Die Bundeswehr investiert in den Ausbau des Munitionslagers in Niederstetten (Main-Tauber-Kreis) rund 165 Millionen Euro. Das hat Bürgermeisterin Heike Naber (parteilos) dem SWR bestätigt. Demnach gehe es um ein umfangreiches Areal. Für die Erweiterung wurden bereits rund 30 Hektar Wald gerodet. Das entspricht umgerechnet 42 Fußballfeldern. Als Ausgleich ist eine Aufforstung auf privaten und städtischen Flächen geplant.
Bundeswehr baut Erweiterung des Munitionslagers in Niederstetten: Das ist geplant
Bürgermeisterin Heike Naber spricht von einer "enormen Fläche". Auf den rund 30 Hektar sollen die neuen Lagerhallen für Munition gebaut werden. Außerdem muss das Gebiet zusätzlich gesichert werden, unter anderem durch Zäune. Wann der Bau beginnen kann, ist noch offen. Die Kaufverträge für die benötigten Gebiete sollen aber noch in diesem Monat abgeschlossen werden, so Bürgermeisterin Naber.
In Niederstetten sind seit 1971 Heeresflieger der Bundeswehr stationiert. Sie zählen zu den Kampfunterstützungstruppen und haben sowohl Kampf- als auch Transporthubschrauber. Die Heeresflieger aus Niederstetten nehmen regelmäßig an europaweiten Übungen teil.