In Laichingen im Alb-Donau-Kreis ist am Donnerstagnachmittag ein Schweinetransporter umgekippt. Sechs Tiere starben direkt an den Folgen des Unfalls. Zehn Schweine mussten in Absprache mit einem Tierarzt getötet werden.
Provisorischer Schweinestall mitten im Wald
Der Schweinetransporter hatte 83 Tiere geladen. Mehr als 50 Feuerwehrleute aus den umliegenden Gemeinden waren im Einsatz. Sie befreiten die 67 überlebenden Tiere aus dem Laderaum. Dann bauten sie einen provisorischen Schweinestall mitten im Wald, bis die Tiere für den Weitertransport abgeholt wurden.
Warum kippte der Schweinetransporter um?
Auf einem engen Verbindungsweg zwischen Suppingen und Machtolsheim wollte der Fahrer laut Polizei einem Auto ausweichen. Dabei geriet der Transporter auf weichen Waldboden und kippte um. Der Fahrer konnte sich aus dem Transporter befreien und blieb unverletzt.
Polizei hat Ermittlungen aufgenommen
Die Verbindungsstraße zwischen den Laichinger Stadtteilen Suppingen und Machtolsheim wird momentan von mehr Fahrzeugen genutzt als üblich, weil die Straße zwischen Suppingen und Berghülen wegen Bauarbeiten gesperrt ist. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Schuldfrage aufgenommen. Am Transporter entstand ein Schaden in Höhe von rund 65.000 Euro, meldete die Polizei am Freitag.