Das mit gut 1.700 Tonnen beladene Tankmotorschiff war rheinaufwärts unterwegs, als es am Donnerstag gegen den Fähranleger in Boppard gefahren war. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei wurde auch das Schiff bei dem Unfall beschädigt, es sei aber kein Treibstoff ausgelaufen. Das Schiff konnte trotz eines fünf Zentimeter langen Risses zu seinem Zielort nach Straßburg weiterfahren.
Gutachter prüft Schaden am Fähranleger in Boppard
Nach Angaben der Stadt Boppard wurden bei dem Unfall Teile der Ufermauer und das neue Geländer beschädigt. Ein Gutachter prüfe derzeit den Schaden. Die Stadt rechnet damit, dass die Fähre wohl mehrere Wochen nicht mehr fahren kann.
Fähre Boppard wichtig für Pendler und Touristen
"Uns ist bewusst, wie wichtig diese Verbindung für die Mobilität der Anwohnerinnen und Anwohner und den Tourismus ist", betont der Bürgermeister von Boppard, Jörg Haseneier (CDU). Man setze alles daran, dass der Fährbetrieb schnellstmöglich wieder aufgenommen werden könne.
Die Rheinfähre in Boppard wird von Pendlerinnen und Pendlern und Touristen genutzt. Sie fährt zwischen Boppard und Filsen.
Wie hoch der Schaden ist, ist noch nicht bekannt. Die Wasserschutzpolizei untersucht außerdem, wie es zu dem Unfall kommen konnte.