Rund 19 Tonnen Müll, so viel haben die Entsorgungsbetriebe der Stadt Ulm, kurz EBU, nach dem Schwörmontag eingesammelt. Zwar werden die EBU voraussichtlich erst am Mittwochmittag komplett fertig sein. Die Innenstadt und die Donauwiese sind aber schon beinahe müllfrei. Viel mehr Abfall erwartet Roland Ablaßmeier, Abteilungsleiter der Abteilung Betriebe bei der EBU, deshalb nicht mehr.
Weniger Müll beim Schwörmontag in diesem Jahr
Insgesamt wird das "Müllergebnis" voraussichtlich deutlich unter dem des Vorjahres liegen, obwohl die Mülleimer laut Ablaßmeier wieder "zum Bersten voll" waren. 2024 haben die EBU nach dem Schwörmontag etwa 28 Tonnen Abfall gesammelt.
Rund 30 Mitarbeiter mit zwei großen und vier kleine Kehrmaschinen waren seit 1:30 Uhr im Einsatz. Am Dienstagmittag geht es zum Aufräumen von der Innenstadt in Richtung Volksfestplatz. Zudem müssen noch einige weitere Stadtteile vom Müll befreit werden, sodass eine endgültige Bilanz noch nicht vorliegt.
Polizei mit mehreren Einsätzen in der Partynacht
Eine endgültige Bilanz gibt es allerdings schon bei der Polizei Ulm: Insgesamt 32 Straftaten haben die Beamten in der Partynacht des Schwörmontags registriert. Dabei ging es hauptsächlich um Körperverletzung und Beleidigung. Allerdings kam es auch zu Diebstählen und Bedrohungen.
Die Beamten mussten mehreren Meldungen von Auseinandersetzungen nachgehen, beendeten die Schlägereien meist aber schnell. Zwei Personen kamen in der Partynacht in Gewahrsam. Ein Beamter erlitt durch einen tätlichen Angriff leichte Verletzungen. Gegen den mutmaßlichen Täter wird nun ermittelt.
Weniger Rettungseinsätze als im Vorjahr
Das Nabada zuvor sei friedlich verlaufen, auch aufgrund des Sicherheitskonzepts, so die Polizei. Auch die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft Ulm berichtet von einem ruhigen Wasserumzug. Ruhiger als noch in den Vorjahren, so der stellvertretende Vorsitzende Oliver Bernsau.
Schwörmontag in Ulm Das war das Nabada 2025
Da hatte der Wettergott doch ein Einsehen: kurz vor dem Nabada kam die Sonne heraus. Und so konnte einer der Höhepunkte des Schwörmontags in Ulm mit viel Spaß über die Bühne gehen.
In der Partynacht gab es neben rund 50 Hilfeleistungen unter anderem 14 Rettungsdiensteinsätze, acht Notarzteinsätze sowie elf Krankentransporte. Insgesamt waren es für die rund 500 ehrenamtlichen Rettungskräfte aber nur etwa halb so viele Einsätze wie noch im Vorjahr, so Manuel Königsdorfer, Bereitschaftsleiter des DRK Ortsvereins Ulm.