An der Hochschule Kaiserslautern findet heute die "Lautrer Solar Power Competition“ statt. Dabei treten von Schülern selbst gebaute Solarautos gegeneinander an. Mit dem Wettbewerb soll bei den Schülern die Lust auf Naturwissenschaften geweckt werden. Die Schüler der Klassen 7 bis 11 haben die Solar-Autos zwei Monate lang entwickelt und gebaut. Das Besondere: ein Akku ist nicht erlaubt, die Autos müssen ausschließlich mit Sonnenenergie fahren. Beim Wettbewerb müssen die Autos Hindernisse überqueren, einen Parcours durchfahren und längere Strecken zurücklegen. Auch die Geschwindigkeit wird eine Rolle spielen. Die Erbauer der besten Autos in Sachen Innovation, Technik und Design bekommen Preisgelder von bis zu 350 Euro.
- ++ Siempelkamp in Zweibrücken will rund 130 Stellen abbauen ++
- ++ Rekord: In der Südwestpfalz sind mehr Amphibien gerettet worden als je zuvor ++
++ Hochschule Kaiserslautern: Wettbewerb für selbstgebaute Solarautos ++
++ Siempelkamp in Zweibrücken will rund 130 Stellen abbauen ++
Das Unternehmen Siempelkamp in Zweibrücken - das ehemalige Pallmann-Werk - will rund 130 Stellen abbauen. Das ist den Mitarbeitern auf einer Betriebsversammlung mitgeteilt worden. Zur Begründung sagte das Unternehmen, dass umfangreiche Umstrukturierungen geplant seien. Das hänge mit der anhaltenden Flaute am Weltmarkt zusammen. Vor allem der der Bereich für die Zerkleinerung von Holz stehen massiv unter Druck der chinesischen Konkurrenz. Aus diesem Grund seien die Mitarbeiter von Siempelkamp bereits seit Monaten in Kurzarbeit. Einen konkreten Sozialplan gibt es dem Unternehmen zufolge noch nicht. Vor einiger Zeit hatte bereits im Raum gestanden, dass Siempelkamp den Standort Zweibrücken aufgeben könnte.
Stellenabbau geringer als befürchtet Siempelkamp baut gut 80 Stellen im Werk in Zweibrücken ab
Der Maschinenbauer Siempelkamp in Zweibrücken streicht Stellen – aber weniger als befürchtet. Die IG Metall spricht von einem Kompromiss, der den Standort bis 2030 sichern soll.
Für die Industrie in Zweibrücken ist das Vorhaben von Siempelkamp der nächste große Stellenabbau. Zuletzt hatte Tadano sein Werk auf dem Flughafengelände geschlossen. Dabei waren mehrere hundert Stellen weggefallen. Und auch im benachbarten Saarland drohen beispielsweise bei Bosch oder Festo die Verluste von mehreren hundert Jobs.Dadurch wird es für Mitarbeiter in der Branche immer schwieriger, einen Job in der Region zu finden.
++ Rekord: In der Südwestpfalz sind mehr Amphibien gerettet worden als je zuvor ++
In der Südwestpfalz sind während der Krötenwanderung in diesem Jahr so viele Amphibien gerettet worden wie nie zuvor. Die ehrenamtlichen Helfer haben 29.000 Tiere über die Straßen gebracht. Der Kreisverwaltung zufolge sind im Bereich Ludwigswinkel und im Reißlertal alleine rund 7.500 Erdkröten, Frösche und Molche gerettet worden. Jeweils mehr als 2.000 Tiere sind bei Spirkelbach und Clausen, am Clausensee, bei Contwig, in Bärenthal und in Heltersberg eingesammelt worden. Die Kreisverwaltung stellt an vielbefahrenen Straßen im Kreis jedes Jahr Schutzzäune auf, die die Amphibien auf dem Weg zu ihren Laichgewässern hindern. Ehrenamtliche Helfer sammeln die Tiere zweimal am Tag ein und bringen sie über die Straße. In diesem Jahr haben rund 160 Menschen mitgemacht.
Krötenwanderung 2026 Kreis Südwestpfalz: So viele Amphibien gerettet wie nie zuvor
Während der diesjährigen Krötenwanderung sind im Kreis Südwestpfalz rund 29.000 Kröten, Frösche und Molche gerettet worden. So viele wie noch nie zuvor.
++ Bewerbungen für finanzielle Unterstützung demokratiefördernder Projekte möglich ++
Menschen, die sich in der Südwestpfalz für Demokratie engagieren, können sich ab sofort um Fördermittel des Bundes bewerben. Dazu aufgerufen sind Vereine, gemeinnützige Einrichtungen, Schulen und Kitas. Die geförderten Einrichtungen sollen beispielsweise Kinder und Jugendliche in Demokratie weiterbilden oder Projekte durchführen, die das Zusammenleben in der Gesellschaft fördern.
++ Baum in Kaiserslautern bekommt wegen Saatkrähen "Windel" ++
Am Unionkino in Kaiserslautern bekommt ein Baum eine sogenannte "Baumwindel". Hintergrund ist, dass eine darunter stehende Bank nicht mehr genutzt werden kann, weil sie durch den Kot von Saatkrähen, die im Baum nisten, stark verschmutzt ist. Die "Baumwindel" soll einerseits den Kot der Vögel auffangen, andererseits soll sie vor Regen und Sonne schützen. In Kaiserslautern sind der Stadt zufolge mehr als 100 Nester von Saatkrähen gezählt worden. Die Tiere zu vertreiben ist laut Stadt kaum möglich. Unter anderem, weil sie unter Schutz stehen.
++ Häuser im Saar-Pfalz-Kreis durch Unwetter abgedeckt ++
Am Abend sind in Blieskastel im Saar-Pfalz-Kreis durch ein Unwetter mehrere Häuser abgedeckt worden. Nach Polizeiangaben sind zehn Gebäude in dem Ort betroffen. Neben Polizei und Feuerwehr war auch ein Dachdeckernotdienst im Einsatz. Anschließend konnten die Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren. Wie hoch der Schaden an den Häusern in Blieskastel ist, ist noch nicht bekannt.
++ Ausbildungsbörse im Fritz Walter-Stadion ++
Im Fritz Walter-Stadion findet heute die Ausbildungsbörse der Agentur für Arbeit statt. Dort stellen mehr als 140 Aussteller ihre Unternehmen und Ausbildungsmöglichkeiten vor. Mit dabei sind unter anderem die BASF, Opel oder auch das Westpfalz-Klinikum. Die Schüler können sich nicht nur über die verschiedenen Berufe und Karrieremöglichkeiten informieren, sondern auch Tipps für ihre Bewerbung holen. Dafür gibt es einen Bewerbungsmappen-Check. Darüber hinaus gibt es verschiedene Workshops. Die Ausbildungsbörse im Fritzv Walter-Stadion in Kaiserslautern ist von 9 bis 15 Uhr geöffnet. Infos gibt es auf der Homepage der Ausbildungsbörse.
++ Aktionen für Radler in Zweibrücken am heutigen Weltfahrradtag ++
Zweibrücken veranstaltet zum heutigen Weltfahrradtag auf dem Herzogplatz eine Aktion für alle Radler. Zwischen 10 und 14 Uhr beraten Polizei und der Fahrrad-Club ADFC zu Diebstahlschutz und Sicherheit, Außerdem geben sie Tipps rund ums Fahrradfahren. Darüber hinaus kann man sein Fahrrad direkt vor Ort codieren lassen. Dabei wird ein individueller Code auf den Rahmen graviert. Im Falle eines Diebstahls ist es leichter, den rechtmäßigen Besitzer ausfindig zu machen. Außerdem würden Diebe abgeschreckt. Wer sein Rad codieren lassen möchte, sollte auf jeden Fall Kaufbeleg und Ausweis dabeihaben. Bei E-Bikes ist auch der Akkuschlüssel mitzubringen. Je nach Aufwand kostet die Codierung bis zu 20 Euro, eine Anmeldung ist nicht nötig.
++ Schockanrufe bei Senioren im Donnersbergkreis ++
Im Donnersbergkreis haben Betrüger versucht, mit Schockanrufen Geld von Senioren zu ergaunern. Die Betrüger haben sich der Polizei zufolge als falsche Polizisten ausgeben. Demnach sind zwei Senioren von Unbekannten angerufen worden. In beiden Fällen hatten die Anrufer Schmuck und Wertgegenstände gefordert. Im ersten Fall behaupteten die Betrüger, dass ein Angehöriger einen Unfall verursacht habe. Die Senioren sollten eine Kaution hinterlegen. Im zweiten Fall sagten die Anrufer, dass es in der Straße der Senioren viele Einbrüche gebe, und sammele die die Polizei sicherheitshalber Wertgegenstände ein. Keiner der beiden Senioren sei auf die Betrugsversuche hereingefallen, sagte die Polizei. Stattdessen hätten sie den Notruf gewählt.
++ Das Westpfalz-Wetter: heute unbeständig, bis 22 Grad ++
Das Wetter in der Westpfalz ist heute unbeständig. Zunächst sind die Wolken dicht, später kann es dann Regen und sogar Gewitter geben. Dabei ist es aber mild. Die Temperaturen erreichen bis zu 22 Grad.
++ Neues Projekt soll Luchse im Pfälzerwald vor Inzucht schützen ++
Vor zehn Jahren wurden die ersten Luchse im Pfälzerwald wiederangesiedelt. Doch jetzt gibt es ein Problem: Die wenigen Tiere haben sich untereinander gepaart und es ist zu mehreren Fällen von Inzucht gekommen. Dagegen soll jetzt etwas unternommen werden. Was genau, lesen Sie in unserem Artikel:
Heimische Tierart kehrt zurück Neues Projekt soll Luchse im Pfälzerwald vor Inzucht schützen
Vor zehn Jahren wurden die ersten Luchse im Pfälzerwald angesiedelt. Jetzt sollen noch mehr dazukommen.
++ 10 Jahre Blindenkommentatoren beim FCK ++
Seit zehn Jahren gibt es bei den Heimspielen des 1. FC Kaiserslautern die sogenannten Blindenkommentatoren. Sie kommentieren die Spiele speziell für blinde Zuschauer, so dass diese Menschen das Spiel genauso verfolgen können, wie die sehenden Besucher. Die FCK-Blindenreporter kommentieren immer im Zweierteam, so dass sie sich regelmäßig abwechseln können. Denn sie beschreiben jede Spielszene auf dem Platz. Die Spiele werden live gestreamt, bei Spitzenspielen verfolgen mehr als 10.000 Menschen die Übertragung.
++ Ursache für Brand auf Schrottplatz in Offenbach-Hundheim wohl nicht zu klären ++
Nach dem Brand auf einem Schrottplatz in Offenbach-Hundheim im Kreis Kusel lässt sich die Brandursache wohl nicht mehr ermitteln. Das sagte die Polizei. Grund ist, dass bei den Löscharbeiten das Gelände umgebaggert werden musste, um alle Glutnester zu löschen. Daher sei es für die Gutachter schwer zu sagen, wo genau auf dem Schrottplatz der Brand entstanden ist. Zwei Wochen ist es her, dass dort aus ungeklärten Gründen ein Feuer ausgebrochen war. Ein Wohngebäude und eine angrenzende Halle wurden komplett zerstört.
++ Genpool zu klein: Weitere Luchse für den Pfälzerwald ++
Im Pfälzerwald startet ein neues Luchsprojekt. Ziel ist es, dass die Genvielfalt der bisher ausgesetzten Luchse zunimmt. Denn die Population besteht derzeit nur aus 16 ausgewachsenen Tieren. Dadurch kam es zuletzt immer wieder zu Fällen von Inzucht. Das hatte dazu geführt, dass mehrere Jungtiere Probleme mit den Augen hatten. Das sagt Julian Sandrini vom Koordinationszentrum für Luchs und Wolf in Trippstadt. Im Rahmen des neuen Projektes sollen ab sofort jedes Jahr ein bis zwei Luchse aus anderen Populationen in den Pfälzerwald gebracht werden, die für frisches Blut innerhalb der Population sorgen sollen. Dass der Luchs sich wieder im Pfälzerwald ausbreitet ist Julian Sandrini zufolge durchaus wichtig für das Ökosystem, denn die Tiere helfen beispielsweise, den Wildbestand zu regulieren. Das erste Luchsprojekt zur Wiederansiedlung der Tiere im Pfälzerwald war vor fünf Jahren beendet worden.
++ Ein Bürgerbus für Thaleischweiler-Wallhalben ++
In der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben sind ab heute zwei Bürgerbusse unterwegs. Dafür sind 30 freiwillige Helfer im Einsatz. Sie fahren die Busse oder nehmen die telefonischen Reservierungen entgegen. Denn wer mit dem Bürgerbus fahren möchte, muss sich spätestens am Tag vorher anmelden. Beide Busse sind jeden Dienstag und Donnerstag zwischen 8-18 Uhr in Thaleischweiler-Wallhalben unterwegs. Der Bürgermeister erwartet, dass in erster Linie ältere Menschen das Angebot nutzen werden, da diese oft nicht mehr so mobil sind. Fahrten mit den Bürgerbussen sind kostenlos.
++ Feuer im Krankenhaus Rockenhausen ++
Die Polizei im Donnersbergkreis ermittelt nach einem Feuer im Krankenhaus Rockenhausen wegen des Verdachts der Brandstiftung. In der Nacht zu Sonntag hatten in einem Sanitärraum mehrere Rollen Toilettenpapier gebrannt. Brandschutztüren haben der Polizei zufolge Schlimmeres verhindert, es wurde niemand verletzt. Die Polizei sucht jetzt Zeugen, die etwa verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben.
++ Meisterschule Kaiserslautern stellt Gesellenstücke aus ++
Ab heute werden in der Meisterschule Kaiserslautern die Gesellenstücke der Auszubildenden ausgestellt. Im Wadgasserhof in der Altstadt sind ausgewählte Arbeiten der Goldschmiede, Tischler und Steinmetze zu sehen. Die Gesellenstücke sind Teil der Schulabschlussprüfung der jungen Handwerker. Die Ausstellung steht unter dem Motto "Handwerkliches Können sichert Zukunft". Die Gesellenstücke werden knapp drei Wochen im Wadgasserhof zu sehen sein.
++ Südwestpfalz: Ermittlungen im Fall von sieben ausgesetzten Katzen eingestellt ++
Die Polizei hat die Ermittlungen im Fall der ausgesetzten Katzen aus der Südwestpfalz eingestellt. Der Polizei zufolge sind keine Hinweise eingegangen, wer die Katzen ausgesetzt haben könnte. Unbekannte hatten Ende April eine Katze mit ihren sechs Katzenwelpen ausgesetzt. Die Polizei in Dahn hatte wegen Tierquälerei ermittelt und die Bevölkerung um Hinweise gebeten. Die Katzen werden derzeit vom Dahner Tierschutzverein versorgt. Das Aussetzen von Katzen ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro bestraft werden.
++ Amazon hat erste Mitarbeiter für Logistikzentrum Zweibrücken eingestellt ++
Das Logistikunternehmen Amazon hat für seinen neuen Standort in Zweibrücken bereits mehr als 100 Menschen eingestellt. Ein Unternehmenssprecherin sagte, man wolle einen Standort mit hochmoderner Technik schaffen. Geplant sei, in den kommenden Monaten Verpackungsanlagen, Robotik-Systeme und vollautomatisierte Arbeitsstationen zu errichten. Bislang ist der Innenausbau der Halle im Gang: Derzeit werden Bodenplatten gelegt, Kabel verlegt und die Stockwerke ausgebaut. Insgesamt sollen in dem neuen Logistikzentrum in Zweibrücken etwa 1.000 neue Jobs entstehen. Das Unternehmen such daher unter anderem Logistik-Experten, Fachpersonal für Arbeitssicherheit, Versandmitarbeiter und Führungskräfte. Dafür hat das Unternehmen in der Zweibrücker Innenstadt eigens ein Personalbüro eröffnet.
++ Kulturpreis der Stadt Kaiserslautern verliehen ++
Der Kulturpreis der Stadt Kaiserslautern 2026 geht an den Fotografen Jörg Heieck. Das hat der Kulturausschuss einstimmig beschlossen. In der Begründung heißt es, dass mit Heieck ein Künstler geehrt wird, der eine besondere Perspektive auf die Stadt und die Region hat. Heieck ist promovierter Physiker. Mit seinen Fotografien mache er die Stadt Kaiserslautern weit über die Grenzen hinaus bekannt. Heieck hat seine Bilder schon bei Ausstellungen in unter anderem Berlin, Ägypten, Uruguay, Kroatien und dem Libanon gezeigt. Außerdem ist er Gründungsmitglied und Aktivist beim Kulturwerk Pfaff. Dort setzt er sich für die nachhaltige kulturelle Entwicklung des ehemaligen Industrieareals ein. Der Kulturpreis wird jährlich vergeben und ist mit 3.000 Euro dotiert.
++ Mann soll Frauen mit K.O.-Tropfen betäubt haben ++
Die Polizei hat einen Mann festgenommen, der am Wochenende zwei Frauen mit einem Betäubungsmittel in einem Getränk bewusstlos gemacht haben soll. Nach Angaben der Polizei passierte der Vorfall bei einem Konzert im Stadtteil Hohenecken. Die Ermittlungen ergaben bisher, dass der Mann die beiden Frauen mehrfach im Laufe des Abends belästigt haben soll - zwischenzeitlich bekam er von der Polizei sogar einen Platzverweis. Offenbar hatte er aber den beiden Frauen das Betäubungsmittel in ein Getränk getan, dass sie sich teilten. Beide Frauen wurden bewusstlos und mussten im Krankenhaus versorgt werden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.
Rave am See endet im Krankenhaus K.O.-Tropfen im Spiel? Zwei Frauen verlieren am Gelterswoog Kaiserslautern Bewusstsein
Ein warmer Sommerabend, Musik, Freunde und ein gemeinsames Getränk. Wenig später verlieren zwei Frauen am Gelterswoog in Kaiserslautern das Bewusstsein. Die Polizei ermittelt.
++ FCK: U21-Trainer Bugera zur starken Regionalliga ++
Die U21 des 1. FC Kaiserslautern ist nach zehn Jahren in der Oberliga in die Regionalliga aufgestiegen. Für den Klub ein wichtiger Schritt, um Talente besser an den Profibereich heranführen zu können. U21-Trainer Alexander Bugera sagt, die Regionalliga sei enorm stark.
++ Das Westpfalz-Wetter: erst wolkig, später Regen und Gewitter ++
In der Westpfalz ist es zunächst noch wolkig und trocken, später ziehen dann Regen und Gewitter auf. Örtlich kann es zu Starkregen kommen. Die Temperaturen steigen auf bis zu 24 Grad.
++ Spaß in Mundart: KI auf Pfälzisch ++
Zum Feierabend gibt's noch ein bisschen Spaß in Mundart. Oder: Wenn selbst die KI nicht verstehen kann, warum jemand ins Saarland fahren möchte:
++ Pirmasens: Schriftstellerin Ilse Kilic erhält Hugo-Ball-Preis ++
Der Hugo-Ball-Preis der Stadt Pirmasens geht im kommenden Jahr an die österreichische Schriftstellerin Ilse Kilic. Die 68-Jährige gehöre zu den prägendsten Künstlerinnen der österreichischen Gegenwartsliteratur. Der Hugo-Ball-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Mit dem Preis erinnert die Stadt an den Künstler und Schriftsteller Hugo Ball, der im 19. Jahrhundert in Pirmasens geboren wurde und als Begründer der Kunstrichtung Dadaismus gilt. Der Hugo-Ball-Förderpreis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, geht an die Jazz-Posaunistin und Komponistin Anke Lucks.
++ Cyberangriff: Über 1.400 Patienten in Pirmasens betroffen ++
Bei einem Hackerangriff auf einen Dienstleister sind rund 1.500 Daten von Patienten des Städtischen Krankenhauses Pirmasens geklaut worden. Das Krankenhaus hat jetzt angekündigt, alle betroffenen Patienten in den kommenden zwei Wochen selbst kontaktieren zu wollen, um sie über das Datenleck zu informieren. Der Hackerangriff hatte vor anderthalb Wochen bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Der externe Dienstleister, gegen den sich der Hackerangriff richtete, ist bundesweit für zahlreiche Kliniken tätig. Experten gehen davon aus, dass zehntausende Patientendaten von den Hackern abgegriffen wurden. Dieser rechnet Leistungen bei Menschen mit privaten Versicherungen, Zusatzversicherungen oder bei Selbstzahlern ab.
++ Schafe bremsen Zug im Donnersbergkreis aus ++
Eine Schafherde hat für Probleme im Zugverkehr auf der Alsenztalstrecke gesorgt. Die Tiere waren bei Rockenhausen auf den Gleisen unterwegs - und hatten laut Polizei großes Glück. Mehr dazu lesen Sie hier:
Polizei bringt Tiere zum Besitzer Schafe bremsen Zug im Donnersbergkreis aus
Eine Schafherde hat für Probleme im Zugverkehr auf der Alsenztalstrecke gesorgt. Die Tiere waren bei Rockenhausen auf den Gleisen unterwegs.
++ BaWü-Rauchverbot gilt auch an Haltestellen in der Pfalz ++
An den Bus- und Bahnhaltestellen der Rhein-Neckar-Verkehrgesellschaft RNV gilt ab heute auch in der Pfalz ein Rauchverbot. Grund ist das neue Nichtraucherschutz-Gesetz in Baden-Württemberg. Denn die RNV betreibt ihre Bus- und Bahnlinien nicht nur in Baden Württemberg, sondern auch in Rheinland-Pfalz und Hessen. Damit es unternehmensweit keine Mißverständnisse und einheitliche Regeln gibt, gelten die baden-württembergischen Vorschriften ab sofort auch in den Nachbarbundesländern. Die neuen Regeln des Landes Baden-Württemberg sind ziemlich streng. Wer dagegen verstößt, muss 200 Euro Strafe zahlen, Wiederholungstäter werden mit 500 Euro zur Kasse gebeten. Das Verbot gilt nicht nur für normale Zigaretten, sondern auch für E-Zigaretten und sogenannte Verdampfer.
Nichtraucherschutzgesetz in BW - Auswirkungen auf RLP Rauchverbot an allen Haltestellen der RNV in der Pfalz
Baden-Württemberg hat das Rauchverbot verschärft - an Bus- und Straßenbahnhaltestellen darf nicht mehr geraucht werden. Davon sind aber auch Städte in der Pfalz betroffen.
++ Eichenprozessionsspinner: Freizeiteinrichtungen in Eisenberg gesperrt ++
Der Eichenprozessionsspinner sorgt in der Pfalz für Probleme: Weil sich die Raupen dort ausbreiten, sind gleich mehrere Freizeiteinrichtungen in Eisenberg gesperrt. Mehr dazu lesen Sie hier:
Schädling breitet sich im Donnersbergkreis aus Eichenprozessionsspinner: Freizeiteinrichtungen in Eisenberg gesperrt
Der Eichenprozessionsspinner sorgt in Eisenberg mal wieder für Probleme: Weil sich der Schädling dort ausbreiten, sind gleich mehrere Freizeiteinrichtungen in der Stadt gesperrt.
++ Erneute Revision im Raserprozeß von Ludwigswinkel ++
Im Raserprozess, der in Zweibrücken verhandelt wurde, gibt es eine erneute Revision. Der Verurteilte legte ebenso Revision gegen das Urteil ein, wie auch die Nebenklägerin. Erst vor rund zwei Wochen hatte das Landgericht Zweibrücken den 29-jährigen zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt, weil er in der Südwestpfalz einen tödlichen Unfall verursacht hatte. Das war allerdings schon das zweite Urteil in dem Fall. Der Mann hat nach Überzeugung des Gerichts einen schweren Verkehrsunfall bei Ludwigswinkel in der Südwestpfalz verursacht. Dabei sind zwei Menschen gestorben. Bereits gegen das erste Urteil hatte der Mann Revision eingelegt - damals war er zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Nun wehrt er sich auch gegen das zweite Urteil, das milder ausfiel. Dieses Mal hat allerdings auch die Schwester des ums Leben gekommenen Mannes als Nebenklägerin Revision eingelegt. Aus diesem Grund könnte der Unfallfahrer im Falle einer erneuten Verhandlung zu einer Gefängnisstrafe von maximal dreieinhalb Jahren verurteilt werden. Der Bundesgerichtshof muss nun erneut entscheiden, ob der Prozess nochmal neu aufgerollt wird oder nicht. Solange bleibt der Verurteilte auf freiem Fuß.