Prügelattacke in der Nacht auf den 1. Mai

Nach Angriff auf Werbacher Bürgermeister: Staatsanwaltschaft beantragt Strafbefehl

Der mutmaßliche Täter, der Werbachs Bürgermeister angegriffen haben soll, steht nun vor Konsequenzen: Die Staatsanwaltschaft hat eine Geldstrafe per Strafbefehl beantragt.

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Nach der Prügelattacke auf den Bürgermeister von Werbach (Main-Tauber-Kreis) hat die Staatsanwaltschaft Mosbach jetzt Strafbefehl erlassen. Das teilte eine Sprecherin dem SWR auf Nachfrage mit. Der Vorfall hatte Anfang Mai für große Aufmerksamkeit gesorgt.

Dem mutmaßlichen Angreifer, einem damals 25 Jahre alten Mann, wird Körperverletzung vorgeworfen. Er soll eine Geldstrafe in Höhe von 60 Tagessätzen zahlen. Wie hoch die Summe in Euro ausfallen soll, wollte die Staatsanwaltschaft nicht mitteilen. Der Strafbefehl ist noch nicht rechtskräftig.

Prügelangriff nach Zivilcourage

Der Werbacher Bürgermeister Georg Wyrwoll (CDU) war in der Nacht zum 1. Mai auf dem Heimweg, als es zu dem Angriff kam. Damals schilderte er auf den sozialen Medien den Vorfall: Er habe beobachtet, "wie ein Mann eine andere Person gegen ein Garagentor drückte und aggressiv bedrängte".

Als Wyrwoll einschreiten wollte, sei der Angreifer auf ihn losgegangen und habe ihn krankenhausreif geschlagen. Der Bürgermeister erlitt dabei laut eigenen Angaben Prellungen, Hämatone und ein Knall-Trauma auf dem linken Ohr. Er erstattete Anzeige. Laut den Behörden war der mutmaßliche Angreifer bereits "polizeibekannt".

Mittlere Geldstrafe, keine Vorstrafe

Mit einer Geldstrafe über 60 Tagessätzen wegen Körperverletzung bewegt sich die Staatsanwaltschaft im mittleren Bereich. Der Mann gelte damit aber rechtlich nicht als vorbestraft. Außerdem kann der Beschuldigte noch Einspruch einlegen.

Werbach

Zeugenaufruf in den sozialen Medien Brutaler Angriff: Bürgermeister nach Maifeier verletzt

Nach einer Feier in der Nacht auf den 1. Mai ist Georg Wyrwoll, der Bürgermeister von Werbach, brutal angegriffen worden. In den sozialen Medien spricht er über die Tat und übt Kritik.

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SWR

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