Dieses Wasserrad soll sich drehen und damit künftig drei Hämmer bewegen. Mit denen kann dann wie im Mittelalter geschmiedet werden. Die Idee dazu hatte der Eigentümer des Grundstücks am Unterhammer, Vincent Verschoor. Er ist gebürtiger Holländer und heute in der Westpfalz zu Hause.
Im Karlstal gab es schon im Mittelalter Schmieden
Er hat auch die Halle wieder aufgebaut, in der damals schon das Hammerwerk untergebracht war. Darin sollen künftig auch weitere alte Schmiede- und Handwerksgeräte ausgestellt werden. Das Projekt ist eine Herzensangelegenheit, wie er sagt.
Das Wasserrad bei Trippstadt ist in Eigenregie entstanden
Das Wasserrad hat er zusammen mit einem Schlosser in Eigenregie gebaut. Es sei gar nicht so einfach gewesen jemanden zu finden, der heute noch ein Wasserrad bauen kann, sagt Verschoor lachend. Insgesamt zwei Jahre habe es gedauert und rund 40.000 Euro gekostet. Mehr als fünf Meter Durchmesser hat das neue Rad.
Veranstaltungen und Workshops als Tourismushighlight
Es wird noch etwas dauern, sagt er, aber langfristig sollen für Interessierte authentische Schmiedekurse angeboten werden.
Die Halle wird außerdem als Veranstaltungshalle genutzt, in der auch Konzerte stattfinden.