Bunt leuchtete der Himmel über Koblenz am Samstagabend. Dafür sorgte das spektakuläre Feuerwerk zum Abschluss von Rhein in Flammen, um das es im Vorfeld große Diskussionen gegeben hatte. Und tatsächlich blieb das Feuerwerk nicht ohne Folgen.
Trotz aller Sicherheitsmaßnahmen kam es zu mehreren kleinen Bränden in der Böschung unterhalb der Festung Ehrenbreitstein. Die Feuerwehr war jedoch vorbereitet und hatte die Lage jederzeit und schnell im Griff.
Mehrere kleine Brände bei Rhein in Flammen
"Das Ganze wirkt deutlich dramatischer als es sich vor Ort tatsächlich darstellt", sagte Meik Maxeiner von der Koblenzer Feuerwehr dem SWR. Fünf kleine Brände seien bekämpft worden. Alle hatten eine Fläche von weniger als fünf Quadratmetern. Die Lage jederzeit unter Kontrolle, so Maxeiner.
Mehr als 50 Feuerwehrkräfte waren allein auf der Festung Ehrenbreitstein im Einsatz, dazu Suchscheinwerfer und Polizeihubschrauber mit Wärmebildkameras. Das Fazit war trotz der kleinen Brände insgesamt positiv. Neben dem Feuerwerk gab es auch zwei Drohnenshows zu sehen.