"Bitte nicht füttern"

Waschbären in Eberbach werden zunehmend zum Problem

Die Stadt Eberbach möchte die Waschbären-Population im Ort eindämmen. Diese Maßnahmen schlägt sie vor.

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Von Autor/in Isabel Handrich

In Eberbach (Rhein-Neckar-Kreis) gibt es nach Angaben der Stadt immer mehr Waschbären. Zunehmend würden die Tiere Schaden anrichten. Besonders betroffen seien demnach der Norden von Eberbach sowie der Ortssteil Pleutersbach im Westen. Bürgerinnen und Bürger würden dort von umgestürzten Mülltonnen, verschmutzten Grundstücken, Beschädigungen auf dem Dachboden oder dem Balkon berichten.

Eberbach: Waschbären verlieren Scheu vor Menschen

Schuld daran seien zum Teil die Bürger selbst, heißt es von Seiten der Stadt Eberbach. Manche Menschen würden die Tiere gezielt füttern. Aber auch darüber hinaus finden Waschbären in bewohnten Gebieten reichlich Auswahl an Nahrungsquellen.  

Waschbären sind Wildtiere und dürfen nicht an den Menschen gewöhnt werden.

Die Tiere seien äußerst lernfähig, erklärt der Umweltbeauftragte der Stadt Eberbach Nicolà Lutzmann. Wenn die Tiere erst einmal gelernt hätten, dass sie Nahrung und Unterschlupf finden, kämen immer mehr aus den umliegenden Waldgebieten.

Probleme mit Waschbären in Eberbach bei Stadt oder Kreis melden

Wer einen Waschbären bei sich vermutet, sollte auf keinen Fall selbst eine Falle aufstellen, so die Empfehlung der Stadtverwaltung Eberbach. Die Tiere dürfen nicht gefangen oder gar getötet werden. Stattdessen könne man sich bei Problemen an den Umweltbeauftragten der Stadt oder den Wildtierbeauftragten im Rhein-Neckar-Kreis wenden.

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