Der Logistikdienstleister Aventra aus der Region Stuttgart übernimmt das zahlungsunfähige Sonnenbühler Unternehmen. So heißt es in der Mitteilung des Insolvenzverwalters aus Tübingen. Aventra sei durch den Kauf erst gegründet worden. Der Verkauf der Spedition sichere die überwiegende Mehrheit der betroffenen Arbeitsplätze, so der Insolvenzverwalter. 140 Mitarbeiter waren zuletzt bei der Tochterfirma der Willi-Betz-Gruppe beschäftigt. Für welche Summe die Spedition Betz International verkauft wurde, ist nicht bekannt.
Neuer Logistikdienstleister Aventra gegründet
Das Unternehmen Aventra ist neu auf dem Markt. Es wurde laut Pressemitteilung durch die Übernahme des Geschäftsbetriebs der Betz International GmbH gegründet. "Das Unternehmen sei ein europäischer Anbieter von Verkehrsdienstleistungen mit Hauptsitz in der Metropolregion Stuttgart", so der Insolvenzverwalter. Aventra sei auf lange Transportstrecken und deren Logistik spezialisiert und betreibe eine moderne Fahrzeugflotte.
Spedition Betz seit April 2026 insolvent
Die Betz International GmbH hat im April 2026 Insolvenzantrag gestellt. Hintergrund der Insolvenz waren laut dem Unternehmen gestiegene Kosten, ein intensiver Wettbewerb und die schwierige wirtschaftliche Lage. Anfang Juni wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Ziel des Verfahrens war der Erhalt der Arbeitsplätze, so das Unternehmen damals. Betz International soll nun weiter betrieben werden. In der Pressemitteilung des Insolvenzverwalters heißt es: "Die Transaktion zielt darauf ab, eine nahtlose Kontinuität aller bestehenden Kundenbeziehungen und Servicestandards zu gewährleisten." Die bestehenden Verträge und festen Ansprechpartner blieben uneingeschränkt erhalten.