Zu einem hohen Sachschaden ist es in der Nacht zum Freitag bei einem Brand in Wilhelmsfeld (Rhein-Neckar-Kreis) gekommen. Dort war in einem Wohnhaus ein Feuer ausgebrochen. Ein Bewohner hatte die Flammen bemerkt und laut Polizei den Notruf gewählt. Die Feuerwehr löschte den Brand, es gab keine Verletzten. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden wird auf eine halbe Millionen Euro geschätzt.
Brand auch in einem Mehrfamilienhaus in Dossenheim
Eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Dossenheim im Rhein-Neckar-Kreis ist ebenfalls in Brand geraten. Die betroffene sowie angrenzende Wohnungen seien derzeit nicht bewohnbar, wie die Polizei mitteilte. Demnach stand am Mittag eine Wohnung im ersten Obergeschoss beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in Flammen und war stark verraucht. Mehrere Bewohner hatten das Gebäude zuvor eigenständig verlassen können. Eine Frau wurde aufgrund der Rauchentwicklung von der Feuerwehr über eine Drehleiter aus dem Haus gerettet. Der Brand konnte anschließend schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Im Zuge der Löscharbeiten wurden drei Anwohner vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht, konnten jedoch unverletzt vor Ort entlassen werden. Die Gemeinde kümmert sich um die Unterbringung der Betroffenen. Zur Brandursache und zur Höhe des Schadens liegen noch keine Erkenntnisse vor. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Brand in Firmengebäude in Neunkirchen
Zu einem weiteren nächtlichen Einsatz musste die Feuerwehr in Neunkirchen (Neckar-Odenwald-Kreis) ausrücken. Dort brannte in den frühen Morgenstunden ein Firmengebäude. Laut Polizei fingen außerdem sechs Firmenfahrzeuge Feuer. Die Einsatzkräfte brachten den Brand schnell unter Kontrolle. Als mögliche Ursache kommt nach ersten Erkenntnissen ein vor dem Gebäude abgestelltes Fahrzeug in Betracht. Die Ermittlungen laufen.
Vegetationsbrand mitten in den Weinbergen
In Weinheim (Rhein-Neckar-Kreis) brannte es am Donnerstagabend mitten in den Weinbergen in einem steilen Hangbereich oberhalb des Stadtteils Hohensachsen. Die Einsatzstelle war nur über schmale Wirtschaftswege erreichbar. Fahrzeuge konnten nicht direkt an den Brandherd heranfahren. Die Feuerwehr ging deshalb von zwei Seiten aus mit langen Strahlrohren gegen den Vegetationsbrand vor und löschte so die Flammen.