Seit Mitte September hatte die Seniorin immer wieder Nachrichten auf ihr Handy bekommen. Darin gaben sich Menschen als Bundespolizisten aus. Nach Angaben der Polizei überzeugten die Täter die Frau, ihr in Aktien angelegtes Geld in Gold umzutauschen. Dabei handelte es sich um einen Wert von mehreren hunderttausend Euro.
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Westpfalz fuhr sie zusammen mit ihrer Tochter zu einem vereinbarten Treffpunkt und übergab dort das Gold den vermeintlichen Polizisten. "Erst danach wurde der Frau klar, dass sie Betrügern aufgesessen ist", so das Polizeipräsidium. Die Frau habe fast all ihre Ersparnisse verloren und Anzeige erstattet. Die Kriminalpolizei in Kaiserslautern ermittelt jetzt wegen Betrugs.
"Echte" Polizei fordert kein Geld oder Wertsachen
Das Polizeipräsidium Westpfalz warnt eindringlich vor der Betrugsmasche mit falschen Polizeibeamten. "Die echte Polizei wird Sie weder telefonisch noch in Mails oder Handynachrichten dazu auffordern, Geld zu überweisen oder Bargeld zu übergeben", stellt das Polizeipräsidium klar. Das gelte auch für andere Wertsachen.
Interview mit der Polizeiberatung Tipps von der Polizei Kaiserslautern: Wie schütze ich mich vor Betrügern?
Fishingmails, Scams und Trickbetrug: Die Polizei warnt regelmäßig vor solchen Maschen. Tipps und Tricks von der Polizei Kaiserslautern.
Sobald Unbekannte Fragen zu Lebensumständen oder finanziellen Verhältnissen stellen, sollte man hellhörig werden und die Polizei informieren. Weitere Informationen zu Betrugsmaschen hat die Polizei hier zusammengestellt.