Schulen, Spielplätze und andere öffentliche Plätze, wie zum Beispiel der Messeplatz in Kaiserslautern, sind Orte, wo die Stadt immer wieder vermehrt Lachgasflaschen findet. Nach eigenen Angaben haben städtische Mitarbeitende erst kürzlich knapp 60 leere Lachgasflaschen an nur einem Tag auf dem Messeplatz gefunden.
Lachgas sorgt in Kaiserslautern für Gesundheitsgefahr und Müll
Der Müll, der dadurch entsteht, sei ebenso ein Problem wie die Gesundheitsgefahr für die Konsumenten dieser Droge. Deswegen plant die Stadt jetzt, den Verkauf von Lachgas an Minderjährige zu verbieten. Voraussichtlich schon im März will sie dafür eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen. Kaiserslautern ist die erste Kommune in Rheinland-Pfalz, die ein Verkaufsverbot durchsetzt. Wer sich nicht an das Verkaufsverbot hält, muss mit einer Geldstrafe rechnen. Eine ähnliche Regelung gibt es zum Beispiel auch in Osnabrück.
Bundesweites Lachgasverbot in der Diskussion
Ein Verkaufsverbot für Lachgas ist auch auf Bundesebene in der Diskussion. "Ich würde eine bundesweite Regelung sehr begrüßen, jedoch wird da vor der Bildung einer neuen Regierung nichts passieren", sagt Manfred Schulz (CDU), der Bürgermeister der Stadt Kaiserslautern. "Darauf wollen wir nicht warten. Durch das Verbot wollen wir es zumindest schwieriger machen, an Lachgas zu kommen."