittag von ihrem Elternhaus abgeholt und zwar mit einem Karnevalswagen, auf dem sie bei ihrem Lauf in Cortina zu sehen ist.
Auch die sechsjährige Hedi war beim Empfang dabei. Sie freute sich sichtlich, dass ihre Jacka wieder zurück ist. "Weil die zwei Bronze-Medaillen bekommen hat. Das Geilste war, dass sie mit den Füßen alles lenkt, das hab ich so gesehen", erzählt sie.
Der Wagen brachte die Sportlerin bis zur Peter-Hussing-Halle. Dort ließen es die Brachbacher so richtig krachen und feierten Jacqueline Pfeifer mit einem großen Feuerwerk.
Ich sauge das alles hier auf und versuche das zu begreifen.
Es folgten Reden und Ehrungen. Die zweifache Bronze-Gewinnerin zeigte sich gerührt und konnte die ein oder andere Träne nicht verstecken: "Ich sauge das alles hier auf und versuche das zu begreifen."
Die dritten Olympischen Winterspiele für Pfeifer
Skeleton-Pilotin Jacqueline Pfeifer nahm bereits zum dritten Mal bei den Olympischen Spielen teil. Vor acht Jahren gewann sie in Pyeongchang in Südkorea die Silbermedaille. In Peking schaffte sie es vier Jahre später nur auf Platz acht.