Während einer Radtour wurde ein Mann in Metzingen (Kreis Reutlingen) Zielscheibe eines Greifvogels. Der Radfahrer sagt, er sei zweimal von einem Mäusebussard angegriffen worden. Metzingen klärt in einer Mitteilung darüber auf, wie man sich verhalten sollte, wenn ein Greifvogelnest in der Nähe sein könnte.
Schutz vor Greifvogel-Angriff: So verhält man sich richtig
Der Radfahrer, der in Metzingen angegriffen wurde, war im Bereich der Stauseestraße Richtung Flugplatz bei Glems unterwegs. Hätte er keinen Helm aufgehabt, hätte ihn der Bussard vermutlich verletzt, so der Radfahrer.
Die Stadt Metzingen bittet deshalb Fußgänger und Radfahrer besonders aufmerksam und vorsichtig zu sein, wenn Greifvogelnester in der Nähe sein könnten. Sollte man in die Nähe eines Nestes kommen, gilt: Ruhe bewahren, keine hektischen Bewegungen machen und sich langsam entfernen. Zusätzlich könne man einen Stock oder Regenschirm über den Kopf halten, denn Greifvögel greifen immer am höchsten Punkt an, so die Stadt.
Zur Brutzeit verteidigen Greifvögel ihr Nest
Greifvögel sind während der Brutzeit und der Aufzucht ihrer Jungtiere besonders wachsam und verteidigen ihr Nest. Wenn der Nachwuchs flügge wird und das heimische Nest erstmals verlässt, sind die Vogeleltern besonders in Alarmbereitschaft. Dann können sie vorbeikommende Menschen als Bedrohung für ihre Jungen empfinden, so die Stadt.