In der Brutzeit verteidigen Greifvögel ihre Nester

Mäusebussard greift Radfahrer an: Metzingen gibt Tipps zum Schutz

Angriff aus der Luft: In Metzingen wurde ein Radfahrer von einem Greifvogel angegriffen. Die Stadt gibt Fahrradfahrern und Spaziergängern nun Tipps zum richtigen Verhalten.

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Von Autor/in Mia Zundel

Während einer Radtour wurde ein Mann in Metzingen (Kreis Reutlingen) Zielscheibe eines Greifvogels. Der Radfahrer sagt, er sei zweimal von einem Mäusebussard angegriffen worden. Metzingen klärt in einer Mitteilung darüber auf, wie man sich verhalten sollte, wenn ein Greifvogelnest in der Nähe sein könnte.

Schutz vor Greifvogel-Angriff: So verhält man sich richtig

Der Radfahrer, der in Metzingen angegriffen wurde, war im Bereich der Stauseestraße Richtung Flugplatz bei Glems unterwegs. Hätte er keinen Helm aufgehabt, hätte ihn der Bussard vermutlich verletzt, so der Radfahrer.

Die Stadt Metzingen bittet deshalb Fußgänger und Radfahrer besonders aufmerksam und vorsichtig zu sein, wenn Greifvogelnester in der Nähe sein könnten. Sollte man in die Nähe eines Nestes kommen, gilt: Ruhe bewahren, keine hektischen Bewegungen machen und sich langsam entfernen. Zusätzlich könne man einen Stock oder Regenschirm über den Kopf halten, denn Greifvögel greifen immer am höchsten Punkt an, so die Stadt.

Zur Brutzeit verteidigen Greifvögel ihr Nest

Greifvögel sind während der Brutzeit und der Aufzucht ihrer Jungtiere besonders wachsam und verteidigen ihr Nest. Wenn der Nachwuchs flügge wird und das heimische Nest erstmals verlässt, sind die Vogeleltern besonders in Alarmbereitschaft. Dann können sie vorbeikommende Menschen als Bedrohung für ihre Jungen empfinden, so die Stadt.

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Mia Zundel
Mia Zundel ist Reporterin für Hörfunk, Online und Fernsehen beim SWR im Studio Tübingen.