Nach der drückenden Hitzeperiode in den letzten zwei Juni-Wochen mit Rekord-Temperaturen häufen sich mit Blick auf den Wetterbericht die Fragen: Kommt im Juli noch eine Hitzewelle? Oder dürfen wir erstmal durchatmen?
Die Sorge vor einer erneuten Hitzewelle kann SWR-Wetterexperte Andreas Machalica vorerst nehmen: "Ich darf gleich entwarnen, so eine große Hitzewelle mit Temperaturen von weit über 30 Grad oder 40 Grad ist fürs erste nicht in Sicht." Vor allem in den nächsten sieben Tagen könne man das ausschließen und sich auf eine angenehme Sommerwärme mit relativ kühlen Nächten freuen.
Wir haben ein total wunderbares Wochenende. Es ist einfach eine schöne klare trockene Luft, angenehme Sommertemperaturen, erfrischend kühle Nächte und Sonnenschein dazu.
Mit Blick auf den weiteren Juli-Verlauf sind laut Machalica nur vage Prognosen möglich. Weiterhin dominieren relativ hohe Temperaturen den Südwesten Europas, die von Spanien wieder nach Frankreich ziehen könnten. "Und dann muss man mal schauen, ob es eventuell dann auch eben in sieben bis zehn Tagen auch den Südwesten Deutschlands erreicht." Es sei nicht ganz ausgeschlossen, dass sich dann übernächstes Wochenende wieder zumindest ansatzweise eine Hitzeglocke bilden könnte. Aber der Wetter-Experte geht nicht davon aus, dass die Temperaturen wieder auf 40 Grad klettern. "Wenn es kommt, sieht das ganze noch eher abgeschwächt aus."
Temperaturabfall in der Siebenschläferzeit
Ein Blick auf die Siebenschläfer-Regel, die den Grundcharakter des kommenden Sommerwetters festlegen soll, gibt ebenfalls Hoffnung auf angenehmere Temperaturen. "Wir hatten zu Beginn der Siebenschläferzeit die Wetterumstellung, die große Hitze ging runter auf moderat sommerliche Temperaturen", erklärt Machalica. Das könne bedeuten, dass es im Juli immer wieder zwei oder drei Tage lang heiß wird. Eine historisch lange Hitzeperiode wie im Juni erwartet der Meteorologe aber eher nicht.
Der Wetterbericht für das Wochenende: Es bleibt sommerlich - und meist trocken: