Passend zum Fußball-WM-Jahr zeigt das Deutsche Schuhmuseum in Hauenstein eine neue Sonderausstellung rund um die Geschichte des deutschen Fußballs. Unter dem Titel "Fußballmagie" sind dort seltene Fußballschuhe, historische Bälle und legendäre Trikots zu sehen.
Das Wunder von Bern in Hauenstein
Ein besonderes Exponat ist für Museumsleiter Carl-August Seibel der Ball vom WM-Finale 1954. Gerade in der Pfalz habe dieses Stück eine besondere Bedeutung. Schließlich führte der Kaiserslauterer Fritz Walter die deutsche Nationalmannschaft damals zum Weltmeistertitel beim sogenannten Wunder von Bern.
Neben dem Ball sind auch Fußballschuhe aus dieser Zeit zu sehen. Sie zeigen, wie stark sich das Spielmaterial verändert hat. "Wenn man die Schuhe bei uns in der Ausstellung sieht, das waren ja noch richtige Fußballstiefel", sagt Seibel. Heute bestehen Fußballschuhe meist aus deutlich leichteren Materialien.
Exponate erinnern auch an Andreas Brehme
Die Ausstellung zeigt außerdem weitere historische Bälle aus der WM-Geschichte – etwa von der Weltmeisterschaft 1974 oder einen Ball mit der Unterschrift von Andreas Brehme. Mit seinem Elfmeter im Finale gegen Argentinien sicherte Brehme Deutschland 1990 den Weltmeistertitel. Auch signierte Stücke von Franz Beckenbauer gehören zu den Exponaten.
Insgesamt zeigt das Museum rund 200 historische Fußballschuhe in der Sonderausstellung. Die Sammlung des Deutschen Schuhmuseums umfasst nach Angaben des Hauses insgesamt etwa 10.000 Exponate. Viele der ausgestellten Stücke stammen von bekannten Fußballern, die dem Museum ihre Schuhe überlassen haben.
Die Ausstellung ist ab dem 14. März zu sehen und findet im Rahmen des 30-jährigen Jubiläums des Deutschen Schuhmuseums Hauenstein statt.