Am Wochenende findet in Stuttgart wieder das queere Sportevent "Wild Wild South" (WWS) statt. Das Turnier, das der Stuttgarter queere Sportverein Abseitz veranstaltet, bringt rund 500 Sportlerinnen und Sportler aus mehr als 13 Ländern zusammen und ist nach eigenen Angaben das größte queere Sportfest in Baden-Württemberg.
Spiel, Sport und Meditation beim "WWS"
Der Anspruch des Festes sei es, so die Veranstalter, eine vorurteilsfreie Umgebung für Sport, Bewegung und Austausch zu schaffen. Alle Menschen unabhängig von ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität sollen die Möglichkeit bekommen, gemeinsam zu spielen, zu tanzen, zu schwimmen, zu meditieren oder einfach zu feiern.
Rund ein Drittel mehr Taten Hass im Netz, Hass auf der Straße: Queerfeindliche Gewalt in BW nimmt zu
Einschüchterung und Gewalt gegen homosexuelle oder transgeschlechtliche Personen und Gruppen in Baden-Württemberg nehmen stark zu. Neonazis mischen dabei kräftig mit.
"Man ist unter seinesgleichen, und man kennt sich eben auch", sagt Marius Traus vom Organisationsteam dem SWR. Das Fest sei offen für alle, und man müsse sich nicht erklären, und das sei das Schöne daran, meint er weiter.
Party und Brunch inklusive
Mehr über die Geschichte des Sportevents und über das Selbstverständnis kann man auf der Internetseite erfahren. Am Samstagabend wird auf einer Party kräftig gefeiert und am Sonntag kann man beim Brunch ausgiebig schlemmen.