Frühchen und deren Eltern müssen einige Ängste ausstehen. Seit 30 Jahren setzt sich der Reutlinger Verein Frühchen für die Betroffenen ein. Früher war es zum Beispiel üblich, Frühchen in Puppenkleider zu stecken, weil es keine so kleinen Größen gab. Auch Windeln waren keine passenden zu bekommen. Die Klinikräume waren grau und eine Betreuung nach dem Krankenhaus nicht üblich. Das ist heute anders. Zudem hat der Verein dafür gesorgt, dass die Kreisklinik Reutlingen eine Muttermilchbank bekommen hat. Denn oft reicht die eigene Muttermilch nicht aus, andere haben zu viel und können ihre Milch spenden, die gerade für Frühchen lebensrettend sein kann.